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Gerhard Zwerenz

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Alessandro De Francesco

●  UmkreisungenJan Kuhlbrodt und
Jürgen Brôcan (Hg.)

●  Stelen – lyrische GedenksteineHerausgegeben
von Hans Thill

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Braun / Buselmeier

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sg
  Theo Breuer
Zischender Zustand · Mayröcker Time

Vorab

Ja, ich fühle mich nur am Leben, wenn ich schreibe. Seit ich 15 bin, explodiert es jeden Tag in mir. Mein Kopf ist so voll, und alles muss raus, ich kann nicht anders. So oder ähnlich hat Friederike Mayröcker sich immer wieder in Unterhaltungen mit Freunden, Kollegen, Redakteuren und anderen Zeitgenossen geäußert. Das per se nicht anzuzweifelnde Statement wird zusätzlich ›beglaubigt‹ durch das Füllhorn publizierter Bücher ...

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Buchvorstellung

 
 
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  Zeitschriftenlese
Dezember 2017 | Michael Braun

treibhaus, Ostragehege, BELLA triste, Edit, Merkur
Im hektischen Gerangel unserer nervösen Informations­medien um die Deutungshoheit wächst derzeit die Furcht, dass die ver­lässlichen Fund­amente des Journa­lismus zer­bröckeln und die all­gegen­wärtigen „Fake News“ jeden Wahrheits­anspruch auflösen. Ein Hochmut der lite­rarischen Intel­lektuellen gegenüber der Hysterie im politischen Jour­nalis­mus ist jedoch nicht angebracht. Wer genauer hinschaut, macht nämlich die Entdeckung, dass bereits die Anfänge unseres gegen­wärtigen Literatur­betriebs von „Fake News“ infiziert waren.

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Zeitschriftenlese
November 2017 | Michael Buselmeier
 
 
 

Gregor Laschen | Drüben, im ›Winkel von Hardt‹

Gedichtkommentar von Michael Buselmeier (Dezember 2017 | Folge 84)

Ein Bruder Hölderlins

Das vorliegende Gedicht „Drüben, im ›Winkel von Hardt‹“ stammt aus den 1990er Jahren. Sein Autor Gregor Laschen zitiert, variiert, „überschreibt“ passagenweise ein anderes, knapp zwei Jahrhunderte älteres Gedicht Friedrich Hölderlins, das einen fast identischen Titel, „Der Winkel von Hahrdt“, trägt. Beide Gedichte sind in freien Rhythmen geschrieben, auf den ersten Blick befremdend dunkel und von ähnlichem Umfang, nur neun beziehungsweise zehn Verse lang.

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Christoph Wenzel | ländlich, der mundraum

Gedichtkommentar von Michael Braun (November 2017 | Folge 83)
 
 
  Joachim Sartorius
Der Mensch fürchtet die Zeit. Die Zeit fürchtet das Gedicht

Die Rede als Audio | Einleitung im Poetenladen von Walter Fabian Schmid

Münchner Reden – Lyrik Kabinett

„Sie wissen, was sie tun, aber sie sagen es nicht“, beginnt Joachim Sartorius seine Münchner Rede zur Poesie, gehalten am 24. Oktober 2017, und widmet sich dem inhä­renten Auf­begehren der Gedichte gegen die Zeit, um auf­zuzeigen, dass Poesie für die Zeit unan­greifbar ist, weil sie mit ihrem „anarchischen Über­schuss“ eine neue Zeit erschaffe. Was Gedichte also nicht aus­sprechen, beant­wortet Sartorius mit: „Die Aufhebung von Zeit, die Ver­stetigung von Dauer ist das Unaus­gespro­chene des Gedichts. Genauer: das unaus­gespro­chene Verlangen des Gedichts.“

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Stelen | Herausgegeben von Hans Thill

Harry Almela
(Caracas 1953 – Mariara 2017)

»In der Person von Harry Almela erkennen wir einen der beneidenswertesten Dichter der venezolanischen Literatur der letzten fünfzig Jahre, einen echten Vatermörder.« Rafael Rattia

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Kito Lorenc
(Slepo 1938 – Wuischke 2017)

 
 
  Christian Schloyer
JUMP 'N' RUN

Neue Gedichte

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Christian Schloyer auf der poet-Leseparty (28.10.2017 um 20 Uhr, galerie KUB) mit einer Performance aus Jump 'n' Run.

