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  Zeitschriftenlese
Juli 2017 | Michael Buselmeier

Tumult, Merkur, Lettre International
Die erste Ausgabe von Tumult, im Untertitel „Zeitschrift für Verkehrswissenschaft“, erschien 1979 in München. Es ging darin um die „urbane Katastrophe“ und um „katastrophisches Denken“ überhaupt. Konstatierte man einen nahenden Untergang lediglich oder wollte man ihn gar herbei schreiben? Erinnern wir uns dieser Jahre noch? Es gab damals ähnlich aufregende, die Anarchie ziemlich folgen­los pro­pagierende Maul­wurfs­blätter, etwa Wagen­bachs Frei­beuter oder das Konkurs­buch.

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Zeitschriftenlese
Juni 2017 | Michael Braun
 
 
 

Stelen | Herausgegeben von Hans Thill

Hansjörg Zauner
(Salzburg 1959 – Wien 2017)

»Er ersann Verse von unerhörter Klangkraft und dennoch zauberisch ver­schwim­mendem seman­tischem Gehalt. Zauner, dessen Haus­göttin die US-Avant­gardistin Gertrude Stein war, arbeitete wie ein Beses­sener als ein Trans­formator – als poetischer Gestalt­wandler, dessen Ketten­texte und Sprach­instal­lationen noch den avancier­testen Theorien über den Erwerb und den Gebrauch von Sprache Paroli boten.« Ronald Pohl

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Gerd-Peter Eigner
(Malapane/Ozimek/Polen 1942 – Berlin 2017)

 
 
 

Ror Wolf | Dritter unvollständiger Versuch

Gedichtkommentar von Michael Braun (Juni 2017 | Folge 79)

Idylle, aufgeschlitzt

Lapidarer lässt sich die Daseins­strecke eines Menschen wohl kaum bilanzieren. Der Dichter, Collagist und Prosa-Anarchist Ror Wolf, im Juni gerade 85 Jahre alt geworden, ist nicht nur ein Meister der poe­tischen Verblüffungs­kunst, sondern auch ein form­strenger Virtuose bei der Erfindung leicht­händig dahin­geworfener Nihilis­men und katastrophi­scher Lebens­verläufe. In Thüringen auf­gewachsen, machte Wolf 1951 in der DDR sein Abitur, arbeitete zwei Jahre als Beton­bauer und über­siedelte Wolf 1953 in die Bundesrepublik.

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Horst Bingel | Felsenmeer

Gedichtkommentar von Michael Buselmeier (Juni 2017 | Folge 78)
 
 
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Julian Barnes | Der Lärm der Zeit
Rezension von Dietmar Jacobsen

In seinem Roman Der Lärm der Zeit erkundet Julian Barnes am Beispiel des Komponisten Dmitri Schostakowitsch das Verhältnis von Geist und Macht in Diktaturen

Zehn Nächte lang wartet der Komponist Dmitri Schostakowitsch (1906 – 1975) im Mai 1937 darauf, von den Schergen des sowjetischen Geheimdienstes verhaftet zu werden. Es ist die Zeit der großen Säuberungen und Stalin hat eine Aufführung von Schostakowitschs Oper Lady Macbeth von Mzensk anderthalb Jahre vorher bereits in der Pause verlassen: Anlass genug für willfährige Kritiker, in den darauffolgenden Monaten über das in aller Welt gefeierte Werk herzufallen und dessen Schöpfer Formalismus und Volksfremdheit vorzuwerfen.

