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●  Sächsische AutobiographieEine Serie von
Gerhard Zwerenz

●  Lyrik-KonferenzDieter M. Gräf und
Alessandro De Francesco

●  UmkreisungenJan Kuhlbrodt und
Jürgen Brôcan (Hg.)

●  Stelen – lyrische GedenksteineHerausgegeben
von Hans Thill

●  Der gelbe AkrobatGedichtkommentare
Braun / Buselmeier

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  Zeitschriftenlese
Mai 2016 | Michael Buselmeier

Literatur und Kritik, Streckenlaeufer, Wespennest, Volltext, Lettre International
Die österreichische Zeitschrift mit dem betont kargen Titel Literatur und Kritik erschien zum ersten Mal im April 1966, also vor genau 50 Jahren, herausgegeben von Gerhard Fritsch, Rudolf Henz und Paul Kruntorad mit der Absicht, zwischen ost- und westeuropäischen Ländern zu vermitteln. Man druckte etwa Gedichte des polnischen Lyrikers Zbigniew Herbert, Prosa des Tschechen Bohumil Hrabal oder auch einen Essay von Vaclav Havel.
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Zeitschriftenlese April 2016
Michael Braun
 
 
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  Andra Schwarz – Lyrik

Andra Schwarz wurde 1982 in der Oberlausitz geboren und lebt heute in Leipzig.

Sie erhielt 2015 den Lyrikpreis beim 23. open mike in Berlin und studiert seit Oktober 2013 am Deutschen Literaturinstitut Leipzig.

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  Clemens Setz im Gespräch | Literatur & Wettbewerb

»Man wird in gewisser Weise dazu erzogen,
den Betrieb als Wettbewerb zu sehen«


Das Gespräch führte Carolin Callies für poet nr. 20

»Ich glaube gar nicht, dass Preise tatsächlich einem Autor eine gesell­schaft­liche Bedeu­tung verleihen. Ob etwas gesell­schaft­lich bedeu­tungs­voll ist, entscheidet ja die Gesell­schaft und nicht eine Jury von fünf oder sechs Leuten.«   |   weiterlesen ...

 
 
 

Georg Leß | Kondorlied

Gedichtkommentar von Michael Braun (Mai 2016 | Folge 65)

Viel später wurde ich geboren

Der Dichter Georg Leß singt ein Lied der Weltverlorenheit – aus ironischer Halbdistanz zwar, aber doch mit erkenn­barem Rückgriff auf berühmte Ton­spuren der Melancholie, die eine steile kultu­rhisto­rische Kar­riere hinter sich haben. In diesem „Kondorlied“, das zunächst in eine Kind­heits-Szene­rie führt, kreuzen und überlagern sich nicht nur senti­mentalische, sondern auch tod­brin­gende Melodien, ohne dem Text eine ein­deutige Richtung zu geben.

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Thomas Kling | Tessiner beinhaus. wandbild
Gedichtkommentar von Michael Buselmeier (April 2016 | Folge 64)

 
 
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Vendela Vida | Des Tauchers leere Kleider
Rezension von Carola Gruber

Fremder Pass, fremdes Ich
Vendela Vidas Roman Des Tauchers leere Kleider erzählt von
einer rasanten Selbstflucht und -suche

Eine US-Amerikanerin kommt in Casablanca an und wird im Hotel bestohlen: Noch bevor sie ihr Zimmer erreicht, ist sie ihren Rucksack mitsamt Pass, Laptop und Reiseführer los. Der Dieb ist auf einer Videoaufzeichnung des Hotels zu sehen, und nach kurzen Ermittlungen erhält die Frau von der Polizei einen Rucksack „zurück“ – allerdings nicht ihren eigenen. Ausgestattet mit fremdem Pass und fremder Kreditkarte nimmt sie eine neue Identität an.

