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Gerhard Zwerenz

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Alessandro De Francesco

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Jürgen Brôcan (Hg.)

●  Stelen – lyrische GedenksteineHerausgegeben
von Hans Thill

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Braun / Buselmeier

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Stelen | Herausgegeben von Hans Thill

Leland Bardwell
(Madras/Indien 1922 – Sligo/Irland 2016)

»Sie war in vielerlei Hinsicht ihrer Zeit voraus und hatte sich ein Leben auf den Leib ge­schneidert, das nicht immer ein­fach war, aber in den Jahren, als ich sie kannte, passte es sehr gut zu ihr. Sie war unab­hängig, respekt­los, ver­gnügt, und sehr groß­zügig.« Molly McCloskey  |  weiterlesen  ...

Paul Wühr
(München 1927 – Passignano 2016)

»Poesie redet nicht mit; sie hat schon gar nicht die gleiche, aber auch keine andere Meinung. Das Thema ver­fehlt sie; ihr Lieb­lings­thema ist dessen Ver­fehlung.« Paul Wühr
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  Zeitschriftenlese
Juli 2016 | Michael Buselmeier

Merkur, Sinn und Form, Sprache im technischen Zeitalter, Karussell
»Über den Chinesen Ai Weiwei, der noch im Jahr 2014 als „Deutsch­lands belieb­tester Protest­künst­ler“ galt, wird seit einiger Zeit in den Feuil­letons recht schroff ge­urteilt oder auch gar nicht mehr be­richtet – ein Beispiel für den gnaden­losen Op­por­tunismus, der im Kultur­betrieb vor­herrscht, worauf Matthias Dell im Juni­heft der Zeit­schrift Merkur auf­merksam macht.«   |   weiterlesen  ...


Zeitschriftenlese Juni 2016
Michael Braun
 
 
Essay
  Independence oder Europas widerspenstige Dichter
Essay von Antonín Dick

„Ich starrte auf das Schiff. Es lag ein Stück vom Qual entfernt, grell beleuchtet, im Tejo. Obschon ich schon seit einer Woche in Lissabon war, hatte ich mich noch immer nicht an das sorglose Licht dieser Stadt gewöhnt. In den Ländern, aus denen ich kam, lagen die Städte nachts schwarz da wie Kohlengruben, und eine Laterne in der Dunkelheit war gefährlicher als die Pest im Mittelalter. Ich kam aus dem Europa des zwanzigsten Jahrhunderts.“

 

Diese Sätze aus dem Jahre 1940 stammen von einem Emigranten, der sich auf der Flucht vor den Deutschen, den Nazis, befand, von dem Romancier Erich Maria Remarque.

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Elisabeth Borchers | Zukünftiges

Gedichtkommentar von Michael Braun (Juli 2016 | Folge 67)

Trauer, mein Text

„Vorbei! Ein dummes Wort“, hat Goethe im „Faust“ seinen Mephistopheles sagen lassen. Die Behauptung des unwiderruflichen Endes, die diesem „Vorbei“ innewohnt, ist für ein poetisches Bewusstsein nicht zu akzeptieren. In einem ihrer asketischen Gedichte spricht denn auch Elisabeth Borchers von der Gewissheit, dass nichts „vorbei“ ist, auch wenn alles zu Ende geht.

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Günter Herburger | Großjean, der aus einem Starkstrommast fiel
Gedichtkommentar von Michael Buselmeier (Juni 2016 | Folge 66)

 
 
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  Jürgen Nendza im Gespräch mit Michael Braun
Ein geheimer Sender, der weiterschabt in unserem Ohr

Ein Gespräch mit dem Lyriker Jürgen Nendza. Über Günter Eich, die Vokabel „und“ und über Gedichte zwischen „Haut und Serpentine“


„Wo die Beleuchtung beginnt, / bleibe ich unsichtbar. / Aus Briefen kannst Du mich nicht lesen, / und in Gedichten verstecke ich mich.“ Der sich da in Gedich­ten ver­steckt, ist der Lyri­ker Günter Eich, der 1907 gebo­ren wurde und 1972 gestor­ben ist. ... Über Gün­ter Eich spreche ich mit dem Lyriker Jürgen Nendza, dessen Poesie auf­schluss­reiche Be­züge zum Werk von Günter Eich auf­weist.

