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●  Sächsische AutobiographieEine Serie von
Gerhard Zwerenz

●  Lyrik-KonferenzDieter M. Gräf und
Alessandro De Francesco

●  UmkreisungenJan Kuhlbrodt und
Jürgen Brôcan (Hg.)

●  Stelen – lyrische GedenksteineHerausgegeben
von Hans Thill

●  Der gelbe AkrobatGedichtkommentare
Braun / Buselmeier

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  Flora & Fauna
Friedfertige Notate zum 5. Münchner Lyrikpreis
Von Andreas Heidtmann

Selten war mehr Fauna und Flora als beim Finale des Münchner Lyrik­preises. Gab es jemals einen Zyklus über Kiefern? Sebastian Unger hat ihn ver­fasst, und Kathrin Schmidt hatte sich bereits in der Zeit­schrift Ostra­gehege dazu geäußert: Die zen­tralen Gestirne dieser Gedichte seien Tiere und Pflanzen.



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Sächsische Autobiografie (Teil 3) von Gerhard Zwerenz

47. Nachruf | Frankfurter Buchmesse als letztes Echo des Urknalls


Die Frankfurter Buchmesse 2014 begann schon bevor sie begann als Kohl-Messe. Print und Television, soweit sie auf sich hielten, waren dabei, der Spiegel wie in besseren Zeiten an der Spitze, was die FAZ zu ironischen Tönen ermunterte: »Kohls Schmankerl und die historische Wahrheit – Heribert Schwan publiziert medien­wirk­sam Zitate aus seinem 630-Stunden-Inter­view mit dem früheren Bundes­kanzler«, so frech Rainer Blasius am 7. Oktober zum Duell des Jahres.

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  Zeitschriftenlese
Oktober 2014 | Michael Braun

Volltext, Akzente, Offenes Feld, Sinn und Form, karawa.net
Ein Störenfried im Literatur­betrieb zu sein, galt einmal als Auszeichnung für freie Geister. Heute besteht die Schwierig­keit eher darin, überhaupt eine Form der radi­kalen Abwei­chung, der schroffen Dissidenz zu finden, mit der man sich ab­grenzen kann von einem alle Gegen­sätze ver­schluckenden Kultur­konformismus.

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Zeitschriftenlese | September 2014 | Michael Buselmeier
 
 
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  Sehnsuchtsorte und Nekrotope
Die open books 2014 veranstalten interessante Reisen

Von Ewart Reder

Und wieder waren alle da bei open books, dem Begleitfestival zur Frank­furter Buch­messe. Im sechs­ten Jahr, ganz unver­flixt, er­öff­nete es mit Ken Follett, Lutz Seiler und anderen ...

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Haben gut lachen: David Wagner und Jochen Schmidt
© Kulturamt Frankfurt am Main, Foto: Alexander Paul Englert

 
 
 

Stelen
Herausgegeben von Hans Thill

Miodrag Pavlović (Novi Sad 1928 – Tuttlingen 2014)

Miodrag Pavlović, 1928 in Novi Sad (Serbien) geboren, studierte in Belgrad Medizin und praktizierte mehrere Jahre als Arzt. Neben Gedichten publi­zierte er Essays und Erzählungen. Miodrag Pavlović und sein Über­setzer Peter Urban wurden 2003 mit dem Preis für Euro­päische Poesie ausge­zeichnet, 2012 erhielt Miodrag Pavlović den Petrarca-Preis.

»Der Mündung des Schicksals entgegen­gehend, kommt Miodrag Pavlovic, geführt von seinem klugen und stren­gen Vers, immer wieder an dessen Quelle selbst.« Vasko Popa

 
 
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  Max Frisch | Aus dem Berliner Journal
Rezension von Dietmar Jacobsen

Keine Indiskretion, nirgends

Nachdem es 20 Jahre lang gesperrt war, ist das Berliner Journal von Max Frisch jetzt erstmals auszugsweise zugänglich

Dass das Tagebuchschreiben zu den bevorzugten Ausdrucks­formen von Max Frisch (1911–1990) gehörte, weiß man. Und herum­ge­sprochen dürfte sich i­nzwi­schen auch haben, dass man, schlägt man eines seiner Tage­bücher auf, nicht erwar­ten darf, auf eine Samm­lung von Notizen zu stoßen, in und mit denen der Schrift­steller die all­tägli­chen Wechsel­fälle seines Lebens fest­hielt.

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  Jean Krier | Nachgelassene Gedichte

Nach seinem Band »Herzens Lust Spiele« plante der luxemburgische Dichter und Chamisso­preisträger Jean Krier für 2014 die Publikation eines neuen Gedicht­bands, über dessen Fertig­stel­lung er verstarb. Aus dem um­fassenden Nach­lass konnte unter der Heraus­geber­schaft von Michael Braun das letzte Werk des Lyrikers ver­öffent­licht werden.