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Ilija Trojanow | Macht und Widerstand
Rezension von Dietmar Jacobsen

Das Ergebnis aufrechter Haltung ist nicht messbar
Mit Macht und Widerstand kehrt Ilija Trojanow nach Bulgarien, ins Land seiner Vorfahren, zurück und fragt danach, was sich dort seit 1989 verändert hat

Die beiden Helden, deren Schicksale Ilija Trojanow in seinem aktuellen Roman miteinander verknüpft, heißen Kons­tantin und Metodi. Als Knaben die Schul­bank miteinander teilend, macht das Leben die Männer in späteren Jahren zu uner­bitt­lichen Feinden.

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Ewart Reder | Reise zum Anfang der Erde
Rezension von Gerrit Pithan


Überall hin folgt man dieser Sprache

Ewart Reders neues Buch, sein zweiter Roman, hat Züge einer Utopie, wenn es auch nur in einer nahen Zukunft spielt. Es geht um eine Selbst­hilfe­kommune mit dem Namen Zusammen=Arbeit, in der die Menschen gegen eine Welt des zügel­losen, globalen Kapita­lismus unter chine­sischer Vorherr­schaft kämpfen. Die Kommune setzt sich für den Erhalt der Wälder Schleswig-Holsteins ein, die von der komplet­ten Abholzung bedroht sind.

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Stelen | Herausgegeben von Hans Thill

Gülten Akın
(Yozgat 1933 – Ankara 2015)

Gülten Akın wurde 1933 in Yozgat (Türkei) geboren und arbei­tete nach dem Jura-Studium als Anwältin und Lehrerin, später als Lite­ratur­kriti­kerin. Da­ne­ben leitete sie eine von ihr ge­gründete Menschen­rechts­orga­nisa­tion.  |  weiterlesen  ...

»Möchte man zu Gülten Akın gehen, die sich nie für den Elfenbeinturm interessierte, sondern immer der staubigen und matschigen Erde zugewandt war, muss man selbst gearbeitet haben. Um zu sagen ›Ich bin gekommen‹ muss man von eigenem, reinen Widerstand berichten können.« Karin Karakaşlı

 
 
Foto: Ute Döring
  Kurt Drawert
»Was gut oder schlecht ist, entscheidet sich im Diskurs«

poet-Gespräch mit Martina Weber (Literatur & Wettbewerb)

Kurt Drawert: Und zweitens, das sagten wir auch schon, ist das Wett­bewerbs­wesen natür­lich frag­würdig, was soll es denn sonst sein. Aber ein anderes haben wir nicht, und die Gefahr einer Belie­big­keit ist nur schwer ganz zu ver­meiden. Es wird einfach zu viel, und leider auch zu viel Blöd­sinniges, geschrieben. ...

Das hochgelobte Internet, das zu kriti­sieren dem Schlach­ten einer heiligen Kuh gleich­kommt, sorgt ganz gewiss für eine suk­zessive Ent­wer­tung allein schon dadurch, dass es unend­lich viel wieder­holt. Die Ver­knüp­fung mit dem Unend­lichen aber zer­stört jeden Sinn.

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  poet nr. 20 | Gesprächsthema: Literatur & Wettbewerb


Wettbewerb und künstlerische Arbeit scheinen einander auszuschließen. Doch mit der Hinwendung zur Öffentlichkeit greifen die Gesetze des Marktes: Literaten treten zum Wettlesen an, Texte werden von Jurys bewertet, von Institutionen prämiert und in den Medien gepriesen oder verrissen, was entscheidenden Einfluss auf die Schriftsteller-Laufbahn hat. Wie sehen sich die Autorinnen und Autoren in diesem Prozess? Fünf Gespräche in der 20. Ausgabe des poet-Magazins geben Auskunft.


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  Jürgen Brôcan | Holzäpfel · Schädelflüchter
Von Susanne Stephan

Die poetischen Feldforschungen des Jürgen Brôcan

Jürgen Brôcan ist ein renommierter Lyriker, ein gefragter und preis­gekrönter Übersetzer und Neu-Übersetzer – so übertrug er für Hanser in den letzten Jahren die Grasblätter von Walt Whitman sowie Der Schar­lachrote Buchstabe von Natha­niel Hawthorne –, er ist Heraus­geber der Lite­ratur­zeitschrift offenes feld und neuerdings auch Verleger der edition offenes feld ...

