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Umkreisungen    25 Auskünfte zum Gedicht
Herausgegeben von Jürgen Brôcan und Jan Kuhlbrodt

Tom Pohlmann
Außerhalb der exzentrischen Landschaft

Aus einem Zugfenster
oder aus einem Zeitfenster im Zug
wurde mit Wucht eine Flasche geworfen –

aber zur Flaschenpost wurde sie
durch das Geräusch, mit dem die Flasche
zerschellte, am Brückenpfeiler

der Brücke, über die ich gegangen bin
an diesem Tag. Während ich ging, erschrocken
über das Geräusch, fuhr ich im Zug mit,

der vorüberfuhr unter der Brücke –

und während der Zug
meine Gedanken mitnahm
in ein andres Abteil, war ich hier draußen

gleichzeitig. Wenn man so will,
konnte die Brücke fortan als getauft gelten.

Wenn man so will, wusste ich auch,
was eine Flaschenpost bedeutet, deren Botschaft
aus ihrem Zersplittern besteht.

Wenn man so will, sah ich damit zurück
auf ein verwüstetes Terrain,
in dem verfügbar schien, was von den Worten

zurückblieb, wenn das Gelände
sich ihrer annahm – und wenn die Gegenstände,
die etwas bezeichnet hatten,

das es gegeben hat, nicht mehr vorhanden waren
und ersetzt wurden, durch etwas,

das vorhanden war. Eine Tankstelle
aus Wasserlachen für die Möwen,

einen Ort, der um die Tankstelle entstanden war –
an dem es sein konnte, dass ich vorüber fuhr
sitzend im Zug, Jahre zuvor

dem Ratschlag folgend, besser nicht
anzuhalten oder auszusteigen, denn genau
dort hätten sie ein Rad ab.


1999/2001

Mikroklima, Mikroflora, Mikrofauna.
Über den Makrokosmos der Freilichtbibliotheken


Eine Umgebung besteht sicher erst einmal aus vielen einzelnen Umgebungen. Zu erweitern sind sie bereits in der Hinsicht, dass imaginäre Wirklichkeiten und Denklandschaften zu ihnen gehören. Für den Fall, dass Orte und Landschaften nicht zu Reizworten degradiert werden, mit denen einer bekundet, irgendwo gewesen zu sein, wo er gewesen sein will, können wir zusätzlich davon ausgehen, dass in seinem Kopf ganz automatisch nach und nach ein Abbild der natürlichen Anlage des Geländes entsteht, in dem er sich aufhält. Und nicht selten geben auch die Worte, die er verwendet, wenn er zu schreiben beginnt, Auskunft darüber, ob er angekommen ist, wo er war, und auf welche Weise er das, was dort verfügbar war, verstanden, durchwandert und für sich selbst eingeordnet hat.
      Von der (eigentlich!) innerstädtischen Umgebung, in der ich einige Jahre lang wie an einem Stadtrand gewohnt habe, lässt sich leicht behaupten, sie wäre selbst für den geübten Großstadtbewohner gewöhnungs­bedürftig. Ging ich aus dem Haus und durchquerte den Hof der Wohnanlage Richtung Bahnhaltestelle, stand ich am Bürgersteig vor einer vierspurigen Straße mit Autobahncharakter, zu deren Eigenheiten die wöchentlichen Auffahrunfälle an der Kreuzung gehören.
      Zu den Besonderheiten dieser Straße gehört es, dass sie gleich hinter der Ampelanlage leicht ansteigt. Nach dem Zurücklassen der Häuser am Ende der Straße wird der Anstieg übernommen von einer Brücke, die zwar die Sicht auf die darunter liegenden Gleis­anlagen des Güterbahnhofs verdeckt, aber vom höchsten Punkt ihrer Wölbung an auch das Gelände dahinter verschluckt. Während der Abendstunden, wenn der Asphalt direkt den Himmel zu berühren scheint, verleiten die einfachsten Licht­erscheinungen in Richtung Abendrot die Autofahrer dazu, nach dem Umschalten der Ampel auf die Tube zu drücken, als wollten sie in den Sonnenuntergang reiten, dass es lebens­gefährlich sein kann, die Straße an einer anderen Stelle als an der Ampel überqueren zu wollen.
      Mit den Häusern, die sich an den Straßenseiten gegenüberstehen, grenzen darüber hinaus zwei Stadtviertel aneinander, deren Beschaffenheit ganz und gar unterschiedlich ist. Während das dem Großstadtzentrum näher gelegene Viertel aus einer Verschachtel­ung von Fabrikgebäuden und Bürgerhäusern besteht, ist das ihr am anderen Straßenrand gegenüberliegende schon von seiner Anlage her weitgehend kleinstädtisch strukturiert. Die Wohnanlage, in der ich durch Wohnungstausch eine Wohnung unter dem Dach bezogen hatte, gehörte dort schon zu den höheren Häusern. Die dahinter gelegenen Häuser, über deren Dächer ich vom Balkon aus sehen konnte, hatten bereits ein Stockwerk weniger.
      Die Gemeinsamkeiten beider Areale bestanden hauptsächlich aus den Gegebenheiten, die den industriellen Kollaps nach dem Mauerfall begleiteten. Der Konkurs der in das Stadtgelände integrierten Betriebe und der darauf folgende Wegzug der Menschen hatte dazu geführt, dass nicht nur die Industrieanlagen, sondern auch Teile des Stadtviertels zeitweise aus der wohnlicheren Infrastruktur der Stadt entfernt und abgestoßen wurden. Die Tristesse der verbliebenen Industriearchitektur gab schließlich auch hier bald den Oberton an, mit den Schuttabladeplätzen, die von den Frei­flächen bis in die Seitenstraßen wucherten.
      Richtung Südwesten ging das Viertel in dörfliche Strukturen über, von dort aus, über den Flutgraben von einem der beiden größeren Flüsse, die der Stadt ein umfangreiches Netz aus Kanälen und kleineren Wasser­straßen bescheren, in eine Steppen­landschaft, die schließlich in einer der zahlreichen verlassenen Tagebau­landschaften mündete, auf die nichts mehr von dem zutraf, worüber man sich mit einfachen Worten äußern konnte, es sei denn, mit einem Vokabular, das sich zur Darstellung von geologischen Prozessen eignet. Selbst die Idee einer Tankstelle erschien in diesem Terrain völlig zurückgenommen. Das Wort Tankstelle mutierte gewisser­maßen vom Inhalt her auf den Brach­flächen um den Trichter herum zu einer größeren Anzahl von Wasser­lachen mit eigenartig metallisch leuchtenden Farben, die allenfalls den Lachmöwen zur Tränke werden konnte. Wasserlachen, deren Auf­schäu­mungen, Aus­fällungen und Ränder Rück­ständen aus einem Labor glichen, in dem eine chemische Reaktion unbeabsichtigt zu einem Big Bang geführt hatte, mit dem die Landschaft in ein früheres Erdzeitalter zurückversetzt wurde.

