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Gerhard Zwerenz
Die Verteidigung Sachsens und warum Karl May die Indianer liebte

Sächsische Autobiographie in Fortsetzung | Folge 26

Dies ist eine sächsische Autobiographie als Fragment in 99 Fragmenten. Schon 1813 wollten die Sachsen mit Napoleon Europa schaffen. Heute blicken wir staunend nach China. Die Philosophen nennen das coincidentia oppositorum, d.h. Einheit der Widersprüche. So läßt sich's fast heldenhaft in Fragmenten leben.

26

Was fürchtete Uwe Johnson?

Johnson-Jahre
Johnson-Jahre
Uwe Neumann (Hg.)
Suhrkamp 2007
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  Gerhard Zwerenz | Krieg im Glashaus
Gerhard Zwerenz
Krieg im Glashaus
Edition Ost, 2000
Amazon
  JSklavensprache
I. u. G. Zwerenz
Sklavensprache ...
Schwartzkopff 2006
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3 Bücher, aus denen zitiert wird...
In der letzten Folge versprachen wir die Fortsetzung der geheimdienstlichen Ehetragödie, wie sie im anderthalb Kilo schweren Suhrkamp-Wälzer unterm etwas hochfliegenden Titel Johnson-Jahre mitgeteilt wird.

Fritz J. Raddatz dazu: »Er hatte seine Frau öffentlich bezichtigt, 17 Jahre für den tschechoslowakischen Geheimdienst gearbeitet zu haben.«

Tilman Jens über eine Art Notizbuch: »In ihm hat Elisabeth Johnson ihre Geschichte aufgeschrieben. Eine Beichte, die ihr der Dichter abgerungen hatte, als er durch einen Zufall von der Untreue seiner Frau erfuhr. Schreibend, in tagtäglichen Eintragungen sollte sie (…) ihre Schuld gestehen, den begangenen Verrat, bekennen, Abbitte leisten. Sie hat es getan.«

Günter Grass über Johnsons »tiefe Verstörung«: »Die mündete (…) in eine Erklärung, auch mir und meiner Frau gegenüber, dass er Opfer einer Bespitzelung geworden sei. Er beschuldigte seine Frau Elisabeth (…) Seitdem kursiert diese Behauptung in der Öffentlichkeit, und sie ist durch nichts belegt worden, eine bloße Beschuldigung, die aber Folgen gehabt hat, Folgen für Elisabeth Johnson und die gemeinsame Tochter Katharina Johnson.«

Anschließend wiederholt Grass, Johnsons Vorwurf der Bespitzelung sei bloß »behauptet, durch nichts bewiesen« worden.« Siegfried Unseld, an den Grass sich beschwerdeführend gewendet hatte, wehrte ab: »Günter Grass stellt leider unwahre Behauptungen auf.«

So bleibt es bei Behauptung gegen Behauptung. Von dieser Art Argumentation sind die 1.270 Seiten des Sammelbandes geprägt. Hat Elisabeth ihren Uwe nun 17 Jahre lang bespitzelt oder nicht? Untreue ja oder nein? Wer fragt danach, wen kümmert's außer »uns Uwe«, den jedoch hat's schwer bekümmert. Das 2007 erschienene Konvolut ist die Sterbeurkunde der Gruppe 47 und der Geburtsschein einer andern Suhrkampkultur. Aber welcher? Man darf gespannt sein.

Mein in der vorigen Folge erwähnter Korrektur-Wunsch betrifft die zweite Begegnung mit UJ in Berlin, bei der ich zu unlustig, wo nicht unwirsch reagierte. Auf die Idee, er wolle seinerseits etwas berichtigen, kam ich zwar, ging aber nicht darauf ein. Es roch nach Beichte. Ich bin kein Beichtvater. Am meisten irritierte mich sein wirres Agentengerede und das Wort von der »bürokratischen Exekution«. Da ich von seiner sprachlichen Präzision nicht viel hielt und Grund genug hatte, das literarisch Hochambitionierte jeweils abzuziehen, schloss ich, er meine eine Bürokratie, die ihre Herrschaft in Ost wie West vollziehe, also »exekutiere«. Erst Jahre später verfiel ich darauf, dass die »administrative Todesstrafe« gemeint war. Der russische Begriff für diesen Vorgang ist mir nicht mehr gegenwärtig. Gemeint ist die kafkaeske Entscheidung einer oberen Behörde, einen Menschen zu ignorieren. Er soll nicht umgebracht werden. Um ihn nicht offen zu bestrafen oder gar zu töten, muss er außerhalb jeder Beachtung verbleiben, wird also totgeschwiegen und zur Unperson.

