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Gerhard Zwerenz

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Alessandro De Francesco

●  UmkreisungenJan Kuhlbrodt und
Jürgen Brôcan (Hg.)

●  Stelen – lyrische GedenksteineHerausgegeben
von Hans Thill

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Braun / Buselmeier

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Stelen | Herausgegeben von Hans Thill

Roy Fisher
(Birmingham 1930 – Earl Sterndale 2017)

»Fishers Ton ist leise, sanft und nachdenklich, er signalisiert, hier findet ein Selbstgepräch statt, das die eigene innere Geografie mit Beständigkeit und Präzison exploriert.«  +| John Kerrigan | weiterlesen  ...

Sigurður A. Magnússon
(Kjalarnes 1928 – Reykjavik 2017)

»Zum letzten Mal haben SAM und ich uns 2013 getroffen, im legendären Café Mokka im Zentrum Reykjavíks. Dort erzählte er mir, wie er zusammen mit seinem Vater am 17. Juni 1944 durch Regen und Sturm nach Ŝingvellir geritten ist, um der Proklamation der Republik Island und damit der Unabhängigkeit von Dänemark beizuwohnen.« Wolfgang Schiffer | weiterlesen  ...

 
 
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  Zeitschriftenlese
April 2017 | Michael Braun

Lettre, Merkur, Neue Rundschau, Ostragehege, Die Epilog
„Der Kritiker ist Stratege im Literatur­kampf.“ Diesen angriffslustigen Satz stellte der Philosoph Walter Benjamin 1928 an den Anfang seiner dreizehn Thesen zur „Technik des Kritikers“. Und fügte sarkas­tisch hinzu: „Echte Polemik nimmt ein Buch sich so liebevoll vor, wie ein Kan­ni­bale sich einen Säugling zurüstet.“ Der ag­gres­sive Tenor solcher Thesen ist im be­friedeten Literatur­betrieb von heute Mangel­ware.

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Zeitschriftenlese
März 2017 | Michael Buselmeier
 
 
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  Rüdiger Safranski im Gespräch | Literatur & Philosophie

Wenn sich die Bühne dreht

Das Gespräch führte Diana Feuerbach für »poet nr. 22«

»Meine These ist, dass die Literatur immer am besten war in Zeiten, wo ein produktives Verhältnis zur Philosophie da war. Das hat beiden Seiten gut getan. In der deutschen Literatur kann man das Beispiel der Romantik und des deutschen Idealismus nehmen. Das war eine Blütezeit der Philosophie und eine Blütezeit der Literatur.«

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Harald Gerlach | Gründe, linkselbisch

Gedichtkommentar von Michael Buselmeier (April 2017 | Folge 76)

Spurensucher

»Der Lyriker, Erzähler, Dramatiker und Essayist Harald Gerlach stammte aus Bunzlau in Schlesien. 1945 musste er als Fünfjähriger mit seinen Eltern nach Südthüringen fliehen und wuchs in der Kleinstadt Römhild im Schatten der Gleichberge als „hergelaufener Flüchtling“ auf. Schon früh ein Wanderer und Abenteurer, beschloss er im Alter von zwanzig Jahren, Dichter zu werden.«

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Birgit Kreipe | schienen stillgelegt, kein fahrplan mehr
(März 2017 | Folge 75)

 
 
  Der poetenladen Verlag auf der Leipziger Buchmesse
23.–26. März 2017 | Halle 5, G219
Der poetenladen Verlag darf ein kleines Jubiläum begehen, denn in diesem Jahr präsen­tiert er sich zum 10. Mal auf der Leipzger Buc­hmesse. Herzlich willkommen!