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  Ioana Orleanu | Limesland
Rezension von Dietmar Jacobsen

Jenseits der Diktatur
In ihrer Erzählung Limesland wirft Ioana Orleanu einen desillusionierten Blick auf das Ru­mänien nach Ceauçescu und dem geschei­terten sozia­listischen Experiment

George Voinea ist ermordet worden. Die rechte Hand des nach der Wende in Rumänien kometen­haft auf­gestie­genen Medien­moguls und Finanz­mag­naten Horatiu Ploaie lebt nicht mehr. Eigent­lich war der Mann schon seit geraumer Zeit von der Bildfläche ver­schwunden. Ein geplatzter Invest­ment­fonds, dem die Er­sparnisse von Hundert­tau­sen­den zum Opfer fielen, hatte ihn, bevor ein Gericht ihn endgültig ver­urteilen konnte, zur Flucht ins Ausland ge­zwungen.

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  Hendrik Jackson im Gespräch | Literatur & Wettbewerb
Das Gespräch fürhte Walter Fabian Schmid für das Magazin POET (20)

»Mit Lyrik lässt sich kein Staat machen,
aber Staat soll Lyrik machen lassen«

»Ich sehe Preise und Wett­bewerbe als Substitute, die viel­leicht etwas bewegen können. Ich weiß nicht, ob das die Nach­teile überwiegt, aber wenn ich mir das im Länder­ver­gleich ansehe, scheint mir, dass die Länder, die Lite­ratur auch mit Wett­bewerben fördern, doch eine reiche­re Szene haben.«
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Me
 

Lyrikmark am 11.06.2016 | Berlin
ab 15 Uhr, Hanseatenweg 10, Akademie der Künste

Es stellen aus: Aphaia Verlag, Antiquariat Ballon + Wurm, außer.dem, BELLA triste, Bruete­rich Press, Bücherbunker Berlin, edition AZUR, Edition Rugerup, Elfenbein Verlag, Gutleut-Verlag, Hanser Verlag + Hanser Berlin, hochroth Verlag, Horlemann Verlag und die Edition Voss, kookbooks, Literarische Buchhandlung Der Zauberberg, Luchterhand Literaturverlag, luxbooks, Matthias Wagner Antiquariat, parasitenpresse, Park – Zeitschrift für neue Literatur, Poesiealbum / Märkischer Verlag, poetenladen Verlag, Propeller Verlag, randnummer, Reinecke & Voß, roughbooks, Saint George's Bookshop, Sinn und Form, STILL, Suhrkamp und Insel Verlag, Ugly Duckling Presse, Verlag C. H. Beck, Verlag Das Wunderhorn, Verlag Hans Schiler, Verlag Peter Engstler, Verlagshaus Berlin

Zum Veranstaltungsprogramm ...

 
 
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Saša Stanišić | Fallensteller
Rezension von Dietmar Jacobsen

Unwirsche Hirsche, Lesezirkel aus Lübeck und eine syrische Surrealistin
In den zwölf Texten seines ersten Erzählbandes knüpft Saša Stanišić nahtlos an die Erfolge seiner bisherigen zwei Romane an

Für seinen letzten Roman, Vor dem Fest, erhielt Saša Stanišić 2014 den Preis der Leip­ziger Buchmesse. Die Jury beschei­nigte dem 1978 in Bosnien-Herze­gowina geborenen und seit 1992 in Deutschland lebenden Autor damals, „ein Dorf aus Sprache“ erfunden zu haben, „ein Kaleidoskop, einen Kosmos aus vielen Stimmen, Klangfarben, Jargons, die Welt in nuce, magisch zusammen­gehalten von einem kollektiven Erzähler“.

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  Andra Schwarz – Lyrik

Andra Schwarz wurde 1982 in der Oberlausitz geboren und lebt heute in Leipzig.

Sie erhielt 2015 den Lyrikpreis beim 23. open mike in Berlin und studiert seit Oktober 2013 am Deutschen Literaturinstitut Leipzig.

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  Clemens Setz im Gespräch | Literatur & Wettbewerb

»Man wird in gewisser Weise dazu erzogen,
den Betrieb als Wettbewerb zu sehen«


Das Gespräch führte Carolin Callies für poet nr. 20

»Ich glaube gar nicht, dass Preise tatsächlich einem Autor eine gesell­schaft­liche Bedeu­tung verleihen. Ob etwas gesell­schaft­lich bedeu­tungs­voll ist, entscheidet ja die Gesell­schaft und nicht eine Jury von fünf oder sechs Leuten.«   |   weiterlesen ...

