POETENLADEN - neue Literatur im Netz - Home
 
 
 
 
 
 
 

Gerhard Zwerenz
Die Verteidigung Sachsens und warum Karl May die Indianer liebte

Sächsische Autobiographie in Fortsetzung | 9. Nachwort

Dies ist eine sächsische Autobiographie als Fragment in 99 Fragmenten. Schon 1813 wollten die Sachsen mit Napoleon Europa schaffen. Heute blicken wir staunend nach China. Die Philosophen nennen das coincidentia oppositorum, d.h. Einheit der Widersprüche. So läßt sich's fast heldenhaft in Fragmenten leben.

9. Nachwort

Wolfgang Neuss über Kurt Tucholsky

Vergrößerung per Klick
Das Bügelbrett hatte Premiere (1961)
Wolfgang Neuss, Gerhard Zwerenz, Hannelore Kaub

„Vorgestern haben sie ein paar Russen erschossen, zwegen [sic] Spionage, ich habe assistiert – natürlich nur mit denen Gerichtsakten und nicht etwa mit dem Karabiner – und es war eigentlich nur jämmerlich …“
So Tucholsky am 20.2.1917 an Hans Erich Blaich. Die Szene taucht nicht in Tucholskys Texten auf und ist nur durch seine Korrespondenz überliefert. Man darf darin aber ein Grundmotiv an Erfahrung sehen. Von hier ist es ein kurzer Weg zum militanten Pazifismus: „Wir wollen bis zum letzten Atemzug dafür kämpfen, dass diese Brut nicht wieder hochkommt … Der Helm muss und wird heruntergeschlagen werden …“ Gemäß dem von Nietzsche geheiligten Motiv­satz von der ewigen Wieder­kehr des Gleichen wurde der Helm 1935 bei Tucholskys Tod erneut aufgesetzt, denn der Kaiser ging, die Generäle blieben, und 1955 zum dritten Mal, denn Hitlers Generäle wurden Adenauers Generäle. Und 2007 wagt der NDR eine tv-Doku­mentation über die Familie Quandt nur mit einem Teil des eruierten Materials und sehr spät um Mitter­nacht zu senden – soviel Furcht herrscht vor den Milliardären, die mit Hitlers Häft­lingen im Rüstungs­geschäft den Grundstock ihres Riesen­vermögens schu­fen.
Es kommt noch schöner: Die FAZ am 13.10.07: „Eine Schuld am Scheitern der Weimarer Republik trage der George-Kreis nicht; dafür seien Ernst Jünger und Kurt Tucholsky und deren Ungeduld mit der parla­menta­rischen Demo­kratie verant­wortlich zu machen.“ Jünger und Tucholsky in einem Boot? Da war der FAZ-Redakteur Friedrich Karl Fromme 1986 exakter, als er schrieb: „Inzwi­schen neige ich mehr der – von Kompeten­teren lange vor mir geäußerten Ansicht zu, dass Tucholsky zu dem schmalen Teil, das dem Intel­lektuel­len zugemessen ist, zum Untergang der Weimarer Republik bei­ge­tragen hat.“ Die Kompe­ten­teren hatten sich am 10. Mai 1933 mit ihrem neunten Feuer­spruch bei der Bücher­ver­brennung deutlich artikuliert: Gegen Frechheit und An­maßung – Für Achtung und Ehrfurcht vor dem deutschen Volksgeist – Tucholsky, Ossietzky
2010 ist ein rundes Tucholsky-Jahr: Geboren am 9. Januar 1890 – gestorben am 21. Dezember 1935 – also liegt die Geburt 120 Jahre zurück, sein Freitod 75 Jahre.
Da erinnere ich mich an ein Interview von 1978 mit Wolfgang Neuss:
Neuss: Ich hab ja ein Erlebnis gehabt mit Tucholsky, das will ich dir gleich mal loslassen. Ich will dir was sagen, ich war so'n Mensch, so'n Schlachter, ja? Verstehste? Da hat mich ein amerikanischer Offizier in München geholt, der hat gesagt, hier, lesen Sie doch mal Tucholsky, da hab ich so die ersten Seiten gelesen, gefressen dann und alles gebracht, was in dem Buch stand auf der Bühne, aber alles von mir und nicht von Tucholsky, verstehste, geklaut, wie man das so nennt, das war das Größte, weil ich immer so ändern mußte, daß es wirklich von mir war, dann war so'n Mensch wie du im Publikum, hab ich gekuckt, Moment, hab ich gedacht, der versteht, daß ich geklaut habe, da muß ich so klauen, daß er's nicht merkt, ich habs aber immer toller getrieben mit Tucholsky, ja? Dadurch hab ich ihn ganz ver­stan­den, was das für ein Mensch war, der war ganz wach, darum lieben ihn die einfachen Leute auch, ein ganz wacher Mann, der die Krankheit im Gesicht hatte, ich hab nur mit ihm gekämpft und gemacht, hier hat er's gehabt – (Neuss faßt sich in die Mitte der Stirn), der Mensch hat nämlich drei Augen, one, two, three, und dieses dritte Auge, hat er immer gesagt, bringt ein neues Lebensgefühl. Noch kämpfen? Hindenburg, Hitler, ach, hier Weltbühne, ich brauch ein neues Lebens­gefühl ... Zwei Frauen, Gripsholm, nein, auch nicht, was kann ich machen, was ... hier drin sitzt es, hier muß es aufgehen, dann hab ich das neue Lebensgefühl, nicht mehr diese alte Scheiße schreiben, entschuldige, ja, der ganze Tucholsky, verstehst du, der war von Haschisch­rauchern der zwanziger Jahre umgeben, Friedrich Wolf, Erich Mühsam, von all diesen Leuten, die mit Haschisch zu­sammen­kamen, aber auch mit Kokain, und Kokain war Hitler, und Haschisch ist irgendwie Jugend, neues Lebens­gefühl, Sinn für die Sache, Tao nennen wir das, Tucholsky war nahe dran, ja darum mögen ihn die Leute und holen sie ihn vor, weil er gesagt hat, ich muß es schaffen, in Stockholm hat ers dann geschafft, ob der sich umge­bracht hat, bezweifle ich, der hat sich totgesehnt, Sehnsucht nach dem neuen Lebens­gefühl hatte der ...
GZ: Wolfgang, hast du das Gefühl gekriegt in letzter Zeit, daß Tucholsky, nachdem er abgesunken war, plötz­lich wieder im Kommen ist?
Neuss: Immer wenn Protest, Satire, Kabarett zu Ende ist, und das Theater und was dran hängt, die Oper, die Kunst und die Kultur, es ist etwas ganz anderes zu Ende, der Protest zu Ende, und darum ist Tucholsky auch nicht mehr im Kommen, der Protest als Hal­tung im Volk ist out, ja, mag nicht mehr ange­nom­men werden von den Leuten, darum ist auch meine Sache zu Ende gewesen, die Protest­haltung möchten sie ändern, das hat auch wieder was mit einem neuen Gefühl zu tun, es ist: wie kann man lieben, ohne den Leuten auf den Wecker zu fallen und trotzdem ändern, mit Protest mag ichs nicht mehr machen, Tucholsky wollte es damit auch nicht mehr machen, ja? Und die Leute, ich spür das, mögen es nicht mehr, die Protest­haltung.
GZ: Bei Tucholsky war der Einschnitt 1933 mit dem Faschismus.
Neuss: Der Kampf gegen den Faschismus ist eine Sache für sich, der findet täglich statt. Darauf war natürlich Tucholsky wie du und ich und alle anderen abgefahren, die dachten, der Kampf gegen den Faschismus wäre eine einmalige Sache, wenn er mal besiegt ist, wird er besiegt sein, nein, der entsteht ununterbrochen neu in uns, um es mal abzukürzen, ja, durch das, was man in sich reintut, mit den anderen, da essen also 200. 