 
 

 

  Eva Roman
Literatur und Reichtum


poet-Gespräch mit Katharina Bendixen

Eva Roman: Wir müssen uns fragen, ob wir gegen diese Spaltung nicht etwas unternehmen möchten – dagegen, dass sie sogar noch zunimmt. Dass die Mehrheit für die bloße Erhaltung ihres Lebens–standards kämpfen muss, während einige wenige immer reicher werden. Ob wir es einfach hin–nehmen, dass selbst ein abgeschlossenes Hoch–schul–studium in unbe–zahlte Praktika und be–fristete Jobs führt.

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Gespräch aus poetin 23
 

 
 
  POET-Leseparty am 28.10.2017, 20 Uhr, galerie KUB Leipzig

Der poetenladen lädt zur Leseparty ein: Performance, Life-Musik und Lesung in der Leipziger Galerie KUB. Unter den Lesenden sind Eva Roman, die bei Wagenbach debütierte, der Leipziger Prosa-Autor David Blum und der Performer Christian Schloyer, der für seine spielerischen Texte, die sich an Computerspiele orientieren, jüngst den Lyrikpreis München erhielt.
  Mit Spannung darf man den Auftritt des Performacekollektivs PIK 7 erwarten und die Sängerin Karolina Trybała, die mit Begleitung den Abend mit Chansons und Jazz bereichert. Natürlich erfährt man auch einiges über das neue poet-Magazin, das sich dem Thema "Literatur und Reichtum" widmet und nach den wahren Schätzen im Leben forscht. Der Eintritt ist frei.

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  poetin nr. 23 | Gesprächsthema: Literatur & Reichtum
POET-Leseparty am 28.10.2017, 20 Uhr, galerie KUB Leipzig
Auf Facebook

Die 23. Ausgabe präsentiert sich als Poetin mit buntem Haar – eine Strähne für jede Aus­gabe. Und auch beim 23. Mal geht es viel­stimmig zu mit Ent­deckungen, deutsch­sprachigen und inter­natio­nalen Texten, Gedichten, Erzäh­lungen und kleineren Prosa­formaten.
  Neben internationalen Dichterinnen stehen Ent­deckungen aus dem jungen Wett­bewerb der Stuttgarter zwischen/miete. Im Gesprächsteil kommen u.a. die VS-Vor­sitzen­de Eva Leipprand zu Wort ebenso wie Annett Gröschner, die über ihre Erfahrungen mit dem »Reichtum« und dessen Gegenteil erzählt.

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  Der poetenladen Verlag auf der Frankfurter Buchmesse
11.–15. Oktober 2017 | Halle 4.1, Stand D18
Der poetenladen Verlag präsentiert sein Literaturprogamm auf der Frankfurter Buchmesse. Facettenreich, poetisch, gegenwärtig. Ein Auftritt der lyrischen Avangarden – herzlich willkommen!
  Neue Bücher von Jürgen Nendza, Barbara Maria Kloos, Christian Schloyer, Andra Schwarz. Sowie die Lyrikanthologie der Literaturinstitute (Ansicht der leuchtenden Wurzeln von unten) und die neue poetin nr. 23.

Teil der Bewegung
Samstag, 14.10.2017, 20:00 Uhr, Römer, Frankfurt


»Die schönste Lyriknacht des Jahres, zu den Buchmessen in Frankfurt und Leipzig.«
Diesmal mit: Anja Bayer, Paulus Böhmer, Mirko Bonné, Yevgeniy Breyger, Carolin Callies, Barbara Maria Kloos, Ulrich Koch, Mette Moestrup, Jürgen Nendza und Farhad Showghi. Moderation: Daniela Seel und Jennifer Sprodowsky. Musik: Boo Hoo. Veranstalter: Edit, kookbooks, poetenladen, Schöffling und mit dem gutleut Verlag als Gastverlag

 
 
  Performancekollektiv PIK 7
Literatur und Reichtum


poet-Gespräch mit Jan Kuhlbrodt

Jan Kuhlbrodt: Ihr seid das Performancekollektiv Pik7 und habt zuletzt eine Perfor­mance über Geld gemacht. Das war für mich der Anlass, euch ein­zuladen. Ich frag jetzt einfach mal abstrakt: Was ist Reichtum für euch?
PIK 7 (Angelika Waniek): Ganz abstrakt gesehen ist Reichtum etwas, was zu viel ist. Für mich ist Reichtum etwas, was ich eigentlich nicht brauche, weil es ein Plus darstellt zu dem Eigentlichen, was ich brauche. Für mich ist Reichtum Luxus.
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Gespräch aus poetin 23 | Foto: Jan Löser
 

 
 
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  Zeitschriftenlese
September 2017 | Michael Buselmeier

Sinn und Form, Volltext, Die Wiederholung
Im vierten Jahresheft von Sinn und Form fielen mir zunächst einige pointierte Glossen ins Auge, darunter eine von Guntram Vesper (über Karl May) und eine von Dragan Aleksic (über Peter Handke). Kerstin Hensel berichtet von einem Besuch, den sie im Jahr 2002 zusammen mit Rolf Haufs dem schon 1965 gestorbenen Dichter Johannes Bobrowski in Berlin-Friedrichshagen, Ahornstraße 26, abgestattet hat. Der Sohn des Dichters ließ sie herein; jeder Gegenstand befand sich „unverrückt an seinem angestammten Platz.“ Auch die von Haufs früh besungen Johannisbeersträucher standen noch im Garten.