23.03.    Donnerstag 17 Uhr: Ansicht der leuchtenden Wurzeln | Forum Literatur Halle 5
 Timo Brandt, Maja-Maria Becker, Nastasja Penzar
 Mod: Özlem Ö. Dündar, Sibylla Vričić Hausmann
23.03.    Donnerstag 21 Uhr: Lyrikbuchhandlung
 Sibylla Vričić Hausmann / Katia Sophia Ditzler
 Ansicht der leuchtenden Wurzeln von unten
23.03.    Donnerstag 22 Uhr: L3 Lange Leipziger Lesenacht | Moritzbastei
 Roman Ehrlich und Katharina Bendixen  |  Messe-Veranstaltungslink

Zu den weiteren Lesungen  externer Link

Teil der Bewegung | Samstag, 25.03.2017, 20:00 Uhr HGB
Michael Fehr, Orsolya Kalász, Maren Kames, A. Kappe, Gerhard Meister, Ronya Othmann, Steffen Popp, Cia Rinne, Andra Schwarz, Saskia Warzecha, Kenah Cusanit, Ron Winkler

 
 
  poet nr. 22 | Gesprächsthema: Literatur & Philosophie
Frühjahr 2017

Literatur und Philosophie befruchten sich seit jeher gegenseitig. In der 22. poet-Ausgabe geben fünf Gespräche Einblick in die viel­fältigen Verflech­tungen, die spätestens mit Platon beginnen. Philosophen und Literaten sprechen über Romantik und Idealismus, über Kleist und Beckett und über aktuelle Gedichte.
  Die Prosa konzen­triert sich auf die Schweiz – mit einem Abstecher nach Äquatorial­guinea. Lyrisch öffnet sich ein Spek­trum von jungen Dichtern, die es zu entdecken gilt, bis zur Kommentierung von Gegen­wartslyrikern wie Thomas Kling.

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zzz
  Uwe Kolbe
Dämon und Muse – Temperamente der Poesie

Die Rede als Audio | Einleitung im Poetenladen von Walter Fabian Schmid

Münchner Reden – Lyrik Kabinett

»Uwe Kolbe macht sich in seiner Rede vom 07.02.2017 auf die Suche nach dem Antrieb und dem inhärenten Wesen der Poesie. Keine leichte Aufgabe. Für ihn liegt beides in den nicht ganz überraschenden Inkarnationen von Dämon und Muse. Kolbe sagt zwar, dass er nichts Neues bringt, aber da täuscht er sich selbst. Denn mit Dämon meint er weder die christliche Verteufelung noch die schauerromantische Aufladung. ...«

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Tilman Rammstedt | Morgen mehr

Rezension von Dietmar Jacobsen

Zwischen Jutta's Bierparadies und den Champs-Élysées

Tilman Rammstedts Roman Morgen mehr betreibt eine Menge Aufwand, um zwei Menschen zusammenzubringen

Tilman Rammstedts Publikationsliste ist – sagen wir es freundlich – über­sichtlich. Der 1975 in Biele­feld geborene und heute in Berlin lebende Autor wirft weiß Gott nicht jedes Jahr einen neuen Fünfhundertseiter auf den Markt. Seit seinem letzten Roman, Die Abenteuer meines ehemaligen Bank­beraters, sind 4 Jahre vergangen. Seit seinem bisher erfolg­reichsten, Der Kaiser von China (gleich zwei Groß­preise beim Bachmann-Wett­lesen 2008), schon acht.

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  Kurt Drawert | Der Körper meiner Zeit
Rezension von Martina Weber
Die Verteidigung des Subjekts in seiner Auflösung

„Schreiben ist immer eine psychophysische Durchdringung von Stoff (…). Man muss etwas zulassen können, was andere blockieren, zen­sieren, verdrängen. Nur so ent­stehen lite­rarische Texte, die neue Räume eröffnen, über­raschend, ir­ritierend, denk­würdig – also des Denkens würdig – sind“, sagte Kurt Drawert in einem Inter­view mit Barbara Zeizinger auf die Frage, ob er bestimmte Erwartungen an die Teilnehmerinnen und Teilnehmer seiner Darmstädter Text­werk­statt hätte.