Ein Beispiel dafür erlebte ich 1973, als der geplante Moskau-Besuch einer westdeutschen Schriftstellerdelegation an der sowjetischen Verweigerung meiner Einreise scheiterte. Die bei der Bonner SU-Botschaft eingereichten Papiere fanden sich unbearbeitet und bar jeder Erläuterung in unserem Briefkasten wieder. Der nachfragende Moskauer FAZ-Korrespondent Pörzgen erfuhr, die Ablehnung werde mit einem meiner Artikel begründet. Der Bonner ZdF-Redakteur Karl-Heinz Berndt erhielt genaueren Bescheid, der »administrative Todesstrafe« bedeutete. Näheres dazu u. a. in der Frankfurter Rundschau vom 7.10.73: »Die Hexenjäger: Jäger, Gejagte und Verhexte« – Neues zur sowjetischen Visaverweigerung für Gerhard Zwerenz / Auch Peter Rühmkorf betroffen?«

Ich wusste, was Moskau derart ergrimmte. Was aber war der Grund, dass Johnson mit mir über das Thema reden wollte? Zwar war von ihm ein anderer Ausdruck benutzt worden oder eine abweichende Übersetzung, doch der Sachverhalt ist klar. Später fragte ich bei Hans Mayer nach, er wich aus. Tenor: Den Johnson durchschaut niemand. Das war eine seiner vielen taktischen Notlügen. Hans Mayer, Erich Mielke, Alfred Kurella und Siegfried Wagner wussten mehr als sie sagten. Siegfried Wagner soll bis zu seinem Tod im Besitz einer Johnson-Akte gewesen sein, mit der er sich als geheimer Oppositioneller darzustellen suchte.

Auch Hans Pfeiffer wusste aus seiner Alfred-Kurella-Zeit am Leipziger Literatur-Institut einiges. Als wir uns nach Jahrzehnten wiedersahen, geschah das auf seiner Datsche, einem schwer erreichbaren Anwesen im tiefen Wald zwischen Bad Elster und Bad Brambach, wo 1954 Otto John, Präsident des Verfassungsschutzes, nach seinem Wechsel von West nach Ost verborgen gehalten wurde. Hans Pfeiffer, der das Waldhaus vom Geld seines DDR-Nationalpreises erworben hatte, versprach mir seine Notizen über Kurella-Johnson. In der Freude des Wiedersehens und längeren Diskussionen über den rätselhaften Fall Otto John geriet Uwe Johnson in den Hintergrund. Daran erinnerte ich Hans bei einem kurzen Treffen in Leipzig. Pfeiffer erlag wenig später einer unheilbaren Krankheit.

 
Die verschwundene alte Leipziger Universität samt Hörsaal 40, wo die Leipziger Indianer ihren Göttern lauschten.

Uwe Neumann zitiert im schon mehrmals erwähnten Vorwort Hans Mayer, der zu Johnson bemerkte: »Je mehr man an Tatsachen über ihn kennenlernt oder herausbringt, um so rätselhafter wird alles.« Offenbar handelt es sich um ein Mayer-Johnson-Fatum. Wer daran rührt, wird vom Schicksal einbezogen. So sind die ca. 1.300 Suhrkamp-Seiten voll von Hilfeschreien, Zornesrufen, Kriegserklärungen und Todeswünschen derer, die sich betroffen fühlen, weil es die Aura der Elite verleiht, nicht unbetroffen zu bleiben.

