poetenladen    poet    verlag

●  Sächsische AutobiographieEine Serie von
Gerhard Zwerenz

●  Lyrik-KonferenzDieter M. Gräf und
Alessandro De Francesco

●  UmkreisungenJan Kuhlbrodt und
Jürgen Brôcan (Hg.)

●  Stelen – lyrische GedenksteineHerausgegeben
von Hans Thill

●  Der gelbe AkrobatGedichtkommentare
Braun / Buselmeier

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© Wladimir Fried
  »Wie eine Lumpensammlerin«
Vermerk zu Friederike Mayröckers Werk nach 2000

Von Theo Breuer

»Ich greife vor, die Zeit hat sich auf­gerollt wie ein Far­nwedel, ich weiß nicht, ob sie schrumpft oder wächst«, les ich in Ulrike Draes­ners 2014 erschienenem Roman »Sieben Sprünge vom Rand der Welt« und blick, ein bißchen schwindelnd, durchs West­fenster, voraus­gestürmt in meiner Lebens­zeit, in die Zukunft, hoch oben die flit­zende Schwal­be die ich küssen umfangen will ...

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  Friederike Mayröcker    *  20.12.1924

ich weine weil die Sonne scheint (dieses Maiglöckchen) ich weine weil
der Himmel blau, 1 Lichtblau dasz die Augen strömen, die weisze Barke
segelt übers blaue Fenster, die Hügelkette noch nicht grün, der Vogel
läszt sich in die Tiefe fallen, rotieren Phantasie und Äther Kehle
der hohen Sänger ist weisze Kuh und weiszer Stehkragen PLAZA – und
schluchzend und somnambul und murmelnd den Namen murmelnd am Telefon,
macht mich betäubt dieser April dieser süsze Monat so grün und zart und
Blättchen Bäumchen und heckt er aus die Schönheit der Düfte, des
Flieders Herz, den Liebes Engel solch' Seelenjahr

1.4.06

Aus: poet nr. 3
 
 
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  Hedda Rossa | Spiegelblut
Rezension von Ralf Willms

Mehr als eine Fantasy-Geschichte

Zugegeben: Hätte mir jemand gesagt, einen Roman aus dem Bereich „Fantasy“ oder „Thriller“ zu rezen­sieren, dazu von einer 15-jährigen Autorin, ich glaube nicht, dass sich mein Gesicht, was nichts Schlim­mes bedeuten muss, nur einen Milli­meter geregt hätte. Bei strenger Auswahl der Lektüre, kam ich „irgend­wie zu dem Buch“ (durch Titel, Klappentext, Facebook-Bekannt­schaft mit Verfasserin) und sah, dass es zwar als Fantasy-Geschichte gelesen werden kann, aber innerhalb dieser ganz anderes verhandelt wird ...

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Sächsische Autobiografie (Teil 3) von Gerhard Zwerenz

51. Nachruf | Oh, du fröhliche Kriegsweihnacht


Der Weihnachtsmann kam in Thüringen 2014 schon am 5. Dezember und heißt Bodo Ramelow. Er ist gebürtiger Christ gleich dem Be­scherungs­heiligen, doch bartlos und frisch ra­siert wie kein Himmels­abge­sandter, dazu auch noch links, was immer das heute bedeuten mag, weshalb ihn die Ab- und Ungewählten nicht als gute Gabe aner­kennen mögen.

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Stelen
Herausgegeben von Hans Thill

Bernard Heidsieck (Paris 1928 – Paris 2014)

Bernard Heidsieck, 1928 in Paris geboren, wirkte als Autor, Lautpoet und Per­former und organisierte u.a. inter­nationale Festi­vals der Laut­poesie in Le Havre und Paris.