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Matthias Kehle: Die letzte Nacht

Rezension von Hans-Dieter Fronz

Der verschluckte Fußball

Das Buch ist die Einlösung eines Versprechens. Als er wieder einmal die Gräber von Angehörigen auf dem Friedhof in Ettlingen bei Karlsruhe besuchte, fragte sich der Lyriker und Erzähler Matthias Kehle, was er über die Verstorbenen eigentlich wisse – was von ihrem Leben geblieben sei. Außer materiellen Hinterlassenschaften wenig bis nichts, wurde ihm dabei deutlich. Ein guter Grund für den heiligen Vorsatz, ihre Geschichte(n) zu erzählen.

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Michael Zeller | Falschspieler
Rezension von Michael Buselmeier

Der fortdauernde Krieg

Michael Zellers neuer Roman „Falschspieler“ hat einen frühen Skandal zum Gegen­stand, der den sich gerade eta­blie­renden Lite­ratur­betrieb der Bundes­republik er­schüt­terte. Im Jahr 1952 erschien unter dem Namen „George Forestier“ (im Roman „Leon Desmoulins“) der Gedicht­band „Ich schreibe mein Herz in den Staub der Straße“, der allseits Begeis­terung aus­löste.

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  Jakob Hein: Kaltes Wasser
Von Dietmar Jacobsen

Auf der Suche nach dem Westler in sich
In seinem neuen Roman Kaltes Wasser erzählt Jakob Hein die Geschichte eines ostdeutschen Felix Krull

Friedrich Bender geht noch zur Schule, als die Wende über Ost­deutsch­land herein­bricht. Doch im Gegen­satz zu seinen Eltern – einem Pro­fessor für Marxis­mus-Leninis­mus und einer Kader­leiterin im VEB Berlin Chemie – paraly­sieren ihn die Ereig­nisse keines­wegs. Im Gegen­teil: Sie kommen seinem Talent ent­gegen, sich nicht von den Verhält­nissen unter­buttern zu lassen, sondern sich die Dinge so zurecht­zu­legen, wie er sie gerne hätte.

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buchmesse
  Poetenladen auf der Leipziger Buchmesse 2016
17.03.2016 – 20.03.2016

Und wieder ist es so weit – die Leipzig Buchmesse eröffnet das literarische Frühjahr. Der poetenladen präsentiert sich auch 2016 mit einem umfangreichen Programm und lädt Lesende, Schreibende und Literaturinteressierte herzlich ein, unseren Verlag (Halle 5 – G219, nahe Leseinsel Junge Verlage) zu be­suchen und seine Autorinnen und Autoren und die neuen Buchtitel kennenzulernen.

Vorläufiges Veranstaltungs-Programm



Highlights: Lyrikbuchhandlung – Lange Leipziger Lesenacht – UV-LEsung – Leseinsel Junge Verlage – Forum Literatur, Halle 4 (Akrobat 2) – Teil der Bewegung – Hugendubel

 
 
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  Vladimir Sorokin | Telluria
Rezension von Dietmar Jacobsen

We're all living in Telluria

Vladimir Sorokin zeichnet in den 50 Kapiteln seines neuen Romans Telluria das Bild einer Welt, die nur noch im Vollrausch zu ertragen ist

Gleich ein ganzes Übersetzerkollektiv – sechs Damen und zwei Herren, die unter dem anspielungsreichen Teamnamen „Hammer und Nagel“ auftreten – hat es gebraucht, um das neue Buch von Vladimir Sorokin, Telluria, ins Deutsche zu übertragen.

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  Lydia Haider | Kongregation
Rezension von Christian Lorenz Müller
Sprach-Apokalypse im Gebirge
Lydia Haiders wüster Debütroman

Und es begab sich aber zu der Zeit, irgendwo auf einem Dorf in Öster­reich, umgeben von ödem Gelände, dass Gott sieben jener Jungen strafte, die sich gegen das Alt­her­ge­brachte er­hoben hatten mit lästerlichen Reden, losen Sitten und einer Ver­achtung des Kreuzes und der Kirche, die es bis dahin nicht ge­geben hatte in diesem Land­strich.  ...