000 Leute Fleisch in der Stadt, kannste annehmen, die machen das mit Bockwurst, da denken sie gleich, gleiches Denken aber ist nicht der Sinn des Menschen, gleiches Sein ist der Sinn des Menschen. Irgendwo geht's da nicht zusam­men, bei gleichem Denken kommt Langeweile auf, tödliche Langeweile, das ist doch die Gefahr heute in der Gesellschaft, da könnte doch Tucholsky gar nichts mehr mit seinem Kampf gegen den Faschismus anfangen, das hat in seinem Leben genauso eine Rolle gespielt wie in deinem und meinem, damit der Mensch seine Dogmen in sich bekämpft, hat er immer ein Drama, ich bin augebürgert, bin ausgestoßen Eight Men Out, den Film hab ich mal gesehen, es ist eine Sache, die ich jedem Menschen mal gönne, das Erlebnis, Emigrantenerlebnis, ja? ne wunderbare Geschichte.
GZ: Aber er ist dran kaputtgegangen, Wolfgang.
Neuss: Das ist ja das neue Lebensgefühl, der Mensch geht nicht kaputt, das ist die Antwort auf die Neutronenbombe.
GZ: Aber er hat sich wirklich –
Neuss: Die Antwort ist, der Mensch geht nicht kaputt, der geht nie kaputt, das siehste doch an mir, keine Zähne, aber kaputt?
GZ: Bei dir weiß ich nicht, bist du wiederauferstanden?
Neuss: Hast du den Eindruck, daß ich geistig tot bin oder –
GZ: Ich finde, du bist vollkommen da.
Neuss: Ich finde, ich bin besser als früher, aber das ist ne andere Geschichte, ja ich muß das finden, damit ich so wurde – na also, ein starker Mann von einem starken Stamm, ne? Sagen wir ruhig Jude, was sind denn die Juden anderes als die ewigen Spieler, das ist doch das größte Theater der Welt, daß es das überhaupt gibt, was die machen, die Deutschen halten die für die größten Geschäftemacher, in Uganda halten sie die für die größten Zauberer, die größten Geschäftemacher sind da die Inder, ja die Juden sind schon die größten Spieler in der Welt, davon kommt ja Tucholskys perfektes Spiel auch, kuck mal die lustigen Sachen von dem an. Sowas kannste nur im Judentum finden, unter den ungarischen Juden gibt's solche tollen Ge­schich­ten.
GZ: Tucholsky war ein lebenslängliches Kind, er wollte nie erwachsen sein.
Neuss: Ein tolles Kind, das darfste glauben. Der hat schon die Gewalt von der Geburt nicht vertragen und die Gewalt am Ende, den Terror überhaupt nicht vertragen, so geht's jedem Menschen übrigens, Tucholsky hat ja am meisten gegen die Gewalt – also das geht den Pazi­fismus in diesem Jahrhundert an, und darum wird er auch noch ne Weile leben, der Pazi­fismus ist ja auch nur ne Ausrede, um über die Gewalt hinwegzukommen. Tucholsky hat den Pazi­fismus angetrieben: ›General, General, wag es nur nicht noch einmal‹, ja, das war ja todernst gemeint, das kannste heute nur noch lächelnd sagen, das konnte man damals nur lächelnd sagen, er hat ja gleichzeitig auch solche Sachen wie sie im Simpl waren gegen Generäle geschrieben.
 Also wie gesagt, er und Karl Kraus haben es mit der Gewalt gehabt in Europa, in diesen zwanziger Jahren und die müssen die meisten Schmerzen in sich gehabt haben, du verstehst, was ich meine, ja? Je mehr Leiden der Mensch in sich hat, Leiden, Mitleiden, mit sich mitleiden, um so mehr nach außen ist er gegen die Gewalt, gegen den Terror. Das ist das, was ich bei einer Analyse über Tucholsky sagen kann. Eine Analyse über Tucholsky ist immer ne Analyse über dich selbst, da kannste machen was de willst. Ohne anspruchsvoll zu sein, ohne Tucholsky sein zu wollen, biste einer.