»Zweifellos besteht eine der wichtigs­ten Errun­gen­schaften im Werk von Bernard Heidsieck darin, daß er in der Kunst des Gedichts statt der Frage nach dem Erzählen (das Erzählen oder dessen Ver­weigerung; Vers oder Prosa) die nach der Aktion im Text zu stellen wusste.« Patrick Beurard-Valdoye

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  Zeitschriftenlese
Dezember 2014 | Michael Braun

randnummer, Psí víno, Mütze, Merkur, manuskripte, Neue Rundschau
Die Revolution der deutschen Lyrik begann im Mai 1916 mit einer Absage an den Journa­lismus. Poesie, so orakelte damals der Dadaist und Mystiker Hugo Ball, müsse sich fern­halten von einer „durch den Journa­lismus verdor­benen und unmög­lich geworde­nen Sprache“. Man dürfe nicht mehr „aus zweiter Hand“ dichten und also keine Wörter und Sätze mehr verwenden, die man nicht „funkel­nagel­neu“ für die Poesie erfunden habe.

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Zeitschriftenlese | November 2014 | Michael Buselmeier
 
 

  Gespräch mit Matthias Nawrat
Literatur und Vergänglichkeit

»Sprache ist extrem vergänglich«

»Aber vielleicht ist es sogar die Vergäng­lich­keit, die mich immer wieder zur Arbeit treibt, die Angst, wenn ich heute nicht schreibe, dann ist viel­leicht etwas Wichtiges verloren. Sprache ist ja extrem vergänglich, sie bewegt sich mit der Zeit. 
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Das Gespräch führte Katharina Bendixen
 
 
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Lyrik schreiben ist eine Kunst – Lyrik an den Leser vermitteln eine Notwendigkeit.

Der poetenladen hat zwei Tage im Literaturhaus München auf dem Independent-Bazar viel Freude und beste Resonanz gehabt. Dank ans Literaturhaus München, Dank an alle Kolleginnen und Kollegen für die gute Atmosphäre! Dank an alle Besucher und Leser!

 
 
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  Abasse Ndione | Die Piroge
Rezension von Dietmar Jacobsen

Zehn Tage bis Santa Cruz

Abasse Ndiones Roman Die Piroge erzählt vom Schicksal jener vielen Afrikaner, die für das kalte Paradies Europa ihr Leben riskieren

Jedes Jahr machen sich Tausende junge Afri­kaner auf den Weg nach Europa. Auf immer gefährlicheren Routen und der Willkür skrupel­loser Schleppe­rbanden ausgesetzt, wagen sie ihr Leben, um der in ihren Heimatländern herrschenden Hoffnungslosigkeit zu entkommen.

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Me
 
Friederike Mayröcker | Cahier
Beitrag von Ralf Willms

„weiszt du mein liebster Freund ich verschlafe himmelwärts meine Tage und Nächte und ich habe Angst dasz dies die Ankündigung des nahen Todes sei ich meine dasz er sich in meinen Träumen ankündigt […] im Grunde war es so dasz sie, die Mutter, immer meine Gedanken erriet ja, sie im vorhinein wuszte, noch ehe ich selber sie wuszte […]“

Diese Zeilen spannen, wenigstens biografisch, den zeitlichen Rahmen auf: das Ende, den Anfang. Notate zur verstorbenen Mutter nehmen im Verhält­nis zu études  – dem ersten Band des als Trilogie angelegten Unter­nehmens – zu, wie überhaupt Herkunfts-Erin­nerungen und Erin­nerungen aus frühen Kontexten.

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Andreas Rasp | diese steine hier

Gedichtkommentar von Michael Buselmeier (Dezember 2014 | Folge 48)

Hauptsächlich über die Steine

Der Dichter Andreas Rasp hat fast sein ganzes Leben über geschrie­ben – auto­bio­graphi­sche Erzäh­lungen, Gedichte, ge­reimte Vier­zeiler, Über­set­zungen vor allem aus dem Engli­schen, darunter rund 400 Poeme von Emily Dickin­son –, aber er hat selbst nur sehr wenig, fast gar nichts publi­ziert. Er schreibe nur für seine Freun­de und für sich, um zu über­leben, hat Rasp gelegent­lich beteuert.  | weiterlesen  ...