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Zeitschriftenlese
August 2017 | Michael Braun
 
 
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Mascha Dabić | Reibungsverluste
Rezension von Christian Lorenz Müller

Die Dolmetscherin als Alchemistin der Sprache

Was genau passiert beim Dolmetschen? Mascha Dabić gibt in ihrem Debütroman kluge Antworten.

Die perfekte Dolmetscherin wäre wohl eine stets ausge­glichene Person mit einer an­ge­nehm neutralen Stimme, ein Wesen möglichst ohne eigene Gefühle und Gedanken, das ruhig in seiner Ecke sitzt und nichts anderes tut, als Sätze von der einen Sprache in die andere zu bringen. Ein Wesen selbst­redend auch ohne Zweifel am eigenen Können, an den eigenen Kennt­nissen über Vokabeln, Grammatik, Satzbau.

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Julian Barnes | Der Lärm der Zeit
Rezension von Dietmar Jacobsen

In seinem Roman Der Lärm der Zeit erkundet Julian Barnes am Beispiel des Komponisten Dmitri Schostakowitsch das Verhältnis von Geist und Macht in Diktaturen

Zehn Nächte lang wartet der Komponist Dmitri Schostakowitsch (1906 – 1975) im Mai 1937 darauf, von den Schergen des sowjetischen Geheimdienstes verhaftet zu werden. Es ist die Zeit der großen Säuberungen und Stalin hat eine Aufführung von Schostakowitschs Oper Lady Macbeth von Mzensk anderthalb Jahre vorher bereits in der Pause verlassen: Anlass genug für willfährige Kritiker, in den darauffolgenden Monaten über das in aller Welt gefeierte Werk herzufallen und dessen Schöpfer Formalismus und Volksfremdheit vorzuwerfen.

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Tilman Rammstedt | Morgen mehr

Rezension von Dietmar Jacobsen

Zwischen Jutta's Bierparadies und den Champs-Élysées

Tilman Rammstedts Roman Morgen mehr betreibt eine Menge Aufwand, um zwei Menschen zusammenzubringen

Tilman Rammstedts Publikationsliste ist – sagen wir es freundlich – über­sichtlich. Der 1975 in Biele­feld geborene und heute in Berlin lebende Autor wirft weiß Gott nicht jedes Jahr einen neuen Fünfhundertseiter auf den Markt. Seit seinem letzten Roman, Die Abenteuer meines ehemaligen Bank­beraters, sind 4 Jahre vergangen. Seit seinem bisher erfolg­reichsten, Der Kaiser von China (gleich zwei Groß­preise beim Bachmann-Wett­lesen 2008), schon acht.

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  Kurt Drawert | Der Körper meiner Zeit
Rezension von Martina Weber
Die Verteidigung des Subjekts in seiner Auflösung

„Schreiben ist immer eine psychophysische Durchdringung von Stoff (…). Man muss etwas zulassen können, was andere blockieren, zen­sieren, verdrängen. Nur so ent­stehen lite­rarische Texte, die neue Räume eröffnen, über­raschend, ir­ritierend, denk­würdig – also des Denkens würdig – sind“, sagte Kurt Drawert in einem Inter­view mit Barbara Zeizinger auf die Frage, ob er bestimmte Erwartungen an die Teilnehmerinnen und Teilnehmer seiner Darmstädter Text­werk­statt hätte.

 

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Que Du Luu | Im Jahr des Affe
Rezension von Ralf Willms

Zu den Hauptleistungen des Buches „Im Jahr des Affen“ gehört, dass – bei allen graduellen und fundamentalen Unterschieden – sehr genau und weitgehend ein Gefühl dafür entwickelt werden kann, mittels Einsicht und Erkenntnis, womit das Leben eines „Flüchtlings“ – ein Un-Wort, wie Ulrich Siebgeber feststellte, wofür schon das Suffix „ling“ sorgt – befasst ist.

