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Gerhard Zwerenz
Die Verteidigung Sachsens und warum Karl May die Indianer liebte

Sächsische Autobiographie in Fortsetzung | 6. Nachwort

Dies ist eine sächsische Autobiographie als Fragment in 99 Fragmenten. Schon 1813 wollten die Sachsen mit Napoleon Europa schaffen. Heute blicken wir staunend nach China. Die Philosophen nennen das coincidentia oppositorum, d.h. Einheit der Widersprüche. So läßt sich's fast heldenhaft in Fragmenten leben.

6. Nachwort

Idylle mit Wutanfall

 


Die 84. Folge unserer Serie zum Lobe Sachsens und über das unverschämte Glück der Deutschen, auf unseren genialen sächsischen Witz samt Ironie und Polemik nicht verzichten zu müssen, diese 84 also begann mit der Luftaufnahme meines Geburtsortes Gablenz, das ich im Überschwang heimatlicher Gefühle zu „Bad Gablenz“ ernannte. Es tut mir leid, ich muss die Er­nennung zum Bad widerrufen. Und das kam so – irgendwann zu Zeiten der deutschen Teilung traf ich bei Lesereisen ganz weit oben, fast am Nord­see­strand einen Herrn aus Crimmitschau, der Textil­arbeiter­stadt an der Pleiße, die sich irgendwann Gablenz ein­gemeindete, so dass ich sowohl Gablenzer als auch Crimmitschauer wurde, bevor ich aus bekannten Gründen nicht lange Leipziger sein durfte. Der Herr aus dem hohen Norden entpuppte sich als Zeichenkünstler und Dichter. In einem Brief schrieb er:
„Bad Gablenz ist die Liebes­erklärung des Literaten Gerhard Zwerenz an seinen Geburtsort in der Nähe der Sächsischen-Thüringischen Grenze. Wenn nicht ewig um Grund und Boden gestritten worden wäre, würde der westlich in der Nähe gelegene Fluss Pleiße die Grenze ziehen, links­pleißig begänne Thüringen und gegenüber die Herrschaft des Kurfürstentum Sachsen. Etwa in der Mitte des Flusslaufes durch das Sachsenland hat die letzte Eiszeit eine hohe Aufwerfung hinter­lassen, überwiegend aus Porfür­gestein und genau dahinter liegt dieses Dorf Gablenz in einer Senke, dessen Bewohner in früheren Zeiten überwiegend einem Gutsherrn dienten. Ein kleines Nest, nannte der Volks­mund ein solches Dorf. Schon ab dem ersten Industrie­zeit­alter konnten sich die Bewohner an Fabrikanten verkaufen, die in der aufstrebenden Textil­stadt Crimmitschau dabei waren, in der Welt der Stoffe mächtig zu werden. Der Berg dazwischen wehrte das Gift der über einhundert Schlote ab, das sie in der kurz bemes­senen Freizeit nicht atmen mussten. Warum auch immer, zeigte jener Gutsherr der Textilstadt den Rücken, indem er den Eingang zu seinem Anwesen dem Kurfürsten von Sachsen und König von Polen zuwandte, womit sich die Ansiedlung nach Osten ausrichtete. Davor ließ er zwei große Teiche anlegen, die das Wasser eines Baches regulieren halfen, der aus einem ver­träumten WiesenthaI des Vorerz­gebirges herunter kommt, umrahmte sie mit einem Park, in dem er Putten auf Sockel stellte, um Eindruck zu schinden. Hoch über den Teichen steht auf einer Anhöhe die Kirche und dahinter ein mehr­stöckiges Mietshaus, in dem benannter Literat geboren wurde, den in seiner Heimat nicht alle kennen, weil er nach den Wehen des Krieges das Weite suchte und Sicherheit im Taunus fand.“