War nun Elisabeth Johnson tschechische Agentin, arbeitete sie dem Prager Geheimdienst zu oder nicht? Das Resultat bleibt sich gleich. Die deutsch-deutsche Realität wurde entpolitisiert und mystifiziert. Die durch Chruschtschows Rede im Frühjahr 1956 aufgestoßene Tür wurde bereits im Herbst zugeschlagen. Nicht die sozialistische Alternative, nicht Reform, gar Reformation war das Thema, nicht um die Häftlinge, unsere verfolgten Genossen und Kollegen ging es, sondern um einen im Grunde unpolitischen Schriftsteller, der sich renitent zu inszenieren verstand und letztlich selbst daran Schaden nahm.

Ich wage den Schluss: Uwe Johnson ist eine Romanfigur, die Hans Mayer erfand, indem er sie seinem Stasi-Verbindungsoffizier und dem Verleger Siegfried Unseld solange einredete, bis beide Seiten ihren Nutzen erkannten. Dem Suhrkamp-Verlag verhalf Johnson zwar nicht zu hohen Einnahmen, auf seinem Konto sammelten sich lange Zeit Miese, doch das Image erblühte, die DDR aber konnte sich durch den Helden des westlichen Feuilletons mit seiner literarischen Pseudorealität eher entlastet fühlen. Der schöne Suhrkamp-Band Johnson-Jahre ist ein Schlüsselroman voller Untäter, der Rest sind jene Untoten, die schon vor ihrem irdischen Ende aus nichts als Schatten bestanden.

Das Johnson-Rätsel wird in der umfänglichen Edition weiter verrätselt, allerdings enthält sie verschlüsselte Verweise auf Lösungen. Auf Seite 338 findet sich eine kunstvolle Verarsche von Fritz Schönborn, in der auch der Name Ulrich Greiner genannt wird, wer will, kann einen ausführlichen Zeit-Artikel Greiners aus dem Jahr 1996 anklicken, in dem die Uwe-und-Elisabeth-Johnsonsche Tragikomödie aufgefächert wird. Ebenfalls im Internet abzurufen ist eine faktenreiche Darstellung von Bernd W. Seiler zur komplizierten Johnson-Ehe. Die Frau ging fremd, der tschechische Liebhaber Tomislav Volek reizte den treuen Uwe bis zur Weißglut - ein Shakespeare-Stück in der Nussschale. Volek nämlich sei kein Agent gewesen, vielmehr selbst Opfer der Prager Geheimen. Seltsam unpassend ist der Umstand, dass Uwe seine Elisabeth illegal von Ost nach West schleusen ließ, die Frau aber dann ohne Schwierigkeiten ins kommunistische Prag reisen durfte, wo sie ihren Liebhaber traf, kam der aber in den Westen, trafen sie sich hier.

Bleibt die Möglichkeit eines Agreements zwischen Johnson und DDR, aus der er ja nicht, wie gewöhnliche Zeitgenossen, hatte flüchten müssen, sondern offiziell in die BRD übersiedeln durfte, worauf er nie hinzuweisen vergaß. Es gab damals das Volk der Geflüchteten, die Gruppe der Verfolgten und Renegaten und die kleine Anzahl der ordentlich Übergesiedelten. An diesem Punkt verblüffte Hans Mayer mich, als ich ihn auf Johnson ansprach und er auswich mit dem Bescheid, UJ sei undurchschaubar. Dann fügte er eine witzige Anzüglichkeit hinzu, etwa in der Art: Johnson ist der dritte Mann im Quartett. Mir fiel das erst auf, als ich lange Zeit später meine Notizen durchsah.