Marcus Roloff | hl. grab, eingang wahlkapelle
Gedichtkommentar von Michael Braun (47)

 
 
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  Chaim Noll: Lesung in Münster | »Die Synagoge«
Dominik Irtenkauf über eine Lesung Chaim Nolls aus »Die Synagoge«

Der deutsch-israe­lische Autor Chaim Noll macht einen Tag vor seinem Rückflug nach Israel Station in Münster im Franz-Hitze-Haus. Es ist ein ver­regneter Abend, herbstlich, und es finden nur wenige Interes­senten den Weg zum katho­lischen Kultur­haus. Das Franz-Hitze-Haus macht sich immer wieder um den inte­rreligiösen Dialog verdient, so dass Nolls Lesung aus seinem aktuel­len Roman Die Synagoge nicht von unge­fähr an diesem Ort stattfindet.

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Elke Erbs poetics | So etwas war noch nicht  |  Folge 32

 
 
sg
  Marica Bodrožić | Mein weißer Frieden

Sterne sind keine Fremden

Dieses Buch tut gut. Es gibt Bücher, die schlägt man gleich nach der ersten Bekannt­schaft mit dem Gefühl auf, einen Freund zu haben. Was ist los in einem solchen Fall? Ist alles nur ein triviales Miss­ver­ständnis? Findet man da lediglich die eigenen Gedanken bestätigt?
  Kann sein, und bei dem allgemeinen Gedanken­mangel ist auch ein solches Glück ver­dient. Aber es gibt noch viel mehr, an dem wir Mangel leiden. Groß­regionen unserer Realität kommen im Alltags­dis­kurs nicht vor, werden ignoriert, was im Ergeb­nis heißt: geleugnet. Glücks­bringer sind Bücher, die von diesen Reali­täten sprechen.

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sg
  Jürgen Nendza | Lyrikvideos

Der poetenladen stellt vier Lyrikvideos vor, die im Fach­bereich Design am Insti­tut bild.medien Düssel­dorf ent­stan­den sind und Ge­dichte aus Apfel und Amsel filmisch illus­trieren. Hierzu heißt es: »Synchroni­siert mit dem lyri­schen Vortrag von Jürgen Nendza er­schei­nen Bilder, beweg­te Bilder, die sein Sprechen und seine Worte in bildliche Eigenw­elten über­führen, wobei die Bild­strecken auf Wort­felder, Sprech­rhythmus und Vor­trags­länge abge­stimmt sind: Mit dem Ver­klingen des Gedichts ver­schwin­den auch die filmi­schen Bilder. Wort, Sprech­klang und Bild ent­wickeln dabei ein Spannungs­feld von eigener, nur in diesem Zu­sammen­spiel auf­schei­nender ästhe­tischer Qualität.«

Zu den Videos ...

 
 
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  Gerhard Falkner | Ignatien
Rezension von Jan Wilm

Ein Glück, sagt die Sprache, ein Glück, dass Versprechen gesprochen, aber auch gebrochen werden. Ein Glück, aus dem Versprechen – ganz einfach – wird ein Versprecher. Denn sonst, sagt die Sprache, denn sonst, wäre ich umsonst auf der Welt, würde ich nicht gespro­chen von der Alchemie dieses Dichters, wäre stumm, es gäbe mich gar nicht. Ger­hard Falkners 1989 geäußer­tes Ver­sprechen, keinen eigenen Gedicht­band mehr zu ver­öffent­li­chen, hat sich als Versprecher gezeigt, der bald einge­löst wurde, das Ver­sprechen ist lange gebro­chen, Falkner legt weiterhin Gedicht­bände vor.

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Foto: Jim Rakete       Bild-Zoom  externer Link
 
 
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  Gerhard Falkner | Yves Netzhammer
Ignatien

Der Band Ignatien ver­bindet auf höchst äste­thische, auf­re­gende Weise Bild und Text, Gerhard Falkners Lyrik und Yves Netz­hammers Filmstills. Die im poeten­laden ge­zeigten Bei­spiele werden in Kürze durch eine Rezension zum Band ergänzt.