 

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  Momente der inneren Unruhe
Kleine Umfrage zum Thema Literatur und Glaube

Es antworten auf die POET-Fragen zum Thema Glaube: Marie Gamill­scheg, Doris Wirth, Andreas Alt­mann, Carola Gruber, Max Czollek, Hannes Leuschner, Sylvia Geist, Henning Ahrens.

Autorinnen und Autoren sind regelmäßig der Kritik anderer, aber auch der Selbstkritik ausgesetzt. Woran muss man glauben, um einen Text zu schreiben, um einen Gedichtband oder einen Roman zu beenden?
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  Christoph Danne | Lyrik

Geboren 1976 in Bonn. Studium der Sprach- und Lite­ratur­wissen­schaften in Ber­lin, Sala­manca und Köln. Lebt und arbeitet als Autor, Heraus­geber und Buch­händler in Köln.
Zuletzt erschienen: shooting star (Elif Verlag, Nettetal 2015)

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  Gerhard Falkner | Ann Cottens Schwuppdiwuppismus
Antwort auf Ann Cottens Beitrag: Katachresen (Text + Kritik)

Um erst gar keinen falschen Eindruck entstehen zu lassen, ich liebe Ann Cotten; (als Autorin). Jeden­falls hin und wieder. Ich würde auch mit ihr ins Bett gehen, wenn das dazu beitragen würde, ihre aber­witzigen Speku­lationen über meine Sexualität zu über­winden.

Aber gerade, weil ich sie als Dichterin zu den doch gegenwärtig Interessanten zähle, möchte ich ihren – gern diskutierten und zitier­ten – Beitrag im kürzlich erschie­nenen Text + Kritik-Heft über „mein Werk“ einem kritischen Blick unterziehen.

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Replik von Ann Cotten auf lyrikkritik

Foto: Alexander Paul Englert
 
 
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  Ulf Stolterfoht | Wurlitzer Jukebox Lyric FL –
über Musik, Euphorie und schwierige Gedichte
Münchner Reden zur Poesie – Lyrik Kabinett

Der poetenladen stellt die 15. Münchner Rede zur Poesie (Lyrik Kabinett) vor, gehalten von Ulf Stolterfoht. Die Rede ist als Audio­version im poeten­laden abrufbar und als gedruckte Version über das Lyrik Kabinett erhältlich. Alle 15 Münch­ner Reden sind im poetenladen nachzuhören. .

Eingeleitet wird der Beitrag im poetenladen von Walter Fabian Schmid.
»In seiner Rede vom 11. November 2015 tritt Ulf Stolterfoht konse­quent „als Experte der Euphorie“ auf und erzählt aus der eigenen Erfah­rung heraus vom Un­ver­ständ­lichen. Auf seine leichte und amüsante Art gibt Stolterfoht seine eigene Initia­tion preis, die er bei Oskar Pastior erfahren hat. ...«

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  Elke Erbs poetics  |  Folge 36
Antrittsbesuch

FALL * Anna

Dann sah ich unterwegs vom Zug aus in den Schlund einer schwin­genden Glocke, ohne den leisesten Ton zu vernehmen. Ich sah einen Klöppel, ein schwin­gendes Zäpfchen im Kelch, im Glocken­kelch, im Innenmantel einer Glocke.

Über: Zsuzsanna Gahse: JAN, JANKA, SARA und ich.
Edition Korrespondenzen, Reto Ziegler, Wien 2015 ...

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  Und das Licht ging nicht aus!
Zum 6. Münchner Lyrikpreis
Von Andreas Heidtmann


Beim Münchner Wettlesen konnten sich Ron Winkler (1. Preis) und Dominik Dombrowski (2. Preis) durchsetzen

Literaturpreise haben in der Regel ihre Maßgaben, seien es Alters­be­schrän­kungen der Teilnehmer oder Anforde­rungen an die Aktua­lität von Texten. Der Münchner Ly­rik­preis kennt solche Krite­rien nicht, was sowohl Vorteile und poeti­sche Viel­falt mit sich bringt als auch Erschwer­nisse, da sehr unter­schied­liche Texte miteinander konkurr­ieren. | weiterlesen  ...