Ab Mitte der siebziger Jahre gab ich der DDR keine Überlebens-Chance mehr. 1975 schaltete ich mit dem Roman Die Quadriga des Mischa Wolf von der ernsthaften Auseinandersetzung zur humoristisch-komödiantischen Ebene um. Für mich war aus dem Ost-West-Konflikt die Luft raus. Wer konnte damals schon wissen, dass Franz Josef Strauß die Existenz des anderen deutschen Staates durch einen Milliardenkredit um eine erhebliche Zeitspanne verlängern würde. In meinem halbfiktiven Roman installiert Markus Wolf während der fünfziger Jahre vier Agenten in der Bonner Republik, eben die Quadriga. Nr. 1 war Guillaume, der es bis ins Bundeskanzleramt schafft. Der zweite hätte ich sein sollen, doch torpedierte ich den Plan, indem ich den Anwerbeversuch öffentlich machte, was in den Akten nachzulesen ist. Von den eingepflanzten Agenten 3 und 4 blieb einer unbekannt, der andere wäre Uwe Johnson gewesen. Am 11.2.1972 hieß es anzüglich im DDR-Fernsehen: »Wir grüßen Hauptmann G. in Bonn, wir haben noch mehrere davon.« Wer will, kann das als eine typische Hans-Mayer-Kreation bewerten, womit sich meine Quadriga-Story lustvoll weiterspinnen lässt. Ich verzichte darauf, die vielen Details, die für den Johnson-DDR-Deal und zugleich gegen ihn sprechen, im einzelnen aufzudröseln. Wer wie Suhrkamp einen gedruckten Dreipfünder über das Welträtsel Johnson vorlegt, sollte einen Krimi von hundert Seiten anschließen können.

Mir erscheint unglaubhaft, dass Johnson nach 17 Jahren über die physische Untreue seiner Frau derart außer Rand und Band geriet. An die Nieren ging ihm der Gedanke, sie sei von langer Hand als Spionin auf ihn angesetzt worden. Da hatte er geglaubt, seinem Geheimhandel mit der DDR entgangen zu sein, ohne zum Westagenten abzugleiten und nun erwies sich dieser Osten als noch raffinierter. Das verletzte die Ehre des gestörten Poeten.

Als ich Hans Mayer zum letzten Mal um Aufklärung bat, schickte er als zünftig literarische Antwort das Heft Akzente 1/ 1975, darin seine »Zwölf Xenien mit einem Coda«. Der zwölfte Vierzeiler lautet:

»Er lauert am Ende vom Alphabet
Und hofft darauf, dass ihm keiner entgeht.
Da hilft kein Protest dir und keine Manier:
Zum Schluss macht der Zwerenz ein Buch auch aus dir.«


Offen bleibt die Frage, was mit Johnsons »bürokratischer Exekution«, genauer benannt als »administratives Todesurteil« gemeint sein mag. Nach sowjetischem Muster wurden dadurch nicht eingehaltene Versprechen geahndet. Lauerte da der Stoff für einen 5. Jahrestage-Band?

Hätt' ich geahnt, welche Rätsel in dem sperrigen Uwe aus MeckPom stecken, wäre ich ihm schon in Leipzig auf der Spur geblieben. Wo er begraben liegt, wohnt, denk' ich mir, ein anderer in der Kiste. Hans Mayer aber liegt einsam gebettet inmitten des DDR-Intellektuellen-Kollektivs auf dem Dorotheen­städtischen Friedhof an der Berliner Chausseestraße. Sollte ich, seine zwölfte Xenie befolgend, ein Buch über Hänschen schreiben? Und was ist mit uns' Uwe? Was nach dem Tod Siegfried Unselds mit dem Suhrkamp-Verlag ist, zeigt sich allen Unkenrufen zum Trotz in einer unerwartet polygamen Fruchtbarkeit. Die meisten Kritiker vom heiligen Feuilleton hat der voluminöse Johnson-Band so erschreckt, dass es ihnen die Sprache verschlug. Die Havemann-Sippe jedoch hält den verwitweten Verlag episch am Köcheln und mit dem aus seinen blamablen Niederungen wieder auferstandenen Enzensberger und seinem Hammerstein wird gar die Sellerspitze ersprintet, wobei allerdings der kleine freche Berlin Verlag mit Jonathan Litttels Marathon-Roman Die Wohlgesinnten querschießt, soweit es die medialen Gefechtsfelder betrifft.

Das alles hat mehr mit Uwe Johnson, Sachsen und der Leipziger Buchmesse zu tun, als es unseren professionellen Schlaumeiern bewusst ist. Wir werden das Thema wieder aufnehmen, und was mich betrifft, werde ich an der Pleiße etwas dazu sagen, denn es bereitet Spaß, Hans Mayers Rat zu befolgen und dabei Sachsen gegen die äußeren und inneren Besatzungstruppen der Unwissenheit, Inferiorität und Geschichtsvergessenheit zu verteidigen.