Der Spiegel 29.10.1973 | Gerhard Zwerenz über Wolfgang Neuss

„Die belfernde Schand­schnauze der Nation mit dem ›aus­drucks­starken Pfann­kuchen­gesicht‹ (Gerhard Zwerenz), ein ganzes Theater in einer Person – Wolfgang Neuss ist wieder da, früher Kabaret­tist, Film­produzent, Buch­autor, Partei­politiker, Demonstrant …“

Wir haben das Interview mit Neuss über Tucholsky aus dem Hausarchiv geholt, weil Neuss in der Silvesternacht auf Phönix in einer Dokumentation zu sehen und hören war, was einige seiner Kollegen nicht ganz neidlos zu kommen­tieren vermochten. So beginnt das Tucholsky-Jahr auch als Neuss-Jahr. Überdies begeht der Kurt-Tucholsky-Preis­träger von 2007, Otto Köhler am 9. Januar 2010 tatsächlich seinen 75. Geburtstag. Mag sein, die Klassiker des Genres von Tucholsky bis Neuss sind nach Nirwana exiliert. Doch gibt es Nachwuchs in den Print- und tv-Medien. Wir kommen darauf zurück.

Ein weiteres Nachwort ist für Montag, den 11.01.2010, geplant.

Fotos zur Lesung mit Gerhard Zwerenz aus der Sächsischen Autobiographie am 19.11.2009 im Haus des Buches, Leipzig   externer Link