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Gerhard Falkner / Yves Netzhammer
Ignatien –
Elegien am Rande des Nervenzusammenbruchs
Herausgeber:
Manfred Rothenberger, Constantin Liebe
Gestaltung: Timo Reger
Gedichte: Gerhard Falkner
Filmstills: Yves Netzhammer
Übersetzung: Ann Cotten, Jeremy Gaines
   
 
 
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  Janin Wölke
Neue Lyrik | Relaunch


1982 in Berlin geboren. Stu­dium Ger­manistik / Ge­schichte in Frei­burg und Paris.

Finalistin des 2. Münchner Lyrik­preises 2011, des 19. open mike 2011 und des 21. open mike 2013. Lyrikdebüt was passiert wirklich, wenn wir stolpern? beim hochroth Verlag Berlin 2014.

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  Maren Kames | Neue Texte
Kurze Prosa und ein Hörstück

Maren Kames, geboren 1984 in Über­lingen am Boden­see, studierte Kultu­rwissen­schaften, Philo­sophie, Lite­ratur- und Theater­wissen­schaften in Tü­bin­gen und Leipzig, sowie Krea­tives Schreiben und Kultur­journ­alismus in Hildes­heim. Von 2011 bis 2013 war sie Mit­heraus­geberin und Re­dak­teurin der Lite­ratu­rzeitschrift BELLA triste.

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  Flora & Fauna
Friedfertige Notate zum 5. Münchner Lyrikpreis
Von Andreas Heidtmann

Selten war mehr Fauna und Flora als beim Finale des Münchner Lyrik­preises. Gab es jemals einen Zyklus über Kiefern? Sebastian Unger hat ihn ver­fasst, und Kathrin Schmidt hatte sich bereits in der Zeit­schrift Ostra­gehege dazu geäußert: Die zen­tralen Gestirne dieser Gedichte seien Tiere und Pflanzen.



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  Jean Krier | Nachgelassene Gedichte

Nach seinem Band »Herzens Lust Spiele« plante der luxemburgische Dichter und Chamisso­preisträger Jean Krier für 2014 die Publikation eines neuen Gedicht­bands, über dessen Fertig­stel­lung er verstarb. Aus dem um­fassenden Nach­lass konnte unter der Heraus­geber­schaft von Michael Braun das letzte Werk des Lyrikers ver­öffent­licht werden.

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Me
  Luftfracht: griechisch-deutscher Lyriktransfer
Jan Kuhlbrodt und Jorgos Kartakis (Hrsg.)

Manolis Anagnostakis (1925–2005) wurde in Thes­saloniki gebo­ren, studierte Me­dizin in Wien und ar­beitete als Facharzt für Radio­logie in Thes­sa­loniki. 1978 zog er nach Athen. Auf­grund seiner politi­schen Aktivi­täten in der griechi­schen Stu­denten­bewe­gung wurde er von 1948 bis 1951 in­haftiert und im Jahr 1949 durch eine provi­sori­sches Gericht zum Tode ver­urteilt. ...

26 Nikos Erinakis  | 27 Tassos Livaditis  | 28 Antonis Fostieris  | 29 Manolis Anagnostakis

 
 
tt
  Aus der Mitte Amerikas
Gedichte aus Zentralamerika und der Karibik (Teil 2)
Zusammengestellt von Timo Berger
Timo Berger hat junge Lyrik aus der Mitte Amerikas und der Karibik zu­sammen­gestellt und zu­sammen mit Sarah Otter übersetzt. In der zweiten Folge werden Wingston González, Mayra Oyuela und Karen Valladares vorgestellt.

 

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Sylvia Geist: Strahlung Sprache

 
 
  Enno Stahl | Diskurspogo
Die soziale Frage in der Literatur von Heute (Teil 4)
Abschließende Betrachtung von Dominik Irtenkauf


Blaue Flecken
oder Der Streit darum, welche Rolle die Literatur von Heute spielt

»Wo finden sich die Orte, die Topoi, an denen / mit denen eine kriti­sche Bestands­auf­nahme bedenk­licher Ent­wicklungen im sozialen Mit­ein­ander reali­siert werden kann? Eine Möglich­keit wären die Jugend­bewe­gungen, denen vom Kultur­betrieb verän­derndes Poten­tial zuge­sprochen wird.«
Zum Abschluss des Mail-Dialogs mti Enno Stahl schließt Dominik Irtenkauf eine Betrachtung zum Thema anan.