 

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  Doppelpremiere Reihe Neue Lyrik
Montag, 12.12.2016, um 19 Uhr, Sächsiche Akademie der Künste, Palaisplatz 3, Dresden
In einer Doppelpremiere werden Elke Erb & Ulrike Feibig aus ihren aktuellen Bänden der Reihe Neue Lyrik lesen. Die Lyrikreihe wurde von der Kulturstiftung des Freistaates Sachsen gegründet. Im Wechsel er­schei­nen je ein Debüt und Gedichte eines etablierten Autors im po­eten­laden Verlag. Die Lesung in der SAK verkörpert das Prinzip der Reihe und gibt einen Einblick in die Vielfalt heutiger Lyrik.  |  Zur Veranstaltung  externer Link
 
 
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Que Du Luu | Im Jahr des Affe
Rezension von Ralf Willms

Zu den Hauptleistungen des Buches „Im Jahr des Affen“ gehört, dass – bei allen graduellen und fundamentalen Unterschieden – sehr genau und weitgehend ein Gefühl dafür entwickelt werden kann, mittels Einsicht und Erkenntnis, womit das Leben eines „Flüchtlings“ – ein Un-Wort, wie Ulrich Siebgeber feststellte, wofür schon das Suffix „ling“ sorgt – befasst ist.

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Peter Richter | Dresden revisited
Rezension von Dietmar Jacobsen

Aus Liebe zu einer Ungeliebten
Peter Richter nimmt in Dresden revisited seine Leser mit in eine Stadt, die er vor einem Vierteljahrhundert verlassen, aber nie aus Augen und Sinn verloren hat

Dresden, die stolze Residenzstadt an der Elbe. Von Canaletto und Caspar David Friedrich gemalt. Von Erich Kästner, Heinz Czechowski, Durs Grünbein und Volker Braun bedichtet. Von Uwe Tellkamp und Ingo Schulze in jüngster Zeit zum Schauplatz großer Romane gemacht. Aber auch seit gut zwei Jahren die „umstrittenste Stadt im Lande“, wie Peter Richter, der 1973 dort geboren wurde, in seinem aktuellen Buch, Dresden revisited, schreibt.

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  Elke Erbs poetics  |  Folge 37

Ruth Wolf-Rehfeldt (geb. 1932)

Mühsam
        wachsen
                werdende Strukturen

Ein Spruch wird das werden,
aber er übertrifft die Leistung eines Spruchs  ...

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  Verse, verborgen
Zum 95. Geburtstag von Ilse Aichinger
* 1. November 1921


Ein Essay von Susanne Stephan

Verschwinden, Verstummen, Sich-Verlieren: Ilse Aichinger konnte es nicht schrecken, es sind Konstanten in ihrem Denken und Schreiben. Das Verschwinden, die „Verborgenheit“, sei ein sehr früher Wunsch von ihr gewesen, schreibt sie im Jahr 2000, fast achtzigjährig, in einer der Beiträge für ihre Zeitungskolumne „Journal des Verschwindens“, das in den Band Film und Verhängnis (2001) eingegangen ist.

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  Jürgen Ploog
»Die Literatur schottet sich ab«


poet-Gespräch mit Martina Weber (Literatur & Fortschritt)

Jürgen Ploog: Das Leseverhalten ist auf dem Stand der Zeit vor 1900 stehen geblieben. Zu Beginn des 20. Jahr­hun­derts war die lite­ra­rische Avant­garde (Expres­sionis­mus, Dada­ismus, Sur­realismus) in alle Richtungen marschiert. Alles ist wieder einge­ebnet worden. Es geht im Lite­ratur­betrieb immer noch um die klas­sisch er­zählte Geschichte mit Anfang, Aus­führung und Ende. ...

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Gespräch aus poet 21

 
 
  Jo Lendle
»Zuständig für Überraschungen ist die Literaturn«


poet-Gespräch mit Kathrin Bach (Literatur & Fortschritt)

Jo Lendle: Der Literatur geht es in Wahrheit ja gar nicht um Betrieb, Digitalisierung, VG Wort, Multichannel und so weiter. Der Grund, warum wir alle hier sind, ist doch eigentlich dieser Moment, wenn du anfängst zu lesen und auf einmal merkst, hoppla, das ist besonders, hier passiert gerade etwas, für das ich keine Erklärung habe ...