Nicht ohne Hintersinn sei dieses illustre Kapitel beschlossen mit einem kurzen Stück lyrischer Prosa aus unserer Leipziger Zeit:


Lebenserfahrungen

Und als ich unter die Intellektuellen
gefallen war, fiel mir auf, dass es ein
erstickender Qualm war, durch den ich
meiner Wege ging

Und als ich die Philosophen kennenlernte
lernte ich ihre Ratlosigkeit kennen, und
ihre Angst, sie zuzugeben

Und als ich die Literaturwissenschaftler
erblickte, da ergriff mich der ganze eitle
Jammer der Welt

Und als ich unter den Dichtem atmete,
verschlug es mir den Atem. Nichts als
zurück sehnte ich mich in die Unschuld
kindlicher Poesien

Am Montag, den 24. März 2008, erscheint das nächste Kapitel.

Gerhard Zwerenz   10.03.2008   Druckansicht  Zur Druckansicht - Schwarzweiß-Ansicht   Seite empfehlen  empfehlen

Gerhard Zwerenz
Serie
  1. Wie kommt die Pleiße nach Leipzig?
  2. Wird Sachsen bald chinesisch?
  3. Blick zurück und nach vorn
  4. Die große Sachsen-Koalition
  5. Von Milbradt zu Ernst Jünger
  6. Ein Rat von Wolfgang Neuss und aus Amerika
  7. Reise nach dem verlorenen Ich
  8. Mit Rasputin auf das Fest der Sinne
  9. Van der Lubbe und die Folgen
  10. Unser Schulfreund Karl May
  11. Hannah Arendt und die Obersturmbannführer
  12. Die Westflucht ostwärts
  13. Der Sänger, der nicht mehr singt
  14. Ich kenne nur
    Karl May und Hegel
  15. Mein Leben als Prophet
  16. Frühe Liebe mit Trauerflor
  17. Der Schatten Leo Bauers
  18. Von Unselds Gegner zu Holtzbrincks Bodyguard
  19. Karl May Petrus Enzensberger Walter Janka
  20. Aus dem Notizbuch eines Ungläubigen
  21. Tanz in die zweifache Existenz
  22. General Hammersteins Schweigen
  23. Die Pleiße war mein Mississippi
  24. Im Osten verzwergt und verhunzt?
  25. Uwe Johnson geheimdienstlich
  26. Was fürchtete Uwe Johnson
  27. Frühling Zoo Buchmesse
  28. Die goldenen Leipziger Jahre
  29. Das Poeten-Projekt
  30. Der Sachsenschlag und die Folgen
  31. Blick zurück auf Wohlgesinnte
  32. Sächsische Totenfeier für Fassbinder (I)
  33. Sächsische Totenfeier für Fassbinder (II)
  34. Brief mit Vorspann an Erich Loest
  35. Briefwechsel mit der Welt der Literatur
  36. Die offene Wunde der Welt der Literatur
  37. Leipzig – wir kommen
  38. Terror im Systemvergleich
  39. Rachegesang und Kafkas Prophetismus
  40. Die Nostalgie der 70er Jahre
  41. Pauliner Kirche und letzte Helden
  42. Das Kickers-Abenteuer
  43. Unser Feind, die Druckwelle
  44. Samisdat in postkulturellen Zeiten
  45. So trat ich meinen Liebesdienst an …
  46. Mein Ausstieg in den Himmel
  47. Schraubenzieher im Feuchtgebiet
  48. Der Fall Filip Müller
  49. Contra und pro Genossen
  50. Wie ich dem Politbüro die Todesstrafe verdarb
  51. Frankfurter Polzei-buchmesse 1968
  52. Die Kunst, weder Kain noch Abel zu sein
  53. Als Atheist in Fulda
  54. Parade der Wiedergänger
  55. Poetik – Ästhetik und des Kaisers Nacktarsch
  56. Zwischen Arthur Koestler und den Beatles
  57. Fragen an einen Totalitarismusforscher
  58. Meine fünf Lektionen