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Peter Handke | Versuch über den Pilznarren
Rezension von Sophie Sumburane

Peter Handkes letzter Versuch

Der österreichische Schriftsteller Peter Handke schreibt seine Werke nicht in der Hoff­nung, möglichst häufig bespro­chen zu werden. Seine Texte finden ihre Leser nach fast 50-jähriger Karriere, ohne sie zu suchen, trotzdem taucht jede seiner neuen Ver­öffent­lichun­gen in den Feuil­letons auf, finden sich immer neue Rezi­pienten für seine oft als Selbst­refle­xionen ange­legten Texte.

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Elke Erbs poetics | So etwas war noch nicht  |  Folge 32

 
 
 
Neue Folge 46 
 

Clemens J. Setz | Motte

Gedichtkommentar von Michael Buselmeier (Oktober 2014 | Folge 46)

Stirb und werde!

Ein knappes Gedicht, ein Aphorismus beinah, der zur hermeneu­ti­schen Aus­legung geradezu einlädt. Ohne die titelspendende „Motte“, die in der „Flamme“ ver­glüht ist und er­fahrungs­gemäß nicht mehr „zurückkehrt“, würde der Leser wahrscheinlich lange rätseln, wer hier gemeint sein könnte.  | weiterlesen  ...

Martina Weber | jetzt, da die letzten bilder verschwunden sind
Gedichtkommentar von Michael Braun (45)

 
 
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  Gespräch mit Georg Klein| Literatur und Vergänglichkeit
»Ich bin dafür, dass gestorben wird!«

»Seit es bür­ger­liche Literatur gibt, ist es die Regel, dass die meis­ten Schrei­benden das Ver­gehen ihrer Autor­schaft miter­leben. In mehr­facher Hinsicht: Sie erleben, dass ihre Bücher immer schwie­riger, schließ­lich gar nicht mehr erhältlich sind ... 
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Das Gespräch führte Gisela Trahms
Poet-Leseparty am 04.10.2014, 20 Uhr, Leipzig Telegraph  externer Link
 
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poet 17
   
 
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  Markus Hallinger | Neue Texte

Rede über die armen Dichter

Wenn ich mir überlege, dass vielleicht 150 Leute im Land gute Gedichte schreiben und keiner davon leben kann, nicht einmal die Mayröcker von ihren Verkaufs­zahlen leben kann – ein Maler der gleichen Kate­gorie dagegen schon einiger­maßen über die Runden kommt, bzw. wenn ein Maler den Rang einer Mayröcker hätte, stein­reich wäre; die die Gedichte schreiben am Tropf von Subventionen hängen und sich rechtfertigen müssen warum sie der Allge­meinheit auf der Tasche liegen ...

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  Luftfracht: griechisch-deutscher Lyriktransfer
Jan Kuhlbrodt und Jorgos Kartakis (Hrsg.)

Manolis Anagnostakis (1925–2005) wurde in Thes­saloniki gebo­ren, studierte Me­dizin in Wien und ar­beitete als Facharzt für Radio­logie in Thes­sa­loniki. 1978 zog er nach Athen. Auf­grund seiner politi­schen Aktivi­täten in der griechi­schen Stu­denten­bewe­gung wurde er von 1948 bis 1951 in­haftiert und im Jahr 1949 durch eine provi­sori­sches Gericht zum Tode ver­urteilt. ...

26 Nikos Erinakis  | 27 Tassos Livaditis  | 28 Antonis Fostieris  | 29 Manolis Anagnostakis

 
 
  Oleg Jurjew | Halbinsel Judatin
Rezension von Christian Lorenz Müller

Ein zerfallendes System unter dem Poesieoskop

Wie lange Elke Erb wohl gebraucht hat, um dieses phantas­tische Buch aus dem Rus­sischen ins Deutsche zu bringen? Allein schon für die Lektüre waren in meinem Fall meh­rere Wochen nötig. Zunächst näm­lich erwies sich meine gewohnte Lese­geschwin­dig­keit als viel zu schnell für diesen Text; es wollte und wollte kein klares Bild ent­stehen.

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sg
  Mario Osterland | Prosagedichte

Mario Osterland geboren 1986 in Thüringen war Preis­träger des Jun­gen Lite­ratur­forums Hessen-Thüringen 2005 und 2006, studierte Ger­manistik und Kompa­ratis­tik und ver­öffent­lich­te nun in der para­siten­presse Köln die Prosa­gedichte In Paris.

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Sylvia Geist: Strahlung Sprache

 
 
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  Dagmara Kraus | Relaunch

Dagmara Kraus, 1981 in Wrocław (Polen) geboren. Studium der Kompa­ra­tistik, Kunst­ge­schich­te und des Lite­rari­schen Schrei­bens.

Sie verfasst Gedichte und über­setzt aus dem Polni­schen und Engli­schen. Bis­her sind zwei Ly­rik­bän­de von ihr er­schie­nen: kumme­rang (Berlin, kook­books 2012) und kleine gramma­turgie (Solo­thurn, Urs Enge­ler / rough­books 2013) ...