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  Peter Strasser im Gespräch | Literatur & Philosophie

Der Augenaufschlag bei offenen Augen
Das Gespräch führte Alexandru Bulucz für »poet nr. 22«

»Nichts, was keinen Wahrheitsanspruch mit sich führt, geht uns, die Leser, die wir nach Bedeutung hungern, im Grunde auch nur das Ge­ringste an. Das ist, wie mir scheint, einer der Gründe, warum heute tonnenweise Gedichte pu­bliziert werden, die, kaum gedruckt, schon wie­der ver­gessen sind ... «

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  Rüdiger Safranski im Gespräch | Literatur & Philosophie

Wenn sich die Bühne dreht

Das Gespräch führte Diana Feuerbach für »poet nr. 22«

»Meine These ist, dass die Literatur immer am besten war in Zeiten, wo ein produktives Verhältnis zur Philosophie da war. Das hat beiden Seiten gut getan. In der deutschen Literatur kann man das Beispiel der Romantik und des deutschen Idealismus nehmen. Das war eine Blütezeit der Philosophie und eine Blütezeit der Literatur.«

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  Der poetenladen Verlag auf der Leipziger Buchmesse
23.–26. März 2017 | Halle 5, G219
Der poetenladen Verlag darf ein kleines Jubiläum begehen, denn in diesem Jahr präsen­tiert er sich zum 10. Mal auf der Leipzger Buc­hmesse. Herzlich willkommen!

23.03.    Donnerstag 17 Uhr: Ansicht der leuchtenden Wurzeln | Forum Literatur Halle 5
 Timo Brandt, Maja-Maria Becker, Nastasja Penzar
 Mod: Özlem Ö. Dündar, Sibylla Vričić Hausmann
23.03.    Donnerstag 21 Uhr: Lyrikbuchhandlung
 Sibylla Vričić Hausmann / Katia Sophia Ditzler
 Ansicht der leuchtenden Wurzeln von unten
23.03.    Donnerstag 22 Uhr: L3 Lange Leipziger Lesenacht | Moritzbastei
 Roman Ehrlich und Katharina Bendixen  |  Messe-Veranstaltungslink

Zu den weiteren Lesungen  externer Link

Teil der Bewegung | Samstag, 25.03.2017, 20:00 Uhr HGB
Michael Fehr, Orsolya Kalász, Maren Kames, A. Kappe, Gerhard Meister, Ronya Othmann, Steffen Popp, Cia Rinne, Andra Schwarz, Saskia Warzecha, Kenah Cusanit, Ron Winkler

 
 
  poet nr. 22 | Gesprächsthema: Literatur & Philosophie
Frühjahr 2017

Literatur und Philosophie befruchten sich seit jeher gegenseitig. In der 22. poet-Ausgabe geben fünf Gespräche Einblick in die viel­fältigen Verflech­tungen, die spätestens mit Platon beginnen. Philosophen und Literaten sprechen über Romantik und Idealismus, über Kleist und Beckett und über aktuelle Gedichte.
  Die Prosa konzen­triert sich auf die Schweiz – mit einem Abstecher nach Äquatorial­guinea. Lyrisch öffnet sich ein Spek­trum von jungen Dichtern, die es zu entdecken gilt, bis zur Kommentierung von Gegen­wartslyrikern wie Thomas Kling.

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  Uwe Kolbe
Dämon und Muse – Temperamente der Poesie

Die Rede als Audio | Einleitung im Poetenladen von Walter Fabian Schmid

Münchner Reden – Lyrik Kabinett

»Uwe Kolbe macht sich in seiner Rede vom 07.02.2017 auf die Suche nach dem Antrieb und dem inhärenten Wesen der Poesie. Keine leichte Aufgabe. Für ihn liegt beides in den nicht ganz überraschenden Inkarnationen von Dämon und Muse. Kolbe sagt zwar, dass er nichts Neues bringt, aber da täuscht er sich selbst. Denn mit Dämon meint er weder die christliche Verteufelung noch die schauerromantische Aufladung. ...«

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Tilman Rammstedt | Morgen mehr

Rezension von Dietmar Jacobsen

Zwischen Jutta's Bierparadies und den Champs-Élysées

Tilman Rammstedts Roman Morgen mehr betreibt eine Menge Aufwand, um zwei Menschen zusammenzubringen

Tilman Rammstedts Publikationsliste ist – sagen wir es freundlich – über­sichtlich. Der 1975 in Biele­feld geborene und heute in Berlin lebende Autor wirft weiß Gott nicht jedes Jahr einen neuen Fünfhundertseiter auf den Markt. Seit seinem letzten Roman, Die Abenteuer meines ehemaligen Bank­beraters, sind 4 Jahre vergangen. Seit seinem bisher erfolg­reichsten, Der Kaiser von China (gleich zwei Groß­preise beim Bachmann-Wett­lesen 2008), schon acht.