  59. Playmobilmachung von Harald Schmidt
  60. Freundliche Auskunft an Hauptpastor Goetze
  61. Denkfabrik am Pleißenstrand
  62. Rendezvous beim Kriegsjuristen
  63. Marx, Murx, Selbstmord (der Identität)
  64. Vom Aufsteiger zum Aussteiger? (I. Teil)
  65. Vom Aufsteiger zum Aussteiger? (II. Teil)
  66. Der Bunker ...
  67. Helmut auf allen Kanälen
  68. Leipzig anno 1956 und Berlin 2008
  69. Mit Konterrevolutionären und Trotzkisten auf dem Dritten Weg
  70. Die Sächsischen Freiheiten
  71. Zwischen Genossen und Werwölfen
  72. Zur Geschichte meiner Gedichte
  73. Poetenladen: 1 Gedicht aus 16 Gedichten
  74. Der Dritte Weg als Ausweg
  75. Unendliche Wende
  76. Drei Liebesgrüße für Marcel
  77. Wir lagen vor Monte Cassino
  78. Die zweifache Lust
  79. Hacks Haffner Ulbricht Tillich
  80. Mein Leben als Doppelagent
  81. Der Stolz, ein Ostdeutscher zu sein
  82. Vom Langen Marsch zum 3. Weg
  83. Die Differenz zwischen links und rechts
  84. Wo liegt Bad Gablenz?
  85. Quartier zwischen Helmut Schmidt und Walter Ulbricht
  86. Der 3. Weg eines Auslandssachsen
  87. Kriegsverrat, Friedensverrat und Friedenslethargie
  88. Am Anfang war das Gedicht
  89. Vom Buch ins Netz und zur Hölle?
  90. Epilog zum Welt-Ende oder DDR plus
  91. Im Hotel Folterhochschule
  92. Brief an Ernst Bloch im Himmel
  93. Kurze Erinnerung ans Bonner Glashaus
  94. Fritz Behrens und die trotzkistische Alternative
  95. 94/95 Doppelserie
  96. FAUST 3 – Franz Kafka vor Auerbachs Keller
  97. Rainer Werner Fassbinder ...
  98. Zähne zusammen­beißen ...
  99. Das Unvergessene im Blick
    1. Nachwort
Nachworte
  1. Nachwort
    siehe Folge 99
  2. Auf den Spuren des
    Günter Wallraff
  3. Online-Abenteuer mit Buch und Netz
  4. Rückschau und Vorschau aufs linke Leipzig
  5. Die Leipziger Denkschule
  6. Idylle mit Wutanfall
  7. Die digitalisierte Freiheit der Elite
  8. Der Krieg als Badekur?
  9. Wolfgang Neuss über Kurt Tucholsky
  10. Alter Sack antwortet jungem Sack
  11. Vor uns diverse Endkämpfe
  12. Verteidigung eines Gedichts gegen die Gladiatoren
  13. Parademarsch der Lemminge und Blochs Abwicklung
  14. Kampf der Deserteure
  15. Fritz Bauers unerwartete Rückkehr
  16. Der Trotz- und Hoffnungs-Pazifismus
  17. Als Fassbinder in die Oper gehen wollte
  18. Was zum Teufel sind Blochianer?
  19. Affentanz um die 11. Feuerbach-These
  20. Geschichten vom Geist als Stimmvieh
  21. Von Frankfurt übern Taunus ins Erzgebirge
  22. Trotz – Trotzalledem – Trotzki
  23. Der 3. Weg ist kein Mittelweg
  24. Matroschka –
    Die Mama in der Mama
  25. Goethe bei Anna Amalia und Herr Matussek im Krieg
  26. Der Aufgang des Abendlandes aus Auerbachs Keller
  27. Jan Robert Bloch –
    der Sohn, der aus der Kälte kam
  28. Das Buch, der Tod und der Widerspruch
  29. Pastor Gauck oder die Revanche für Stalingrad
  30. Bloch und Nietzsche werden gegauckt ...
  31. Hölle angebohrt. Teufel raus?
  32. Zwischen Heym + Gauck
  33. Von Marx über Bloch zu Prof. Dr. Holz
