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Adelbert-von-Chamisso-Preis an Jean Krier 21.01.2011

© Robert Bosch Stiftung / Yves Noir

Jean Krier erhält den mit 15.000 Euro dotierten Adelbert-von-Chamisso-Preis 2011. Mit dem Chamisso-Preis ehrt die Robert Bosch Stiftung seit 1985 herausragende literarische Leistungen in deutscher Sprache, verfasst von Autoren, deren Muttersprache oder kulturelle Herkunft nicht die deutsche ist. Die Förderpreise in Höhe von jeweils 7.000 Euro gehen an Olga Martynova und Nicol Ljubić. .

Jean Krier wird mit dem Chamisso-Preis 2011 für die frei­rhythmischen Elegien seines jüngsten Bandes „Herzens Lust Spiele“ (poetenladen 2010) geehrt.

Seine deutschsprachigen Wortteppiche, die er subtil mit franzö­sischen Ein­spreng­seln spickt, speisen sich aus Erfahrungs­momenten und Lektüre­erlebnissen. Die scheinbar prosa­nahen Texte nehmen die europäische Tradition der literarischen Moderne des 20. Jahr­hunderts auf und erweitern deren thema­tisches und sprach­liches Spektrum. Mit seinem Gesamt­werk bereichere der Luxem­burger Dichter die deutsch­sprachige Lyrik und leiste auf origi­nelle Weise einen wichtigen Beitrag zum besseren Verständ­nis der ihn prägenden Kulturen, so die Jury des Chamisso-Preises.

Olga Martynova erhält den Chamisso-Förderpreis für ihren Roman „Sogar Papageien überleben uns“ (Literaturverlag Droschl 2010), der deutlich macht, dass die Gegenwart Europas in Wahrheit aus zahlreichen kleinen Vergangenheiten besteht. Den Chamisso-Förderpreis erhält Nicol Ljubić für seinen Roman „Meeresstille“ (Hoffmann und Campe), dessen souveräne Komposition aus Realitätspartikeln und fiktionalen Passagen die Schuldfrage des Balkankrieges der 1990er Jahre explizit offen lässt.




Herzens Lust Spiele
Gedichte
poetenladen, Leipzig 2010
88 Seiten, 15,80 Euro
Gebundene Ausgabe
ISBN 978-3-940691-14-9

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Verleihung am 16. März 2011 in München.

 

 

 

 

 

 
 
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