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  Kurt Drawert | Der Körper meiner Zeit
Rezension von Martina Weber
Die Verteidigung des Subjekts in seiner Auflösung

„Schreiben ist immer eine psychophysische Durchdringung von Stoff (…). Man muss etwas zulassen können, was andere blockieren, zen­sieren, verdrängen. Nur so ent­stehen lite­rarische Texte, die neue Räume eröffnen, über­raschend, ir­ritierend, denk­würdig – also des Denkens würdig – sind“, sagte Kurt Drawert in einem Inter­view mit Barbara Zeizinger auf die Frage, ob er bestimmte Erwartungen an die Teilnehmerinnen und Teilnehmer seiner Darmstädter Text­werk­statt hätte.

 

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Que Du Luu | Im Jahr des Affe
Rezension von Ralf Willms

Zu den Hauptleistungen des Buches „Im Jahr des Affen“ gehört, dass – bei allen graduellen und fundamentalen Unterschieden – sehr genau und weitgehend ein Gefühl dafür entwickelt werden kann, mittels Einsicht und Erkenntnis, womit das Leben eines „Flüchtlings“ – ein Un-Wort, wie Ulrich Siebgeber feststellte, wofür schon das Suffix „ling“ sorgt – befasst ist.

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Peter Richter | Dresden revisited
Rezension von Dietmar Jacobsen

Aus Liebe zu einer Ungeliebten
Peter Richter nimmt in Dresden revisited seine Leser mit in eine Stadt, die er vor einem Vierteljahrhundert verlassen, aber nie aus Augen und Sinn verloren hat

Dresden, die stolze Residenzstadt an der Elbe. Von Canaletto und Caspar David Friedrich gemalt. Von Erich Kästner, Heinz Czechowski, Durs Grünbein und Volker Braun bedichtet. Von Uwe Tellkamp und Ingo Schulze in jüngster Zeit zum Schauplatz großer Romane gemacht. Aber auch seit gut zwei Jahren die „umstrittenste Stadt im Lande“, wie Peter Richter, der 1973 dort geboren wurde, in seinem aktuellen Buch, Dresden revisited, schreibt.

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  Elke Erbs poetics  |  Folge 37

Ruth Wolf-Rehfeldt (geb. 1932)

Mühsam
        wachsen
                werdende Strukturen

Ein Spruch wird das werden,
aber er übertrifft die Leistung eines Spruchs  ...

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  Verse, verborgen
Zum 95. Geburtstag von Ilse Aichinger
* 1. November 1921


Ein Essay von Susanne Stephan

Verschwinden, Verstummen, Sich-Verlieren: Ilse Aichinger konnte es nicht schrecken, es sind Konstanten in ihrem Denken und Schreiben. Das Verschwinden, die „Verborgenheit“, sei ein sehr früher Wunsch von ihr gewesen, schreibt sie im Jahr 2000, fast achtzigjährig, in einer der Beiträge für ihre Zeitungskolumne „Journal des Verschwindens“, das in den Band Film und Verhängnis (2001) eingegangen ist.

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  Jürgen Ploog
»Die Literatur schottet sich ab«


poet-Gespräch mit Martina Weber (Literatur & Fortschritt)

Jürgen Ploog: Das Leseverhalten ist auf dem Stand der Zeit vor 1900 stehen geblieben. Zu Beginn des 20. Jahr­hun­derts war die lite­ra­rische Avant­garde (Expres­sionis­mus, Dada­ismus, Sur­realismus) in alle Richtungen marschiert. Alles ist wieder einge­ebnet worden. Es geht im Lite­ratur­betrieb immer noch um die klas­sisch er­zählte Geschichte mit Anfang, Aus­führung und Ende. ...