Einzuräumen ist, diese Sätze eines Crimmit­schauers aus der Fremde erwärmten mein infarkt­geschä­digtes Herz. Und so lese ich begierig weiter, wenn es über mich heißt: „Er liebt sein Zuhause in der Art, dass er ihm den Titel eines Bades verlieh, schließlich badete auch ich als Kind aus der textilen Rinne in diesen Teichen, weil die Amerikaner unser Sahnbad für sich bean­spruchten und es nahtlos den Russischen Besatzern übergeben hatten. Alle Gebäude waren weiß gestrichen worden, mit rot abgesetzt und aufgewertet, ein Drama für uns Ausgesperrte, ein Segen, dass es Gutsteiche in Gablenz gab. Tief einge­schnitten kommt die Pleiße vom Erzgebirge herunter, ist mehr ein schmales und flaches Rinnsal, kann sich aber furchterregend aufblasen, wenn Himmels­wässer aus allen Seiten­bächen in dieser Rinne nach Leipzig fließen wollen. Kindheits­erin­nerungen identi­fizieren das Wasser als Kloake unter­schied­lichster Abwässer, aber vornehmlich die der Textilindustrie, das zwangsläufig dickflüssig dahin kroch, stank, und seine Farbe von Färbereien bestimmen ließ. Heimat­besucher werden heute überrascht, denn die Pleiße bietet den Lebewesen des Wassers wieder ausge­zeichnete Lebens­bedin­gungen, was ein Beispiel für die Regene­rations­fähigkeit der Natur ist. Öffnen sich Wolkenberge über dem Tal, sind noch heute die Übergänge des Flusses bedroht und als diese fehlten, warteten Fuhrwerker oftmals tagelang, bis sie über die Furt den Fluss durch­queren konnten. Beim Lesen des „www. poetenladen, Gerhard Zwerenz über Sachsen“, glitten meine Kind­heits­erinne­rungen hinüber nach „Bad Gablenz“, riefen, warum auch immer, den Winter nach dem Krieg auf, als ich, mit einem Schal um Mund und Nase gewickelt, Mutters Fahrrad über die Abkürzung des Öttelberges aus dem Pleißental hinaus schob, um zur Großmutter nach Callenberg bei Hohenstein-Ernsthal zu fahren. Oben angekommen, pfiff ein eisiger Wind von Russland herüber, sodass die zugekniffenen Augen die einsam auf der Höhe stehenden Gebäude der Ziegelei des Großvaters von Gerhard Zwerenz nur schemenhaft registrierten. Schnee, Eis und strenge Kälte hatten die Eltern nicht davon abhalten können, ihren Elfjährigen los­zuschicken, nur um etwas zum Essen zu holen, denn in den Dörfern gab es weniger schlimme Zustände des Nahrungs­mangels, als in der Industriestadt Crimmitschau.“

Der Protokollant, Idylliker und Realist hält in sanften Worten und farbigen Zeichnungen unser Stück Pleißenland fest. Ein Aquarell des Gablenzer Kirchturms hängt in meinem Arbeitszimmer. Crimmitschauer Textilfabriken, inzwischen abgerissen im Nichts vergangener Zeiten verschwunden, hielt er Strich auf Strich als freundliches Genrebild fest. Sieht alles märchenhaft schön aus. Ein Mittelalter der Moderne. Hier verbrauchten unsere Vorfahren ihr Arbeiterschaftsleben samt Krieg und Frieden und wieder Krieg-Frieden-Krieg.