Auslöser für eines der letzten Gedichte, die ich an der Jahrhundertwende unter dem Eindruck einer Bergbaufolgelandschaft schrieb, war eine dieser unvor­hersehbaren Begeben­heiten, die völlig unbedeutend sein mögen – aber deren Nachhall, wenn sie in einer Person den entsprechenden Erinnerungs­bereich berühren, sehr groß sein kann.
      Ich war über einen Umweg in die Stadt gefahren und kam über die Brücke zurück. Entgegen meiner Gewohnheit, nach dem Besuch der Landschaft nicht noch einmal anzuhalten, war ich vom Fahrrad abgestiegen und schob das Fahrrad neben mir her. Ich hatte vielleicht ein Drittel des Weges auf der Brücke zurückgelegt, als ein ­Personenzug unter ihr hindurchfuhr und die Geschwindigkeit erhöhte – doch was meinen Heimweg unterlief oder durchkreuzte, war nicht etwa der Zug, sondern das Geräusch des Zersplitterns einer Flasche, die, wie ich annehmen konnte, mit voller Wucht, wahrscheinlich aus einem der Zugfester, an einen der Brückenpfeiler ­geworfen wurde und daran zerschellte.
      Möglich, dass meine Reaktion auf die Schrecksekunde mechanisch wirkt, weil ich mich wunderte, wie es zu dem Geräusch gekommen war: denn die Zugfenster ließen sich für gewöhnlich schon seit Jahren nicht mehr so weit öffnen, dass man eine Flasche dort mit solcher Wucht hätte hinauswerfen können. Ich lehnte das Fahrrad ans Geländer und sah hinunter, als könnte ich recherchieren, was dort stattgefunden hatte.
      Mit etwas Humor konnte ich vielleicht sagen, ich war soeben von der Hochmoderne begrüßt worden, zumal das Zersplittern der Flasche mich mit Nachdruck auf den Zusammenprall zwischen Zeitraffer und Zeitlupe verwies, der mein Zeit­empfinden stark beeinflusste, wenn ich aus dieser Landschaft zurückkam.
      Doch die Schallwellen gingen längst ihre eigenen Wege. Während ich weiterging, fuhr ich bereits in diesem Zug mit, sah mich in einem der Abteile sitzen oder durch den Zug laufen. Dann wieder erinnerte ich mich an einen Schulausflug, bei dem ein Mitschüler aus Übermut eine Flasche aus dem Zugfenster geworfen hatte. Im Prinzip, so fiel mir ein, war ich an dieser „Schandtat“ wohl nur deshalb nicht beteiligt gewesen, weil ich dabei an das Flaschenpfand dachte, das schon für ein halbes Eis ausgereicht hätte, und dann doch wieder beteiligt, als ein Fahrgast sich beschwerte und ich dicht hielt, weil ich keinen verpetzen wollte, selbst wenn es sein konnte, dass ich mitbestraft wurde.
      Meine eigenen, nur wenige Jahre später auch hinreichend ausgekosteten Kavaliersdelikte sahen vollkommen anders aus. Sie hatten einen lautloseren Charakter, weil sie eines anderen Verhaltens bedurften, und waren durch Eisen­bahntramps und herumfahrende Folkmusiker wie Woody Guthrie und Bob Dylan ohnehin von einem Glorienschein umgeben. Seit ich von anderen Mitreisenden gelernt hatte, wie man sich ungesehen bewegt, nutzte ich alle erdenk­lichen Schliche, ohne Fahrkarte von einem Ort zum nächsten zu gelangen, und sei es durch das Aussteigen aus dem letzten, noch nicht vom Schaffner kontrollierten Abteil am Zugende der Schnellzüge. Sobald der nächste Haltebahnhof erreicht war, öffnete man rasch die Tür gegenüber der Bahnsteigseite, lief mit seinen Siebensachen in der Umhängetasche auf Zehenspitzen über den Schotter zwischen den Gleiskörpern entlang, zum anderen Ende des Zuges, und stieg dort wieder ein, bevor der Zug weiterfuhr.
      Es gab einen Moment, den ich Jahre zuvor erlebt hatte, in Luxemburg, als ich das Gehen über eine Brücke bei Nebel als die Über­schreitung einer Grenze, die zu mir selbst führte, empfand. Jetzt, Jahre später, auf einer Brücke, die zu meinem natürlichen Umfeld gehörte, konnte davon keine Rede mehr sein. Der einzige Hinweis darauf war vielleicht der, dass ich diesen Moment, zeitversetzt, als eine verspätete Schiffstaufe beschreiben konnte, bei der eine Flasche am Bug des Schiffes zerplatzte, ohne dass sich die Brücke gedanklich für mich als Schiff erweisen konnte, sondern viel eher zu einem Briefkasten auf Pfeilern wurde, der die Flaschenpost entgegen nahm. Aus demselben Grund, mit dem die Tankstelle in der Tagebau­landschaft als solche für mich nur sichtbar werden konnte, weil ich annehmen konnte, dass es in diesem Gelände vordem eine Tankstelle gegeben haben muss, bestand der Inhalt der Flaschenpost oder ihre Botschaft aus ihrem nicht vorhandenen Inhalt, der Information des Zersplitterns einer Flasche an einem der Pfeiler der Brücke, so, wie es Marshall McLuhan mit seinem Leitsatz „Das Medium ist die Botschaft“ beschreibt. Die Botschaft der Flaschenpost bestand daraus, dass die Flasche die Postsendung ist.