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Gespräch aus poet 21

 
 
  Jo Lendle
»Zuständig für Überraschungen ist die Literaturn«


poet-Gespräch mit Kathrin Bach (Literatur & Fortschritt)

Jo Lendle: Der Literatur geht es in Wahrheit ja gar nicht um Betrieb, Digitalisierung, VG Wort, Multichannel und so weiter. Der Grund, warum wir alle hier sind, ist doch eigentlich dieser Moment, wenn du anfängst zu lesen und auf einmal merkst, hoppla, das ist besonders, hier passiert gerade etwas, für das ich keine Erklärung habe ...


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  David Vann | Aquarium
Von Dietmar Jacobsen

Ende einer Kindheit
In seinem neuen Roman Aquarium erzählt David Vann zum ersten Mal eine Geschichte, die gut ausgeht - auch wenn er sich dazu mächtig verrenken muss

Die zwölfjährige Caitlin Thompson geht jeden Tag nach Schulschluss in Seattles Aquarium. Nach Hause – Caitlin wohnt mit ihrer alleinstehenden Mutter Sheri in einem Vorort der Stadt im Nordwesten der USA – ist es weit, und so nutzt das Mädchen die Zeit, bis die im Containerhafen arbeitende Mutter sie endlich abholen kommt, um in die fantastische Welt von Wesen einzudringen, die mit ihrer bunten Vielgestaltigkeit eine Art Gegenpol zu der von Caitlin Tag für Tag erlebten Tristesse darstellen.

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  Independence oder Europas widerspenstige Dichter
Essay von Antonín Dick

„Ich starrte auf das Schiff. Es lag ein Stück vom Qual entfernt, grell beleuchtet, im Tejo. Obschon ich schon seit einer Woche in Lissabon war, hatte ich mich noch immer nicht an das sorglose Licht dieser Stadt gewöhnt. In den Ländern, aus denen ich kam, lagen die Städte nachts schwarz da wie Kohlengruben, und eine Laterne in der Dunkelheit war gefährlicher als die Pest im Mittelalter. Ich kam aus dem Europa des zwanzigsten Jahrhunderts.“

 

Diese Sätze aus dem Jahre 1940 stammen von einem Emigranten, der sich auf der Flucht vor den Deutschen, den Nazis, befand, von dem Romancier Erich Maria Remarque.

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  Jürgen Nendza im Gespräch mit Michael Braun
Ein geheimer Sender, der weiterschabt in unserem Ohr

Ein Gespräch mit dem Lyriker Jürgen Nendza. Über Günter Eich, die Vokabel „und“ und über Gedichte zwischen „Haut und Serpentine“


„Wo die Beleuchtung beginnt, / bleibe ich unsichtbar. / Aus Briefen kannst Du mich nicht lesen, / und in Gedichten verstecke ich mich.“ Der sich da in Gedich­ten ver­steckt, ist der Lyri­ker Günter Eich, der 1907 gebo­ren wurde und 1972 gestor­ben ist. ... Über Gün­ter Eich spreche ich mit dem Lyriker Jürgen Nendza, dessen Poesie auf­schluss­reiche Be­züge zum Werk von Günter Eich auf­weist.

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  Ioana Orleanu | Limesland
Rezension von Dietmar Jacobsen

Jenseits der Diktatur
In ihrer Erzählung Limesland wirft Ioana Orleanu einen desillusionierten Blick auf das Ru­mänien nach Ceauçescu und dem geschei­terten sozia­listischen Experiment

George Voinea ist ermordet worden. Die rechte Hand des nach der Wende in Rumänien kometen­haft auf­gestie­genen Medien­moguls und Finanz­mag­naten Horatiu Ploaie lebt nicht mehr. Eigent­lich war der Mann schon seit geraumer Zeit von der Bildfläche ver­schwunden. Ein geplatzter Invest­ment­fonds, dem die Er­sparnisse von Hundert­tau­sen­den zum Opfer fielen, hatte ihn, bevor ein Gericht ihn endgültig ver­urteilen konnte, zur Flucht ins Ausland ge­zwungen.