 
 
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Vendela Vida | Des Tauchers leere Kleider
Rezension von Carola Gruber

Fremder Pass, fremdes Ich
Vendela Vidas Roman Des Tauchers leere Kleider erzählt von
einer rasanten Selbstflucht und -suche

Eine US-Amerikanerin kommt in Casablanca an und wird im Hotel bestohlen: Noch bevor sie ihr Zimmer erreicht, ist sie ihren Rucksack mitsamt Pass, Laptop und Reiseführer los. Der Dieb ist auf einer Videoaufzeichnung des Hotels zu sehen, und nach kurzen Ermittlungen erhält die Frau von der Polizei einen Rucksack „zurück“ – allerdings nicht ihren eigenen. Ausgestattet mit fremdem Pass und fremder Kreditkarte nimmt sie eine neue Identität an.

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Ilija Trojanow | Macht und Widerstand
Rezension von Dietmar Jacobsen

Das Ergebnis aufrechter Haltung ist nicht messbar
Mit Macht und Widerstand kehrt Ilija Trojanow nach Bulgarien, ins Land seiner Vorfahren, zurück und fragt danach, was sich dort seit 1989 verändert hat

Die beiden Helden, deren Schicksale Ilija Trojanow in seinem aktuellen Roman miteinander verknüpft, heißen Kons­tantin und Metodi. Als Knaben die Schul­bank miteinander teilend, macht das Leben die Männer in späteren Jahren zu uner­bitt­lichen Feinden.

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Ewart Reder | Reise zum Anfang der Erde
Rezension von Gerrit Pithan


Überall hin folgt man dieser Sprache

Ewart Reders neues Buch, sein zweiter Roman, hat Züge einer Utopie, wenn es auch nur in einer nahen Zukunft spielt. Es geht um eine Selbst­hilfe­kommune mit dem Namen Zusammen=Arbeit, in der die Menschen gegen eine Welt des zügel­losen, globalen Kapita­lismus unter chine­sischer Vorherr­schaft kämpfen. Die Kommune setzt sich für den Erhalt der Wälder Schleswig-Holsteins ein, die von der komplet­ten Abholzung bedroht sind.

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Foto: Ute Döring
  Kurt Drawert
»Was gut oder schlecht ist, entscheidet sich im Diskurs«

poet-Gespräch mit Martina Weber (Literatur & Wettbewerb)

Kurt Drawert: Und zweitens, das sagten wir auch schon, ist das Wett­bewerbs­wesen natür­lich frag­würdig, was soll es denn sonst sein. Aber ein anderes haben wir nicht, und die Gefahr einer Belie­big­keit ist nur schwer ganz zu ver­meiden. Es wird einfach zu viel, und leider auch zu viel Blöd­sinniges, geschrieben. ...

Das hochgelobte Internet, das zu kriti­sieren dem Schlach­ten einer heiligen Kuh gleich­kommt, sorgt ganz gewiss für eine suk­zessive Ent­wer­tung allein schon dadurch, dass es unend­lich viel wieder­holt. Die Ver­knüp­fung mit dem Unend­lichen aber zer­stört jeden Sinn.

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  poet nr. 20 | Gesprächsthema: Literatur & Wettbewerb


Wettbewerb und künstlerische Arbeit scheinen einander auszuschließen. Doch mit der Hinwendung zur Öffentlichkeit greifen die Gesetze des Marktes: Literaten treten zum Wettlesen an, Texte werden von Jurys bewertet, von Institutionen prämiert und in den Medien gepriesen oder verrissen, was entscheidenden Einfluss auf die Schriftsteller-Laufbahn hat. Wie sehen sich die Autorinnen und Autoren in diesem Prozess? Fünf Gespräche in der 20. Ausgabe des poet-Magazins geben Auskunft.


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  Jürgen Brôcan | Holzäpfel · Schädelflüchter
Von Susanne Stephan

Die poetischen Feldforschungen des Jürgen Brôcan

Jürgen Brôcan ist ein renommierter Lyriker, ein gefragter und preis­gekrönter Übersetzer und Neu-Übersetzer – so übertrug er für Hanser in den letzten Jahren die Grasblätter von Walt Whitman sowie Der Schar­lachrote Buchstabe von Natha­niel Hawthorne –, er ist Heraus­geber der Lite­ratur­zeitschrift offenes feld und neuerdings auch Verleger der edition offenes feld ...