Lesungs-Bericht bei Schattenblick  externer Link

Interview mit Ingrid und Gerhard Zwerenz
bei Schattenblick  externer Link

Gerhard Zwerenz   04.01.2010    Druckansicht  Zur Druckansicht - Schwarzweiß-Ansicht    Seite empfehlen  Diese Seite weiterempfehlen
Gerhard Zwerenz
Serie
  1. Wie kommt die Pleiße nach Leipzig?
  2. Wird Sachsen bald chinesisch?
  3. Blick zurück und nach vorn
  4. Die große Sachsen-Koalition
  5. Von Milbradt zu Ernst Jünger
  6. Ein Rat von Wolfgang Neuss und aus Amerika
  7. Reise nach dem verlorenen Ich
  8. Mit Rasputin auf das Fest der Sinne
  9. Van der Lubbe und die Folgen
  10. Unser Schulfreund Karl May
  11. Hannah Arendt und die Obersturmbannführer
  12. Die Westflucht ostwärts
  13. Der Sänger, der nicht mehr singt
  14. Ich kenne nur
    Karl May und Hegel
  15. Mein Leben als Prophet
  16. Frühe Liebe mit Trauerflor
  17. Der Schatten Leo Bauers
  18. Von Unselds Gegner zu Holtzbrincks Bodyguard
  19. Karl May Petrus Enzensberger Walter Janka
  20. Aus dem Notizbuch eines Ungläubigen
  21. Tanz in die zweifache Existenz
  22. General Hammersteins Schweigen
  23. Die Pleiße war mein Mississippi
  24. Im Osten verzwergt und verhunzt?
  25. Uwe Johnson geheimdienstlich
  26. Was fürchtete Uwe Johnson
  27. Frühling Zoo Buchmesse
  28. Die goldenen Leipziger Jahre
  29. Das Poeten-Projekt
  30. Der Sachsenschlag und die Folgen
  31. Blick zurück auf Wohlgesinnte
  32. Sächsische Totenfeier für Fassbinder (I)
  33. Sächsische Totenfeier für Fassbinder (II)
  34. Brief mit Vorspann an Erich Loest
  35. Briefwechsel mit der Welt der Literatur
  36. Die offene Wunde der Welt der Literatur
  37. Leipzig – wir kommen
  38. Terror im Systemvergleich
  39. Rachegesang und Kafkas Prophetismus
  40. Die Nostalgie der 70er Jahre
  41. Pauliner Kirche und letzte Helden
  42. Das Kickers-Abenteuer
  43. Unser Feind, die Druckwelle
  44. Samisdat in postkulturellen Zeiten
  45. So trat ich meinen Liebesdienst an …
  46. Mein Ausstieg in den Himmel
  47. Schraubenzieher im Feuchtgebiet
  48. Der Fall Filip Müller
  49. Contra und pro Genossen
  50. Wie ich dem Politbüro die Todesstrafe verdarb
  51. Frankfurter Polzei-buchmesse 1968
  52. Die Kunst, weder Kain noch Abel zu sein
  53. Als Atheist in Fulda
  54. Parade der Wiedergänger
  55. Poetik – Ästhetik und des Kaisers Nacktarsch
  56. Zwischen Arthur Koestler und den Beatles
  57. Fragen an einen Totalitarismusforscher
  58. Meine fünf Lektionen
  59. Playmobilmachung von Harald Schmidt
  60. Freundliche Auskunft an Hauptpastor Goetze
  61. Denkfabrik am Pleißenstrand
  62. Rendezvous beim Kriegsjuristen
  63. Marx, Murx, Selbstmord (der Identität)
  64. Vom Aufsteiger zum Aussteiger? (I. Teil)
  65. Vom Aufsteiger zum Aussteiger? (II. Teil)
  66. Der Bunker ...
  67. Helmut auf allen Kanälen
  68. Leipzig anno 1956 und Berlin 2008
  69. Mit Konterrevolutionären und Trotzkisten auf dem Dritten Weg
  70. Die Sächsischen Freiheiten
  71. Zwischen Genossen und Werwölfen
  72. Zur Geschichte meiner Gedichte
  73. Poetenladen: 1 Gedicht aus 16 Gedichten
  74. Der Dritte Weg als Ausweg
  75. Unendliche Wende
  76. Drei Liebesgrüße für Marcel
  77. Wir lagen vor Monte Cassino
  78. Die zweifache Lust
  79. Hacks Haffner Ulbricht Tillich
  80. Mein Leben als Doppelagent
  81. Der Stolz, ein Ostdeutscher zu sein
  82. Vom Langen Marsch zum 3. Weg
  83. Die Differenz zwischen links und rechts
  84. Wo liegt Bad Gablenz?
  85. Quartier zwischen Helmut Schmidt und Walter Ulbricht
  86. Der 3. Weg eines Auslandssachsen
  87. Kriegsverrat, Friedensverrat und Friedenslethargie
  88. Am Anfang war das Gedicht
  89. Vom Buch ins Netz und zur Hölle?
  90. Epilog zum Welt-Ende oder DDR plus
  91. Im Hotel Folterhochschule
  92. Brief an Ernst Bloch im Himmel
  93. Kurze Erinnerung ans Bonner Glashaus
  94. Fritz Behrens und die trotzkistische Alternative
  95. 94/95 Doppelserie
  96. FAUST 3 – Franz Kafka vor Auerbachs Keller
  97. Rainer Werner Fassbinder ...
  98. Zähne zusammen­beißen ...
  99. Das Unvergessene im Blick
    1. Nachwort
Nachworte
  1. Nachwort
    siehe Folge 99
  2. Auf den Spuren des
    Günter Wallraff
  3. Online-Abenteuer mit Buch und Netz
  4. Rückschau und Vorschau aufs linke Leipzig