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  Andra Schwarz – Lyrik

Andra Schwarz wurde 1982 in der Oberlausitz geboren und lebt heute in Leipzig.

Sie erhielt 2015 den Lyrikpreis beim 23. open mike in Berlin und studiert seit Oktober 2013 am Deutschen Literaturinstitut Leipzig.

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Ewart Reder | Reise zum Anfang der Erde
Rezension von Gerrit Pithan


Überall hin folgt man dieser Sprache

Ewart Reders neues Buch, sein zweiter Roman, hat Züge einer Utopie, wenn es auch nur in einer nahen Zukunft spielt. Es geht um eine Selbst­hilfe­kommune mit dem Namen Zusammen=Arbeit, in der die Menschen gegen eine Welt des zügel­losen, globalen Kapita­lismus unter chine­sischer Vorherr­schaft kämpfen. Die Kommune setzt sich für den Erhalt der Wälder Schleswig-Holsteins ein, die von der komplet­ten Abholzung bedroht sind.

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sg
  Gerhard Zwerenz   † 13.07.2015

Wir trauern um Gerhard Zwerenz, der heute morgen, am 13. Juli 2015, im Alter von 90 Jahren nach längerer Krank­heit verstarb. Als Schrift­steller, als kritischer Vordenken, als Pazifist und Bundestags­abgeord­neter hat er die kultu­relle und lite­rarische Land­schaft dieser Republik(en) mitgeprägt. Lang­jährige Freund­schaf­ten zu Erich Loest oder Rainer Werner Fassbinder sowie seine Nähe zu Ernst Bloch während seiner Leip­ziger Jahre prägten ihn und sein Denken und machten ihn zu einem streibaren, unbeugsamen Intel­lektuellen.

Andreas Heidtmann

Im poetenladen veröffentlichte Gerhard Zwerenz von 2009 bis 2015 seine politsche Auto­biographie: Die Verteidigung Sachsens und warum Karl May die Indianer liebte. Es existieren mehr als 250 Folgen, was etwa 3500 Buchseiten entspricht. Wir danken auch seiner Frau Ingrid Zwerenz, die über all die Jahre mit uns die Serie betreute und uns zahl­reiche Materialien zutrug.

 
 
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  Luftfracht: griechisch-deutscher Lyriktransfer
Jan Kuhlbrodt und Jorgos Kartakis (Hrsg.)

Manolis Anagnostakis (1925–2005) wurde in Thes­saloniki gebo­ren, studierte Me­dizin in Wien und ar­beitete als Facharzt für Radio­logie in Thes­sa­loniki. 1978 zog er nach Athen. Auf­grund seiner politi­schen Aktivi­täten in der griechi­schen Stu­denten­bewe­gung wurde er von 1948 bis 1951 in­haftiert und im Jahr 1949 durch eine provi­sori­sches Gericht zum Tode ver­urteilt. ...

26 Nikos Erinakis  | 27 Tassos Livaditis  | 28 Antonis Fostieris  | 29 Manolis Anagnostakis

 
 
Pitangas
      
  Pitangas
Neue Serie – Literatur aus Angola
Herausgegeben von Ineke Phaf-Rheinberger | Einleitung
Roderick Nehone (9)

Roderick Nehone wurde 1965 in Luanda geboren und ging zum Studium nach Las Villas in Kuba, wo er anfing zu schreiben. ... Sein letztes Buch O Catador de bufunfa (Hinter der Kohle her, 2011) ist eine Satire über die allent­halben um sich greifende Büro­kra­tie ...

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poet   poet nr. 22
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Inhalt: Prosa | Ge­sprä­che zu
Lite­ra­tur & Philosophie | Lyrik
216 S. | 9.80 € | Frühjahr 2017

 

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„Wie Katharina Bendixen es
schafft, uns in diese Gedanken-
welt zu ziehen, das ist wirklich große Kunst.“ radio eins

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VS   Róža Domašcyna
Die dörfer unter wasser sind in deinem kopf beredt
Gedichte
Reihe Neue Lyrik
Bd. 12, 128 S.
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