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  Friedrich Christoph Heinle
Gedichte

Friedrich Christoph Heinle wurde 1894 in Mayen in der Eifel geboren und starb durch Freitod am 8 August 1914 in Berlin. Er studierte Philologie in Göttingen und in Freiburg im Breisgau, wo er im Sommer 1913 Walter Benjamin kennenlernte.

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Nebenstehendes Gedicht, das man bei dem Toten fand, enthält vermutlich die letzten Zeilen Heinles.

 
 
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  Marit Heuß | Lyrik

Marit Heuß, geboren in Bad Schlema, Sachsen. Studium der Lite­ratur­wissen­schaft in Dresden. Merck-Stipendiatin 2014/15. Preisträgerin Kammweg-Lite­ratur­preis 2014.

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  Dichtung – Jugend – Krieg
Über Friedrich Christoph Heinle
Essay von Antonín Dick

Vor 100 Jahren beging der Dichter Friedrich Heinle Selbstmord – aus Protest gegen den Krieg.

„In dem alten Café des Westens war es, dass wir in den aller­ersten August­tagen mit­einan­der saßen und unter den Kasernen, auf die sich der Ansturm der Frei­willigen richtete, unsere Wahl trafen ...“, berichtet Walter Ben­jamin über seinen Freund, den Dichter Friedrich Heinle.  |  weiterlesen  ...

 
 
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  Aus der Mitte Amerikas
Gedichte aus Zentralamerika und der Karibik (Teil 2)
Zusammengestellt von Timo Berger
Timo Berger hat junge Lyrik aus der Mitte Amerikas und der Karibik zu­sammen­gestellt und zu­sammen mit Sarah Otter übersetzt. In der zweiten Folge werden Wingston González, Mayra Oyuela und Karen Valladares vorgestellt.

 

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  Enno Stahl | Diskurspogo
Die soziale Frage in der Literatur von Heute (Teil 4)
Abschließende Betrachtung von Dominik Irtenkauf


Blaue Flecken
oder Der Streit darum, welche Rolle die Literatur von Heute spielt

»Wo finden sich die Orte, die Topoi, an denen / mit denen eine kriti­sche Bestands­auf­nahme bedenk­licher Ent­wicklungen im sozialen Mit­ein­ander reali­siert werden kann? Eine Möglich­keit wären die Jugend­bewe­gungen, denen vom Kultur­betrieb verän­derndes Poten­tial zuge­sprochen wird.«
Zum Abschluss des Mail-Dialogs mti Enno Stahl schließt Dominik Irtenkauf eine Betrachtung zum Thema anan.

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  Sylvia Geist | Hundskurve
Strahlung Sprache Teil 6
Über Reisen in die Dichtung und zurück

In einer steppenartigen Landschaft ist eine Jagd im Gange. Den Jäger plagen Hitze und Durst. Er ist einer von vielen, die sich aufge­macht haben, um einen riesigen asche­far­benen, fast schwar­zen Hund zu töten, der zwei Kinder geris­sen haben soll. Doch in der ausge­dörr­ten Einöde findet sich von dem Untier keine Spur.

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Pitangas
      
  Pitangas
Neue Serie – Literatur aus Angola
Herausgegeben von Ineke Phaf-Rheinberger | Einleitung
Roderick Nehone (9)

Roderick Nehone wurde 1965 in Luanda geboren und ging zum Studium nach Las Villas in Kuba, wo er anfing zu schreiben. ... Sein letztes Buch O Catador de bufunfa (Hinter der Kohle her, 2011) ist eine Satire über die allent­halben um sich greifende Büro­kra­tie ...

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VS   poet nr. 17
literaturmagazin
Lyrik, Prosa, Gespräche

Norbert Hummelt, D. Grünzweig, Georg Klein, M. Braun, M. Busel­meier, Florian Schei­be, C. J. Setz, M. Don­hauser, M. Nawrat, D. Elmiger, T. Premper u.v.a.
224 S. | 9.80 € | Herbst 2014

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VS   Die Taubenjägerin
Die besten Geschichten aus dem MDR-Literatur­wett­bewerb 2014
192 S., 12,80 €
poetenladen, Mai 2014
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Der MDR-Literatur­wettbewerb ist der deutschland­weit am meisten nachgefragte lite­rarische Wett­bewerb. Er leistet Ent­deckungs­arbeit und präsen­tiert namhafte Au­toren mit neuen Kurz­geschich­ten.

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VS   Uwe Hübner
Jäger Gejagte
Gedichte
Reihe Neue Lyrik, Bd. 6 Kulturstiftung Sachsen poetenladen, 2013/14
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»Dem Band Jäger. Gejagte ... ist in der deutsch­spra­chi­gen Lite­ratur der letzten Jahre nichts Ver­gleich­bares ent­gegen­zu­setzen – weder an erzäh­lerisch ver­dich­teter Qualität noch an Radi­kalität der Faltung von Zeiten und Räumen.«
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