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  David Vann | Aquarium
Von Dietmar Jacobsen

Ende einer Kindheit
In seinem neuen Roman Aquarium erzählt David Vann zum ersten Mal eine Geschichte, die gut ausgeht - auch wenn er sich dazu mächtig verrenken muss

Die zwölfjährige Caitlin Thompson geht jeden Tag nach Schulschluss in Seattles Aquarium. Nach Hause – Caitlin wohnt mit ihrer alleinstehenden Mutter Sheri in einem Vorort der Stadt im Nordwesten der USA – ist es weit, und so nutzt das Mädchen die Zeit, bis die im Containerhafen arbeitende Mutter sie endlich abholen kommt, um in die fantastische Welt von Wesen einzudringen, die mit ihrer bunten Vielgestaltigkeit eine Art Gegenpol zu der von Caitlin Tag für Tag erlebten Tristesse darstellen.

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  Independence oder Europas widerspenstige Dichter
Essay von Antonín Dick

„Ich starrte auf das Schiff. Es lag ein Stück vom Qual entfernt, grell beleuchtet, im Tejo. Obschon ich schon seit einer Woche in Lissabon war, hatte ich mich noch immer nicht an das sorglose Licht dieser Stadt gewöhnt. In den Ländern, aus denen ich kam, lagen die Städte nachts schwarz da wie Kohlengruben, und eine Laterne in der Dunkelheit war gefährlicher als die Pest im Mittelalter. Ich kam aus dem Europa des zwanzigsten Jahrhunderts.“

 

Diese Sätze aus dem Jahre 1940 stammen von einem Emigranten, der sich auf der Flucht vor den Deutschen, den Nazis, befand, von dem Romancier Erich Maria Remarque.

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  Jürgen Nendza im Gespräch mit Michael Braun
Ein geheimer Sender, der weiterschabt in unserem Ohr

Ein Gespräch mit dem Lyriker Jürgen Nendza. Über Günter Eich, die Vokabel „und“ und über Gedichte zwischen „Haut und Serpentine“


„Wo die Beleuchtung beginnt, / bleibe ich unsichtbar. / Aus Briefen kannst Du mich nicht lesen, / und in Gedichten verstecke ich mich.“ Der sich da in Gedich­ten ver­steckt, ist der Lyri­ker Günter Eich, der 1907 gebo­ren wurde und 1972 gestor­ben ist. ... Über Gün­ter Eich spreche ich mit dem Lyriker Jürgen Nendza, dessen Poesie auf­schluss­reiche Be­züge zum Werk von Günter Eich auf­weist.

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  Ioana Orleanu | Limesland
Rezension von Dietmar Jacobsen

Jenseits der Diktatur
In ihrer Erzählung Limesland wirft Ioana Orleanu einen desillusionierten Blick auf das Ru­mänien nach Ceauçescu und dem geschei­terten sozia­listischen Experiment

George Voinea ist ermordet worden. Die rechte Hand des nach der Wende in Rumänien kometen­haft auf­gestie­genen Medien­moguls und Finanz­mag­naten Horatiu Ploaie lebt nicht mehr. Eigent­lich war der Mann schon seit geraumer Zeit von der Bildfläche ver­schwunden. Ein geplatzter Invest­ment­fonds, dem die Er­sparnisse von Hundert­tau­sen­den zum Opfer fielen, hatte ihn, bevor ein Gericht ihn endgültig ver­urteilen konnte, zur Flucht ins Ausland ge­zwungen.

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Saša Stanišić | Fallensteller
Rezension von Dietmar Jacobsen

Unwirsche Hirsche, Lesezirkel aus Lübeck und eine syrische Surrealistin
In den zwölf Texten seines ersten Erzählbandes knüpft Saša Stanišić nahtlos an die Erfolge seiner bisherigen zwei Romane an

Für seinen letzten Roman, Vor dem Fest, erhielt Saša Stanišić 2014 den Preis der Leip­ziger Buchmesse. Die Jury beschei­nigte dem 1978 in Bosnien-Herze­gowina geborenen und seit 1992 in Deutschland lebenden Autor damals, „ein Dorf aus Sprache“ erfunden zu haben, „ein Kaleidoskop, einen Kosmos aus vielen Stimmen, Klangfarben, Jargons, die Welt in nuce, magisch zusammen­gehalten von einem kollektiven Erzähler“.