 
 
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  Gerhard Zwerenz   † 13.07.2015

Wir trauern um Gerhard Zwerenz, der heute morgen, am 13. Juli 2015, im Alter von 90 Jahren nach längerer Krank­heit verstarb. Als Schrift­steller, als kritischer Vordenken, als Pazifist und Bundestags­abgeord­neter hat er die kultu­relle und lite­rarische Land­schaft dieser Republik(en) mitgeprägt. Lang­jährige Freund­schaf­ten zu Erich Loest oder Rainer Werner Fassbinder sowie seine Nähe zu Ernst Bloch während seiner Leip­ziger Jahre prägten ihn und sein Denken und machten ihn zu einem streibaren, unbeugsamen Intel­lektuellen.

Andreas Heidtmann

Im poetenladen veröffentlichte Gerhard Zwerenz von 2009 bis 2015 seine politsche Auto­biographie: Die Verteidigung Sachsens und warum Karl May die Indianer liebte. Es existieren mehr als 250 Folgen, was etwa 3500 Buchseiten entspricht. Wir danken auch seiner Frau Ingrid Zwerenz, die über all die Jahre mit uns die Serie betreute und uns zahl­reiche Materialien zutrug.

 
 
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  Luftfracht: griechisch-deutscher Lyriktransfer
Jan Kuhlbrodt und Jorgos Kartakis (Hrsg.)

Manolis Anagnostakis (1925–2005) wurde in Thes­saloniki gebo­ren, studierte Me­dizin in Wien und ar­beitete als Facharzt für Radio­logie in Thes­sa­loniki. 1978 zog er nach Athen. Auf­grund seiner politi­schen Aktivi­täten in der griechi­schen Stu­denten­bewe­gung wurde er von 1948 bis 1951 in­haftiert und im Jahr 1949 durch eine provi­sori­sches Gericht zum Tode ver­urteilt. ...

26 Nikos Erinakis  | 27 Tassos Livaditis  | 28 Antonis Fostieris  | 29 Manolis Anagnostakis

 
 
Pitangas
      
  Pitangas
Neue Serie – Literatur aus Angola
Herausgegeben von Ineke Phaf-Rheinberger | Einleitung
Roderick Nehone (9)

Roderick Nehone wurde 1965 in Luanda geboren und ging zum Studium nach Las Villas in Kuba, wo er anfing zu schreiben. ... Sein letztes Buch O Catador de bufunfa (Hinter der Kohle her, 2011) ist eine Satire über die allent­halben um sich greifende Büro­kra­tie ...

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poet
literaturmagazin

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  Münchner Reden   Lyrik Kabinett

Einleitung

Ulf Stolterfoht: Wurlitzer Jukebox Lyric FL

Ulrike Draesner: Die fünfte Dimension

Michael Krüger: Das Ungeplante zulassen ...

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poet   poet nr. 20
literaturmagazin

Inhalt: Prosa | Ge­sprä­che zum
The­ma: Lite­ra­tur und Wett­be­werb | Neue Lyrik
232 S. | 9.80 € | Frühjahr 2016

 

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VS   Marie T. Martin
Woher nehmen Sie die Frechheit
meinen Handtasche zu öffnen
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„Ein filigranes Prosakunstwerk,
das wie ein Puzzle funktioniert.“
FAZ

  Verlag Lyrik

VS   Kito Lorenc
Windei in der Wasserhose des Eisheiligen
Gedichte
Reihe Neue Lyrik, Bd. 8
Kulturstiftung Sachsen
poetenladen, 2015
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»Kito Lorenc erzählt die sor­bische Ge­schichte in seinen Ge­dichten, wo das spe­zielle Geschichts­wissen über­gegangen ist in etwas Univer­selles, die Ahnung.«
Peter Handke

  Es gibt eine andere Welt

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