  34. Kafkas Welttheater in Auerbachs Keller
  35. Die Philosophenschlacht von Leipzig
  36. Dekonstruktion oder Das Ende der Ver­spä­tung ist das Ende
  37. Goethes Stuhl – ein Roman aus Saxanien
  38. Meine Weltbühne im poetenladen
  39. Von Blochs Trotz zu Sartres Ekel
  40. Die Internationale der Postmarxisten
  41. Dies hier war Deutschland
  42. Kopfsprünge von Land zu Land und Stadt zu Stadt
  43. Einiges Land oder wem die Rache gehört
  44. Schach statt Mühle oder Ernst Jünger spielen
  45. Macht ist ein Kriegszustand
  46. Dekonstruktion als Kriminalgeschichte I
  47. Damals, als ich als Boccaccio ging …
  48. Ein Traum von Aufklärung und Masturbation
  49. Auf der Suche nach der verschwundenen Republik
  50. Leipzig am Meer 2013
  51. Scheintote, Untote und Überlebende
  52. Die DDR musste nicht untergehen (1)
  53. Die DDR musste nicht untergehen (2)
  54. Ein Orden fürs Morden
  55. Welche Revolution darfs denn sein?
  56. Deutschland zwischen Apartheid und Nostalgie
  57. Nietzsche dekonstruierte Gott, Bloch den Genossen Stalin
  58. Ernst Jünger, der Feind und das Gelächter
  59. Von Renegaten, Trotzkisten und anderen Klassikern
  60. Die heimatlose Linke (I)
    Bloch-Oper für zwei u. mehr Stimmen
  61. Die heimatlose Linke (II)
    Ein Zwischenruf
  62. Die heimatlose Linke (III)
    Wer ist Opfer, wer Täter ...
  63. Die heimatlose Linke (IV)
    In der permanenten Revolte
  64. Wir gründen den Club der
    heimatlosen Linken
  65. Pekings große gegen Berlins kleine Mauer
  66. Links im Land der SS-Ober­sturm­bann­führer
  67. Zweifel an Horns Ende – SOKO Leipzig übernimmt?
  68. Leipzig. Kopfbahnhof
  69. Ordentlicher Dialog im Chaos
  70. Büchner und Nietzsche und wir
  71. Mit Brecht in Karthago ...
  72. Endspiel mit Luther & Biermann & Margot
  73. Die Suche nach dem anderen Marx
  74. Wer ermordete Luxemburg und Liebknecht und wer Trotzki?
  75. Vom Krieg unserer (eurer) Väter
  76. Wohin mit den späten Wellen der Nazi-Wahrheit?
  77. Der Feind ist in den Sachsengau eingedrungen
  78. Die Heldensöhne der Urkatastrophe
  79. Die Autobiographie zwischen
    Schein und Sein
  80. Auf der Suche nach der verlorenen Sprache
  81. Atlantis sendet online
  82. Zur Philosophie des Krieges
  83. Deutsche, wollt ihr ewig sterben?
  84. Der Prominentenstadl in der Krise
  85. Der Blick von unten nach oben
  86. Auf der Suche nach einer moralischen Existenz
  87. Vom Krieg gegen die Pazifisten
  88. Keine Lust aufs Rentnerdasein
  89. Von der Beschneidung bis zur
    begeh­baren Prostata
  90. Friede den Landesverrätern
    Augstein und Harich
  91. Klarstellung 1 – Der Konflikt um
    Marx und Bloch
  92. Bloch & die 56er-Opposition zwischen Philo­sophie und Verbrechen
  93. Der Kampf ums Buch
  94. Und trotzdem: Ex oriente lux
  95. Der Soldat: Held – Mörder – Heiliger – Deserteur?
  96. Der liebe Tod – Was können wir wissen?
  97. Lacht euren Herren ins Gesicht ...
  98. Die Blochianer kommen in Tanzschritten
  99. Von den Geheimlehren der Blochianer
Aufsatz