Abgesehen von der Tatsache, dass die unter­schiedlichen Materialien damit frei wurden für die Fragestellung, ob statt der Folge­landschaft nicht die Reisewege und Aufenthaltsräume der Hochmoderne als der exzentrischere Erfahrungsraum zu beschreiben waren, kippte das Mikroklima zu dieser Zeit auch in den Tagebau­landschaften mehr und mehr in eine andere Qualität um. In dem Maß, wie der Umbau, nach fast einem Jahrzehnt, in den Vierteln außerhalb der Stadtzentren zu greifen anfing, begannen die Landschaften der stillgelegten Tagebaue die Renaturierung zu akzeptieren.
      Vergewissert man sich noch einmal, dass den heutigen Naherholungsgebieten in der Nähe zu den Städten oft eine Reihe von gefluteten Kratern zugrunde liegen, aus denen die Bergleute zusammen mit der Kohle alles, was sich vorher darauf befand, entfernt haben, wirkt das in jeder Hinsicht so, als wurde mit der geförderten Kohle die gesamte Besiedlungsgeschichte ausgegraben und fortgeworfen. Die Sachzeugen der Freilichtmuseen, die einem Besucher die vorherige Geschichte direkt hier vor Augen führen könnten: Im übertragenen Sinn sind sie in den neuen Oberflächen der Seenlandschaft MIT aufgegangen, als eines der nicht mehr sichtbaren Produkte der Nachkriegszeit und des Industriezeitalters.
      Wie vielfältig diese Verrückungen letztendlich sind, wurde mir nochmals bewusst, als ein Lektor, der dieses Gedicht gelesen hatte, wissen wollte, ob das Ende des Gedichts auf den „Radwechsel“ von Brecht verwiese. Anfangs wiegelte ich ab, enttäuscht darüber, wie wenig er bereit war, ein Gedicht als eigen­ständiges, für sich selbst stehendes Gebilde zu betrachten. Offenbar entschied für ihn bereits das „Rad“ darüber, wie man diesen Text wahrnehmen konnte. Nachdem dies einigermaßen aufgeklärt war und er verstanden hatte, dass ich mich nicht auf irgend­welche Intertexte verlasse, sondern dem Text­gegenstand vertraue, auf dem ich aufbaue, gab ich dem zweiten Impuls, der in seiner Frage steckte, nach, denn dieser wäre nur wider besseren Wissens zu widerlegen gewesen. Jeder neu geschriebene Text arbeitet sich in einen kulturellen Kontext vor, und damit natürlich auch in einen Makrokosmos, der dem, welcher direkt in der Zeit steht, übergeordnet erscheint.
      Er bedachte dabei nur folgendes nicht. Was auf mich zutrifft, trifft umgekehrt auf Brecht ebenso zu. In einem Gelände, in dem ein gewichtiger Teil an Geschichte nur noch imaginär vorhanden war, wo es auch keinen Menschen mehr gab, der „ein Rad ab“ haben konnte, wird durch die neue Besiedlung auch ein Teil der Bücher hierher zurückgebracht, und damit auch Brechts Elegien. Ganz und gar unabhängig von meiner Sympathie, mit der Brecht eine ihm durch die Zeitumstände aufgezwungene Philosophie des Unterwegs­seins beschreibt, entsteht bei der Rückkehr des Textes in solche Landschaften ein Bedeutungsgeflecht, das zeigt, wie zeitnah und zeitfern ein Gedicht in einem Gelände sein kann, in dem sich archaische und moderne Bildwelten gegenseitig durchdringen.
      Man stelle sich vor, Brechts Gedicht wäre nicht in Deutschland, sondern an den Hängen der Schlucht von Olduvai geschrieben worden. Ganz genau so wirkt der Text in dieser Landschaft, in der die hohen, gellenden Schreie eines einzelnen Fasans auch die Jagdschreie der Veloziraptoren am Ende der Kreidezeit mit einschließen wie eine der möglichen, evolutionären Vergangen­heiten das Fasans. Was dabei so fern nicht liegt, ist neben unserem eigenen Vorhanden­sein auch das Dasein einer Horde von Primaten, die ein anderes geologisches Zeitalter innerhalb derselben Steppenlandschaft bewohnen. Während „Der Radwechsel“ stattfindet, erhebt sich einer der Primaten im Gras, tritt, mit gebührendem Abstand, auf den Schlammweg hinaus, an dessen Rand, auf einer ange­schrammten Werkzeugkiste, ein Grammophon steht. Der Primat, neugierig geworden, leiert den Kasten an und verschwindet wieder im Steppengras, während ringsum ein erst viele Jahre später geschriebenes Lied erschallt, ein Lied Leonard Cohens, „Passing through“, und die Irri­tation erst komplett macht.