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Peter Richter | Dresden revisited
Rezension von Dietmar Jacobsen

Aus Liebe zu einer Ungeliebten
Peter Richter nimmt in Dresden revisited seine Leser mit in eine Stadt, die er vor einem Vierteljahrhundert verlassen, aber nie aus Augen und Sinn verloren hat

Dresden, die stolze Residenzstadt an der Elbe. Von Canaletto und Caspar David Friedrich gemalt. Von Erich Kästner, Heinz Czechowski, Durs Grünbein und Volker Braun bedichtet. Von Uwe Tellkamp und Ingo Schulze in jüngster Zeit zum Schauplatz großer Romane gemacht. Aber auch seit gut zwei Jahren die „umstrittenste Stadt im Lande“, wie Peter Richter, der 1973 dort geboren wurde, in seinem aktuellen Buch, Dresden revisited, schreibt.

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  Elke Erbs poetics  |  Folge 37

Ruth Wolf-Rehfeldt (geb. 1932)

Mühsam
        wachsen
                werdende Strukturen

Ein Spruch wird das werden,
aber er übertrifft die Leistung eines Spruchs  ...

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  Verse, verborgen
Zum 95. Geburtstag von Ilse Aichinger
* 1. November 1921


Ein Essay von Susanne Stephan

Verschwinden, Verstummen, Sich-Verlieren: Ilse Aichinger konnte es nicht schrecken, es sind Konstanten in ihrem Denken und Schreiben. Das Verschwinden, die „Verborgenheit“, sei ein sehr früher Wunsch von ihr gewesen, schreibt sie im Jahr 2000, fast achtzigjährig, in einer der Beiträge für ihre Zeitungskolumne „Journal des Verschwindens“, das in den Band Film und Verhängnis (2001) eingegangen ist.

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Essay
  Independence oder Europas widerspenstige Dichter
Essay von Antonín Dick

„Ich starrte auf das Schiff. Es lag ein Stück vom Qual entfernt, grell beleuchtet, im Tejo. Obschon ich schon seit einer Woche in Lissabon war, hatte ich mich noch immer nicht an das sorglose Licht dieser Stadt gewöhnt. In den Ländern, aus denen ich kam, lagen die Städte nachts schwarz da wie Kohlengruben, und eine Laterne in der Dunkelheit war gefährlicher als die Pest im Mittelalter. Ich kam aus dem Europa des zwanzigsten Jahrhunderts.“

 

Diese Sätze aus dem Jahre 1940 stammen von einem Emigranten, der sich auf der Flucht vor den Deutschen, den Nazis, befand, von dem Romancier Erich Maria Remarque.

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  Ioana Orleanu | Limesland
Rezension von Dietmar Jacobsen

Jenseits der Diktatur
In ihrer Erzählung Limesland wirft Ioana Orleanu einen desillusionierten Blick auf das Ru­mänien nach Ceauçescu und dem geschei­terten sozia­listischen Experiment

George Voinea ist ermordet worden. Die rechte Hand des nach der Wende in Rumänien kometen­haft auf­gestie­genen Medien­moguls und Finanz­mag­naten Horatiu Ploaie lebt nicht mehr. Eigent­lich war der Mann schon seit geraumer Zeit von der Bildfläche ver­schwunden. Ein geplatzter Invest­ment­fonds, dem die Er­sparnisse von Hundert­tau­sen­den zum Opfer fielen, hatte ihn, bevor ein Gericht ihn endgültig ver­urteilen konnte, zur Flucht ins Ausland ge­zwungen.

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  Luftfracht: griechisch-deutscher Lyriktransfer
Jan Kuhlbrodt und Jorgos Kartakis (Hrsg.)

Manolis Anagnostakis (1925–2005) wurde in Thes­saloniki gebo­ren, studierte Me­dizin in Wien und ar­beitete als Facharzt für Radio­logie in Thes­sa­loniki. 1978 zog er nach Athen. Auf­grund seiner politi­schen Aktivi­täten in der griechi­schen Stu­denten­bewe­gung wurde er von 1948 bis 1951 in­haftiert und im Jahr 1949 durch eine provi­sori­sches Gericht zum Tode ver­urteilt. ...

26 Nikos Erinakis  | 27 Tassos Livaditis  | 28 Antonis Fostieris  | 29 Manolis Anagnostakis

 
 
Pitangas
      
  Pitangas
Neue Serie – Literatur aus Angola
Herausgegeben von Ineke Phaf-Rheinberger | Einleitung
Roderick Nehone (9)

Roderick Nehone wurde 1965 in Luanda geboren und ging zum Studium nach Las Villas in Kuba, wo er anfing zu schreiben. ... Sein letztes Buch O Catador de bufunfa (Hinter der Kohle her, 2011) ist eine Satire über die allent­halben um sich greifende Büro­kra­tie ...

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