Dieter Schwager bei seiner Vernisssage

Als unser Künstler Dieter Schwager im Schloss Schweinsburg an der Pleiße seine Vernissage startete, fuhr ich hin. Offenbar dürstete ich nach heimat­schwan­geren Gefühlen. Zudem war Gablenz nahe, wo ich von 1925 bis 1931 meine ersten sechs Lebens­jahre verbrachte. Es war, Tatsache, ein Paradies, weshalb ich von Bad Gablenz sprach. Bis die Vertreibung aus dem Paradies erfolgte. Wer meinen Schock samt nach­folgendem Trauma ermessen will, sollte die Folge 84 nachlesen, damit ver­ständlich wird, was geschah, als ich kürzlich diese gespens­tische Fotografie aus dem Jahre 1938 erhielt. Sartres Titel von Der Ekel bis zu Die Fliegen sind zu manierlich angesichts dieser abge­zählten 50 deut­schen Reichs­helden vom Zylinder über die Pickel­haube bis zur SA-Schlag­totmütze, von den Masken nicht zu reden, hinter denen sich keine Gesichter verbergen können – dies ist der Geist, mit dem die Republik von Weimar endete, weil Deutschland über alles gehend die Fahne hoch hing: Die Aufnahme zeigt eine Gruppe, von der ich bis dahin nichts wusste. Ich antwortete dem Absender des Bildes:
„Lieber Herr ... Das skurrile Foto vom Gablenzer Militär­verein ver­wundert mich. Was ist das für eine Gespenster­versammlung? Den Rittergutler Zimmermann glaube ich zu erkennen. Die SA-Männer oben deuten auf eine Zeit vor 1938 – könnte 1933/34 stimmen? Und was wurde aus diesen Helden nach 1945? Die sehen doch im Lebenszustand aus wie 1914 gefallen, wenn auch 1933 wiedererweckt. Dieses Bild ist Gablenz zum Abgewöhnen. Zum Glück erlebte ich es nicht so.
Gute Grüße – GZ“



Nach genauerer Betrachtung glaube ich mehr zu ent­schlüsseln. Der Ritter­gutsbesitzer Herbert Zimmermann spielt vorn in der stolzen Mitte den Herrn Puntila. Die Blick­richtung seiner Knechteschar Richtung Kamera nimmt den Blick über Kimme und Korn vorweg. Ein trauriges Zeugnis voller Stumpfsinn und Kadaver­disziplin. Drei Männer meine ich zu identifizieren. Großvater hatte mich am Sonnabend mit ins Dorf genommen, wenn er den Gewerk­schafts­beitrag kassierte, es gab kleine bunte Pfennigmarken zum Einkleben in den Mit­glieder­ausweis, so lernte ich örtliche Gewerk­schafter kennen. Das war vor 1933. Wie kommen drei linke Metallarbeiter danach in den Militärverein? Die Seuche seucht.
Im Internet finden sich neueste Infor­mationen zum Tourette-Syndrom. „Es ist eine neuro­logisch-psychia­trische, ätiologisch noch ungeklärte Erkrankung, die durch das Auftreten von Tics charakterisiert ist. Es wird zu den extra­pyramidalen Hyper­kinesien gerechnet. Bei den Tics handelt es sich um unwill­kürliche, rasche, meistens plötz­lich einschie­ßende und mitunter sehr heftige Bewegungen, die immer wieder in gleicher Weise einzeln oder serien­artig auftreten können.
Verbale, ungewollte Äußerungen zählen mit dazu sowie Ausrufe oder eigen­artige Geräusche …. Einfache notorische Tics können sich als Augen­blinzeln, Nase­rümpfen, Kopf­werfen oder Grimassen mani­festieren. Beispiele für einfache vokale Tics sind das Ausstoßen von be­deutungs­losen Lauten, Husten oder das Nachahmen von Tier­geräu­schen. Unter die Kate­gorie der komplexen Tics fallen im motorischen Bereich das Grimas­sieren, das Imi­tieren anderer Leute (Echopraxie) oder auch selbst­verlet­zende Hand­lun­gen. Komplexe vokale Tics sind das Wieder­holen von Wörtern (Echolalie bzw. Palilalie) oder das als Kopralalie bekannte Heraus­schleu­dern obszöner und ag­gres­siver Wörter.“

Zweifellos bezeugt der Zimmermann-Militär­verein ein kollektives T-Syndrom in Gablenz. Der Pandemie­ausbruch ist auf das Jahr 1933 datierbar, obwohl es vorher schon zu Einzel­erschei­nungen und grippe­artigen Gruppeninfektionen gekommen sein muss.
Beim Blick auf das illustre Militär­vereinsfoto reimt sich Wutanfall mit Düsenknall. Die militärische Lufthoheit am Himmel über uns ist so sicher wie die heldenhafte Vergan­genheit hinter uns, die erneut zu Gegenwart und Zukunft verschmilzt.

