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Carolin Callies

morgenhalfter, am feldplatz


I.
das sprechen schmeckt nähtig,
als träfe gleich ein schreiben ein.

du riechst nach haaren &
nach verlinstem buhlen.

behört liegt dein schambein
am nachtzuber

& presst sich alles
in die eine zollstockhohe hand.

II.
es mehren sich die stimmen,
die den wald & den feldrain austragen gehen wollen.

felgig hast du uns dem platz vorgeführt,
vermästet liegts beil, das schont den holzbestand.

nein, leuchten tut das feuer nicht, nur licht gibt’s ab.
so gehen wir also & trennen endlich unsere finger auf.

gehäutet schmecken die dinge
noch einmal so warm.

Carolin Callies   01.10.2011    Seite empfehlen  Diese Seite weiterempfehlen

 

 
Carolin Callies
Lyrik