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Matthias Kehle: Die letzte Nacht

Rezension von Hans-Dieter Fronz

Der verschluckte Fußball

Das Buch ist die Einlösung eines Versprechens. Als er wieder einmal die Gräber von Angehörigen auf dem Friedhof in Ettlingen bei Karlsruhe besuchte, fragte sich der Lyriker und Erzähler Matthias Kehle, was er über die Verstorbenen eigentlich wisse – was von ihrem Leben geblieben sei. Außer materiellen Hinterlassenschaften wenig bis nichts, wurde ihm dabei deutlich. Ein guter Grund für den heiligen Vorsatz, ihre Geschichte(n) zu erzählen.

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Michael Zeller | Falschspieler
Rezension von Michael Buselmeier

Der fortdauernde Krieg

Michael Zellers neuer Roman „Falschspieler“ hat einen frühen Skandal zum Gegen­stand, der den sich gerade eta­blie­renden Lite­ratur­betrieb der Bundes­republik er­schüt­terte. Im Jahr 1952 erschien unter dem Namen „George Forestier“ (im Roman „Leon Desmoulins“) der Gedicht­band „Ich schreibe mein Herz in den Staub der Straße“, der allseits Begeis­terung aus­löste.

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zzz
  Jakob Hein: Kaltes Wasser
Von Dietmar Jacobsen

Auf der Suche nach dem Westler in sich
In seinem neuen Roman Kaltes Wasser erzählt Jakob Hein die Geschichte eines ostdeutschen Felix Krull

Friedrich Bender geht noch zur Schule, als die Wende über Ost­deutsch­land herein­bricht. Doch im Gegen­satz zu seinen Eltern – einem Pro­fessor für Marxis­mus-Leninis­mus und einer Kader­leiterin im VEB Berlin Chemie – paraly­sieren ihn die Ereig­nisse keines­wegs. Im Gegen­teil: Sie kommen seinem Talent ent­gegen, sich nicht von den Verhält­nissen unter­buttern zu lassen, sondern sich die Dinge so zurecht­zu­legen, wie er sie gerne hätte.

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tt
  Lydia Haider | Kongregation
Rezension von Christian Lorenz Müller
Sprach-Apokalypse im Gebirge
Lydia Haiders wüster Debütroman

Und es begab sich aber zu der Zeit, irgendwo auf einem Dorf in Öster­reich, umgeben von ödem Gelände, dass Gott sieben jener Jungen strafte, die sich gegen das Alt­her­ge­brachte er­hoben hatten mit lästerlichen Reden, losen Sitten und einer Ver­achtung des Kreuzes und der Kirche, die es bis dahin nicht ge­geben hatte in diesem Land­strich.  ...

 

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  Gerhard Falkner | Ann Cottens Schwuppdiwuppismus
Antwort auf Ann Cottens Beitrag: Katachresen (Text + Kritik)

Um erst gar keinen falschen Eindruck entstehen zu lassen, ich liebe Ann Cotten; (als Autorin). Jeden­falls hin und wieder. Ich würde auch mit ihr ins Bett gehen, wenn das dazu beitragen würde, ihre aber­witzigen Speku­lationen über meine Sexualität zu über­winden.

Aber gerade, weil ich sie als Dichterin zu den doch gegenwärtig Interessanten zähle, möchte ich ihren – gern diskutierten und zitier­ten – Beitrag im kürzlich erschie­nenen Text + Kritik-Heft über „mein Werk“ einem kritischen Blick unterziehen.

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Replik von Ann Cotten auf lyrikkritik

Foto: Alexander Paul Englert
 
 
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  Ulf Stolterfoht | Wurlitzer Jukebox Lyric FL –
über Musik, Euphorie und schwierige Gedichte
Münchner Reden zur Poesie – Lyrik Kabinett

Der poetenladen stellt die 15. Münchner Rede zur Poesie (Lyrik Kabinett) vor, gehalten von Ulf Stolterfoht. Die Rede ist als Audio­version im poeten­laden abrufbar und als gedruckte Version über das Lyrik Kabinett erhältlich. Alle 15 Münch­ner Reden sind im poetenladen nachzuhören. .

Eingeleitet wird der Beitrag im poetenladen von Walter Fabian Schmid.
»In seiner Rede vom 11. November 2015 tritt Ulf Stolterfoht konse­quent „als Experte der Euphorie“ auf und erzählt aus der eigenen Erfah­rung heraus vom Un­ver­ständ­lichen. Auf seine leichte und amüsante Art gibt Stolterfoht seine eigene Initia­tion preis, die er bei Oskar Pastior erfahren hat. ...«

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  Elke Erbs poetics  |  Folge 36
Antrittsbesuch

FALL * Anna

Dann sah ich unterwegs vom Zug aus in den Schlund einer schwin­genden Glocke, ohne den leisesten Ton zu vernehmen. Ich sah einen Klöppel, ein schwin­gendes Zäpfchen im Kelch, im Glocken­kelch, im Innenmantel einer Glocke.

