poetenladen    poet    web

●  Sächsische AutobiographieEine Serie von
Gerhard Zwerenz

●  Lyrik-KonferenzDieter M. Gräf und
Alessandro De Francesco

●  UmkreisungenJan Kuhlbrodt und
Jürgen Brôcan (Hg.)

●  Stelen – lyrische GedenksteineHerausgegeben
von Hans Thill

●  Americana – Lyrik aus den USAHrsg. von Annette Kühn
& Christian Lux

●  ZeitschriftenleseMichael Braun und Michael Buselmeier

●  SitemapÜberblick über
alle Seiten

●  Buchladenpoetenladen Bücher
Magazin poet ordern

●  ForumForum

●  poetenladen et ceteraBeitrag in der Presse (wechselnd)

 


Elke Erbs
Poetics  31  


Hübsche Anläufe


aber wird leider nichts.

Diese flinken schlanken Anläufe von Vers 1-3 liefen mir heute beim Frühstückzubereiten attraktiv x-mal durch den Kopf, obwohl ich dieses Wird-nix doch wußte.

Indem ich das jetzt hierhersetze, gewinne ich doppelt:
1 ich kann es aufgeben,
2. aber trotzdem nutzen.

Allerdings kann ich nicht definieren, woran es liegt,
daß es nichts wird.

Vielleicht ergäbe es sich ja in einem Gespräch.
Aber so, aus dem Stand, wird auch das nichts.


* * *

Da reist der Zug ab.
Da schiebt das Meer Sand.
Da liegt der Leib schwach
da in der Nacht.

Da braucht der Leib Kraft
und muß seinen Rücken erholen

18.10.12

Ach, schau, wie ich das abschließen will, fällt mein Blick auf die letzte Zeile:

Kann sein, an der liegts.
Hat keinerlei poetologisch kontaktfähigen Reiz hier!

(Läßt die anderen mutterseelenallein!*)

*(Dieses höchst ausdrucksstarke Wort ist der puren Zunge verdankt. Bitte selbst googlen.)
Elke Erb   20.05.2014    Druckansicht  Zur Druckansicht - Schwarzweiß-Ansicht   

 

 
Elke Erb
Poetics
Laudatio
Lyrik