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  Andra Schwarz – Lyrik

Andra Schwarz wurde 1982 in der Oberlausitz geboren und lebt heute in Leipzig.

Sie erhielt 2015 den Lyrikpreis beim 23. open mike in Berlin und studiert seit Oktober 2013 am Deutschen Literaturinstitut Leipzig.

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Ewart Reder | Reise zum Anfang der Erde
Rezension von Gerrit Pithan


Überall hin folgt man dieser Sprache

Ewart Reders neues Buch, sein zweiter Roman, hat Züge einer Utopie, wenn es auch nur in einer nahen Zukunft spielt. Es geht um eine Selbst­hilfe­kommune mit dem Namen Zusammen=Arbeit, in der die Menschen gegen eine Welt des zügel­losen, globalen Kapita­lismus unter chine­sischer Vorherr­schaft kämpfen. Die Kommune setzt sich für den Erhalt der Wälder Schleswig-Holsteins ein, die von der komplet­ten Abholzung bedroht sind.

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sg
  Gerhard Zwerenz   † 13.07.2015

Wir trauern um Gerhard Zwerenz, der heute morgen, am 13. Juli 2015, im Alter von 90 Jahren nach längerer Krank­heit verstarb. Als Schrift­steller, als kritischer Vordenken, als Pazifist und Bundestags­abgeord­neter hat er die kultu­relle und lite­rarische Land­schaft dieser Republik(en) mitgeprägt. Lang­jährige Freund­schaf­ten zu Erich Loest oder Rainer Werner Fassbinder sowie seine Nähe zu Ernst Bloch während seiner Leip­ziger Jahre prägten ihn und sein Denken und machten ihn zu einem streibaren, unbeugsamen Intel­lektuellen.

Andreas Heidtmann

Im poetenladen veröffentlichte Gerhard Zwerenz von 2009 bis 2015 seine politsche Auto­biographie: Die Verteidigung Sachsens und warum Karl May die Indianer liebte. Es existieren mehr als 250 Folgen, was etwa 3500 Buchseiten entspricht. Wir danken auch seiner Frau Ingrid Zwerenz, die über all die Jahre mit uns die Serie betreute und uns zahl­reiche Materialien zutrug.

 
 
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  Luftfracht: griechisch-deutscher Lyriktransfer
Jan Kuhlbrodt und Jorgos Kartakis (Hrsg.)

Manolis Anagnostakis (1925–2005) wurde in Thes­saloniki gebo­ren, studierte Me­dizin in Wien und ar­beitete als Facharzt für Radio­logie in Thes­sa­loniki. 1978 zog er nach Athen. Auf­grund seiner politi­schen Aktivi­täten in der griechi­schen Stu­denten­bewe­gung wurde er von 1948 bis 1951 in­haftiert und im Jahr 1949 durch eine provi­sori­sches Gericht zum Tode ver­urteilt. ...

26 Nikos Erinakis  | 27 Tassos Livaditis  | 28 Antonis Fostieris  | 29 Manolis Anagnostakis

 
 
Pitangas
      
  Pitangas
Neue Serie – Literatur aus Angola
Herausgegeben von Ineke Phaf-Rheinberger | Einleitung
Roderick Nehone (9)

Roderick Nehone wurde 1965 in Luanda geboren und ging zum Studium nach Las Villas in Kuba, wo er anfing zu schreiben. ... Sein letztes Buch O Catador de bufunfa (Hinter der Kohle her, 2011) ist eine Satire über die allent­halben um sich greifende Büro­kra­tie ...

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poet   poet nr. 22
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Inhalt: Prosa | Ge­sprä­che zu
Lite­ra­tur & Philosophie | Lyrik
216 S. | 9.80 € | Frühjahr 2017

 

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