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Pitangas
      
  Pitangas
Neue Serie – Literatur aus Angola
Herausgegeben von Ineke Phaf-Rheinberger | Einleitung
Roderick Nehone (9)

Roderick Nehone wurde 1965 in Luanda geboren und ging zum Studium nach Las Villas in Kuba, wo er anfing zu schreiben. ... Sein letztes Buch O Catador de bufunfa (Hinter der Kohle her, 2011) ist eine Satire über die allent­halben um sich greifende Büro­kra­tie ...

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poet
literaturmagazin


  Thilo Krause    *1977

IV

für die Lebenden, für die Toten                


Alle Abende ballten sich
in der Höhe Gewitter.
Wäsche leuchtete aus den Gärten.

Alle Abende saßen wir draußen
unsere Gesichter winzig
in den Rundungen der Gläser.


Auf der alten Schaukel am Baum berührte ich
mit den Fersen den Tag, mit den Zehen
die Nacht.



Aus: Thilo Krause: Um die Dinge ganz zu lassen.
(poetenladen, Februar 2015)

  Veranstaltungsvorschau →

  Verlag poet

VS   poet nr. 17
literaturmagazin
Lyrik, Prosa, Gespräche

Norbert Hummelt, D. Grünzweig, Georg Klein, M. Braun, M. Busel­meier, Florian Schei­be, C. J. Setz, M. Don­hauser, M. Nawrat, D. Elmiger, T. Premper u.v.a.
224 S. | 9.80 € | Herbst 2014

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  Neue Lyrik

Markus Hallinger

Mario Osterland

Dagmara Kraus

  Gespräche

Clemens J. Setz | Literatur und Vergänglichkeit

Georg Klein | Literatur und Vergänglichkeit

Falko Hennig | Literatur & Rausch

Andreas Maier | Literatur & Rausch

  Neue Prosa

Anja Kampmann Jsem  | Nachgelesen

Isabelle Lehn

Armin Wühle

Ursula Kirchenmayer

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Sehnsuchtsorte und Nekrotope | open books 2014

Max Frisch | Aus dem Berliner Journal | D. Jacobsen

Peter Handke | Versuch über den Pilznarren

Oleg Jurjew | Halbinsel Judatin | Ch. L. Müller

  Verlag Prosa

VS   Die Taubenjägerin
Die besten Geschichten aus dem MDR-Literatur­wett­bewerb 2014
192 S., 12,80 €
poetenladen, Mai 2014
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Der MDR-Literatur­wettbewerb ist der deutschland­weit am meisten nachgefragte lite­rarische Wett­bewerb. Er leistet Ent­deckungs­arbeit und präsen­tiert namhafte Au­toren mit neuen Kurz­geschich­ten.

  Verlag Lyrik

VS   Uwe Hübner
Jäger Gejagte
Gedichte
Reihe Neue Lyrik, Bd. 6 Kulturstiftung Sachsen poetenladen, 2013/14
portofrei online bestellen

»Dem Band Jäger. Gejagte ... ist in der deutsch­spra­chi­gen Lite­ratur der letzten Jahre nichts Ver­gleich­bares ent­gegen­zu­setzen – weder an erzäh­lerisch ver­dich­teter Qualität noch an Radi­kalität der Faltung von Zeiten und Räumen.«
Der Freitag

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  Münchner Reden   Lyrik Kabinett

Péter Esterházy: Über die Stühle, das Sitzen ...

Harald Hartung: Der vierzehngliedrige Salamander

Jan Wagner: Der verschlossene Raum

Martin Mosebach: Ein Haus für Gedichte

  Es gibt eine andere Welt

Sächsische Lyrikanthologie

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