Über: Zsuzsanna Gahse: JAN, JANKA, SARA und ich.
Edition Korrespondenzen, Reto Ziegler, Wien 2015 ...

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sg
  Gerhard Zwerenz   † 13.07.2015

Wir trauern um Gerhard Zwerenz, der heute morgen, am 13. Juli 2015, im Alter von 90 Jahren nach längerer Krank­heit verstarb. Als Schrift­steller, als kritischer Vordenken, als Pazifist und Bundestags­abgeord­neter hat er die kultu­relle und lite­rarische Land­schaft dieser Republik(en) mitgeprägt. Lang­jährige Freund­schaf­ten zu Erich Loest oder Rainer Werner Fassbinder sowie seine Nähe zu Ernst Bloch während seiner Leip­ziger Jahre prägten ihn und sein Denken und machten ihn zu einem streibaren, unbeugsamen Intel­lektuellen.

Andreas Heidtmann

Im poetenladen veröffentlichte Gerhard Zwerenz von 2009 bis 2015 seine politsche Auto­biographie: Die Verteidigung Sachsens und warum Karl May die Indianer liebte. Es existieren mehr als 250 Folgen, was etwa 3500 Buchseiten entspricht. Wir danken auch seiner Frau Ingrid Zwerenz, die über all die Jahre mit uns die Serie betreute und uns zahl­reiche Materialien zutrug.

 
 
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  Luftfracht: griechisch-deutscher Lyriktransfer
Jan Kuhlbrodt und Jorgos Kartakis (Hrsg.)

Manolis Anagnostakis (1925–2005) wurde in Thes­saloniki gebo­ren, studierte Me­dizin in Wien und ar­beitete als Facharzt für Radio­logie in Thes­sa­loniki. 1978 zog er nach Athen. Auf­grund seiner politi­schen Aktivi­täten in der griechi­schen Stu­denten­bewe­gung wurde er von 1948 bis 1951 in­haftiert und im Jahr 1949 durch eine provi­sori­sches Gericht zum Tode ver­urteilt. ...

26 Nikos Erinakis  | 27 Tassos Livaditis  | 28 Antonis Fostieris  | 29 Manolis Anagnostakis

 
 
Pitangas
      
  Pitangas
Neue Serie – Literatur aus Angola
Herausgegeben von Ineke Phaf-Rheinberger | Einleitung
Roderick Nehone (9)

Roderick Nehone wurde 1965 in Luanda geboren und ging zum Studium nach Las Villas in Kuba, wo er anfing zu schreiben. ... Sein letztes Buch O Catador de bufunfa (Hinter der Kohle her, 2011) ist eine Satire über die allent­halben um sich greifende Büro­kra­tie ...

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poet
literaturmagazin

23.07.16
Wetterleuchten
Literaturhaus Stutt-
gart. Sommermarkt
der unabhängigen
Verlage
11–23 Uhr

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  Münchner Reden   Lyrik Kabinett

Einleitung

Ulf Stolterfoht: Wurlitzer Jukebox Lyric FL

Ulrike Draesner: Die fünfte Dimension

Michael Krüger: Das Ungeplante zulassen ...

  Verlag poet

poet   poet nr. 20
literaturmagazin

Inhalt: Prosa | Ge­sprä­che zum
The­ma: Lite­ra­tur und Wett­be­werb | Neue Lyrik
232 S. | 9.80 € | Frühjahr 2016

 

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VS   Marie T. Martin
Woher nehmen Sie die Frechheit
meinen Handtasche zu öffnen
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80 S., farbig illustriert, 18.80 €
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„Ein filigranes Prosakunstwerk,
das wie ein Puzzle funktioniert.“
FAZ

  Verlag Lyrik

VS   Kito Lorenc
Windei in der Wasserhose des Eisheiligen
Gedichte
Reihe Neue Lyrik, Bd. 8
Kulturstiftung Sachsen
poetenladen, 2015
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»Kito Lorenc erzählt die sor­bische Ge­schichte in seinen Ge­dichten, wo das spe­zielle Geschichts­wissen über­gegangen ist in etwas Univer­selles, die Ahnung.«
Peter Handke

  Es gibt eine andere Welt

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