  5. Die Leipziger Denkschule
  6. Idylle mit Wutanfall
  7. Die digitalisierte Freiheit der Elite
  8. Der Krieg als Badekur?
  9. Wolfgang Neuss über Kurt Tucholsky
  10. Alter Sack antwortet jungem Sack
  11. Vor uns diverse Endkämpfe
  12. Verteidigung eines Gedichts gegen die Gladiatoren
  13. Parademarsch der Lemminge und Blochs Abwicklung
  14. Kampf der Deserteure
  15. Fritz Bauers unerwartete Rückkehr
  16. Der Trotz- und Hoffnungs-Pazifismus
  17. Als Fassbinder in die Oper gehen wollte
  18. Was zum Teufel sind Blochianer?
  19. Affentanz um die 11. Feuerbach-These
  20. Geschichten vom Geist als Stimmvieh
  21. Von Frankfurt übern Taunus ins Erzgebirge
  22. Trotz – Trotzalledem – Trotzki
  23. Der 3. Weg ist kein Mittelweg
  24. Matroschka –
    Die Mama in der Mama
  25. Goethe bei Anna Amalia und Herr Matussek im Krieg
  26. Der Aufgang des Abendlandes aus Auerbachs Keller
  27. Jan Robert Bloch –
    der Sohn, der aus der Kälte kam
  28. Das Buch, der Tod und der Widerspruch
  29. Pastor Gauck oder die Revanche für Stalingrad
  30. Bloch und Nietzsche werden gegauckt ...
  31. Hölle angebohrt. Teufel raus?
  32. Zwischen Heym + Gauck
  33. Von Marx über Bloch zu Prof. Dr. Holz
  34. Kafkas Welttheater in Auerbachs Keller
  35. Die Philosophenschlacht von Leipzig
  36. Dekonstruktion oder Das Ende der Ver­spä­tung ist das Ende
  37. Goethes Stuhl – ein Roman aus Saxanien
  38. Meine Weltbühne im poetenladen
  39. Von Blochs Trotz zu Sartres Ekel
  40. Die Internationale der Postmarxisten
  41. Dies hier war Deutschland
  42. Kopfsprünge von Land zu Land und Stadt zu Stadt
  43. Einiges Land oder wem die Rache gehört
  44. Schach statt Mühle oder Ernst Jünger spielen
  45. Macht ist ein Kriegszustand
  46. Dekonstruktion als Kriminalgeschichte I
  47. Damals, als ich als Boccaccio ging …
  48. Ein Traum von Aufklärung und Masturbation
  49. Auf der Suche nach der verschwundenen Republik
  50. Leipzig am Meer 2013
  51. Scheintote, Untote und Überlebende
  52. Die DDR musste nicht untergehen (1)
  53. Die DDR musste nicht untergehen (2)
  54. Ein Orden fürs Morden
  55. Welche Revolution darfs denn sein?
  56. Deutschland zwischen Apartheid und Nostalgie
  57. Nietzsche dekonstruierte Gott, Bloch den Genossen Stalin
  58. Ernst Jünger, der Feind und das Gelächter
  59. Von Renegaten, Trotzkisten und anderen Klassikern
  60. Die heimatlose Linke (I)
    Bloch-Oper für zwei u. mehr Stimmen
  61. Die heimatlose Linke (II)
    Ein Zwischenruf
  62. Die heimatlose Linke (III)
    Wer ist Opfer, wer Täter ...
  63. Die heimatlose Linke (IV)
    In der permanenten Revolte
  64. Wir gründen den Club der
    heimatlosen Linken
  65. Pekings große gegen Berlins kleine Mauer
  66. Links im Land der SS-Ober­sturm­bann­führer
  67. Zweifel an Horns Ende – SOKO Leipzig übernimmt?
  68. Leipzig. Kopfbahnhof
  69. Ordentlicher Dialog im Chaos
  70. Büchner und Nietzsche und wir
  71. Mit Brecht in Karthago ...
  72. Endspiel mit Luther & Biermann & Margot
  73. Die Suche nach dem anderen Marx
  74. Wer ermordete Luxemburg und Liebknecht und wer Trotzki?
  75. Vom Krieg unserer (eurer) Väter
  76. Wohin mit den späten Wellen der Nazi-Wahrheit?
  77. Der Feind ist in den Sachsengau eingedrungen
  78. Die Heldensöhne der Urkatastrophe
  79. Die Autobiographie zwischen
    Schein und Sein
  80. Auf der Suche nach der verlorenen Sprache
  81. Atlantis sendet online
  82. Zur Philosophie des Krieges
  83. Deutsche, wollt ihr ewig sterben?
  84. Der Prominentenstadl in der Krise
  85. Der Blick von unten nach oben
  86. Auf der Suche nach einer moralischen Existenz
  87. Vom Krieg gegen die Pazifisten
  88. Keine Lust aufs Rentnerdasein
  89. Von der Beschneidung bis zur
    begeh­baren Prostata
  90. Friede den Landesverrätern
    Augstein und Harich
  91. Klarstellung 1 – Der Konflikt um
    Marx und Bloch
  92. Bloch & die 56er-Opposition zwischen Philo­sophie und Verbrechen
  93. Der Kampf ums Buch
  94. Und trotzdem: Ex oriente lux
  95. Der Soldat: Held – Mörder – Heiliger – Deserteur?
  96. Der liebe Tod – Was können wir wissen?
  97. Lacht euren Herren ins Gesicht ...
  98. Die Blochianer kommen in Tanzschritten
  99. Von den Geheimlehren der Blochianer
Aufsatz