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Uwe Kolbe erhält Lyrikpreis Meran 2012 06.05.2012

Pressefoto: Karl Stanzel



VS

poet nr. 12
u.a. Uwe Kolbe / Luke Davies
Karin Fellner
ca. 340 S. | 9.80 € | 2012
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Glückwunsch an die Preisträger: Uwe Kolbe sowie Christoph Wenzel und Karin Fellner

Am Abend des 05. Mai 2012 hat die Jury des Lyrikpreises Meran (siehe News 410) ) drei Preis­träger bekannt gegeben. Den Lyrikpreis Meran der Süd­tiroler Landes­regierung (8.000 Euro) erhält Uwe Kolbe. Der Alfred-Gruber-Preis (Stiftung Südtiroler Sparkasse, 3.500 Euro) geht an Christoph Wenzel. Mit dem Medienpreis (RAI-Senders Bozen, 2.500 Euro) wird Karin Fellner ausgezeichnet.


Die Statements der Jury:

„Für Gedichte, die Stationen einer Biographie in schillernden Bildern, in saloppem und hohem Ton abschreiten, die anspielungsreich Literatur, Kunst, ein ganzes Dichterleben umfassen und auf ihrer paradoxen Suche nach Klarheit einen Paradiesgarten finden - bekommt Uwe Kolbe den Lyrikpreis Meran 2012.“

„Für einen Zyklus, der bei kluger Abwägung aller poetischen Mittel – Metaphorik, Klang, Dialekt – zu einer atmosphärisch dichten Komposition führt, für im Grundton elegische Miniaturen, denen es gelingt, eine Industrielandschaft, eine Zeit auf berührende Weise im Gedicht zu bewahren, erhält Christoph Wenzel den Alfred-Gruber-Preis 2012.“

„Eine Poesie, die sich auf den Zauber des Phantastischen versteht, genauso wie auf den Blick für die verborgenen Öffnungen und Zwischenräume, die „subraumrisse“, in denen immer wieder etwas Neues anfangen kann. Der dichterische Schwung dieses surrealistisch unbekümmerten Lobs der Torheit überzeugte die Jury – der Medienpreis des RAI Sender Bozens geht an Karin Fellner.“

Uwe Kolbe, geboren 1957 in Berlin (Ost), lebt in Berlin. 1976 wurden auf Ver­mittlung von Franz Fühmann erste Texte von Uwe Kolbe in der Literatur­zeitschrift Sinn und Form veröffent­licht. 1987 siedelte er in die Bundes­republik über. Ausge­zeichnet wurde er unter anderem mit dem Friedrich-Hölderlin-Preis und dem Preis der Lite­ratur­häuser. Zahl­reiche Gedicht­bände, so zuletzt Heimliche Feste (Suhrkamp 2008).

Zn den Preisträgern der letzten Jahre gehören: Ulrike A. Sandig (2006), Martina Hefter (2008) und Andre Rudolph (2010).

Uwe Kolbe – Kein Haus

Wenn aber kein Haus mein eigen,
ich zu den Verzerrten gehöre,

denen nicht Not, aber ungerecht
Zorn galt, der älter war, zu alt,

dass, die ihn ausschrien gegen sie,
auch gegen sich schrien, sich selbst

nicht hörten, ach die – Eltern?


Weiterlesen: Uwe Kolbe: Kein Haus (poet nr. 11)  externer Link


Uwe Kolbe mit Übersetzungen zu Luke Davies: Love Poems (poet nr. 12)  externer Link

Elke Erb über Uwe Kolbe  externer Link

Zur Seite Lyrikpreis Meran  externer Link

 

 

 

 

 
 
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