Jürgen Brôcan und Jan Kuhlbrodt (Hg.)
Umkreisungen
25 Auskünfte zum Gedicht
poetenladen 2010
ISBN 978-3-940691-11-8
192 Seiten, 15.80 EUR

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Kapitel

1   Die Innenseite des Papiers
2   Reste in der Hosentasche
3   Handwerk und Rätsel
4   Wirklichkeitsmorgen

Vor allem aber rücken einige Dichter dem Leser erstaunlich nah, ohne dass der Zauber ihrer Verse durch das Erhellen der Erlebnissituation leiden würde, aus der ihr Beitrag hervorgegangen ist.
Am Erker

Illustratorin Miriam Zedelius kleidetete die Umkreisungen subtil in ein Leichtigkeit verheißendes Gewand.
ND

In der unterschiedlichen Herangehensweise der Autoren liegt zugleich die Stärke des Bandes: So individuell wie die Autoren und ihre Gedichte sind auch die Perspektiven auf den eigenen Text.
Zeichen & Wunder

Tom Pohlmann, *1962 in Altenburg/Thüringen geboren studierte nach einer Ausbildung zum Maschinen- und Anlagenmonteur Literatur, Geschichte und Pädagogik in Leipzig. Studium am Deutschen Literaturinstitut. Neben dem Stipendium der Stiftung Niedersachsen erhielt er das New York Stipendium des Deutschen Literaturfonds. 2008 erschien Die Geschwindigkeit der Formeln mit Lyrik und Prosa (Leipzig: Edition Mischhaus 2008).

Tom Pohlmann  21.07.2010   Druckansicht  Zur Druckansicht - Schwarzweiß-Ansicht    Seite empfehlen  

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