Als Kind merkte ich nichts davon, saß in der Boden­kammer über den kurze Zeit später verbotenen Büchern, während ringsum Militär­vereine die Macht ergriffen. Die vor der Vernichtung bewahrten Bücher von Ludwig Renn, Arnold Zweig, Henri Barbusse, erschienen in der Bücher­gilde Gutenberg, dienten zum Lesenlernen, und weil sie ab 1933 nicht erwähnt werden durften, redete ich nur über Karl May. So übt das Kind Sklavensprache ein. Heute stehe ich in unserer Bibliothek vor den geretteten Bänden und die Zeituhr schaltet auto­matisch acht Jahrzehnte zurück. Bei der letzten Reichs­tags­wahl am 5. März 1933 gab es in Gablenz 209 Stimmen für die NSDAP, 199 für die SPD und 187 für die KPD. So standen noch zu Beginn des Dritten Reiches 209 Rechte gegen 386 Linke, mithin entfielen etwa zwei Linke auf einen Rechten. Das Arbeiter­dorf bleibt auch an den Dif­ferenzen zwischen SPD und KPD erkenn­bar, die Hitlers Diktatur mit ermöglichten. Heute wird die Zahl der Einwohner mit nur noch 446 angegeben. Wie viele davon zum Militär­verein zählen, den es seit der Einheit wieder gibt, ist mir nicht bekannt. Beim Orts­verein seien „18 Bruder­vereine zu Gast“ gewesen, heißt es. Da sieht man doch, was die Vereinigung mit sich gebracht hat. Kein Wunder bei einer schwarzen Landes­regie­rung, die gegen Kurt Tucholsky und Wehr­machts­deserteure kämpft. (Folge 87, Seite 6/7 und Folge 88, Seite 7)

Am 4.11.09 steht in der Zeitung:„Russischer Auf­klärer abgefangen – Euro­fighter der Bundeswehr, die derzeit zur Nato-Luf­traum­über­wachung über den baltischen Staaten eingesetzt sind, haben ein russisches Auf­klärungs­flug­zeug abgefangen, das sich ohne Überfluggenehmigung dem baltischen Luftraum genähert hatte.“ Die baltischen Staaten seien als Folge der Weltkrise fast zahlungs­unfähig, ist weiter zu erfahren. Was tut's, wenn deutsche Flieger im baltischen Luft­raum russische Maschinen abfangen wie einst in den Helden­zeiten von 1941-1945. Bald auch im ukrainisch-georgischen Luftraum? Bernward Vesper über die Deutschen in seinem Roman Die Reise: „Da hat auch der Krieg nichts geändert, selbst ein Welt­untergang wäre für sie keine Erfahrung gewesen. Sie haben überhaupt nichts damit anfangen können – die Deutschen.“ (März Verlag 1977)


GZ-Geburtshaus mit im Dritten Reich verbotener Bibliothek in der Bodenkammer


Großvater Franz Widl – Metallarbeiter, Gewerkschafter, vergrub 1933 die gefährlichen Bücher im Wald

Für mich ist Gablenz ein friedvoller Ort der Kind­heit gewesen. Großvater Franz war als gelernter Stell­macher aus dem Böhmischen und Baye­rischen gekommen, hatte auf Kessel­schmied umge­sattelt, war in Gewerk­schaft und SPD aktiv und zeigte mir, wo's langgeht. Sein ältester Sohn Otto, Bruder meiner Mama-Mutter verlor als öster­reichi­scher Soldat am Isonzo ein Auge, trat der SPD, dann der SAP bei und legte jene opposi­tionelle Biblio­thek an, von der ich ein Leben lang zehren durfte. Für mich ist Gablenz der Ort, wo, in der Weißbach, unweit meines Geburts­hauses die geheimen Treffen der ersten westsächsischen Wider­stands­gruppen statt­fanden, bis die Gruppe aufflog. Der Mann, der mir die Haare schnitt, zählte 1934 zu den Verhaf­teten. Als 999er Straf­soldat kam er nach Griechen­land, wo er deser­tierte und am 29.11.1943 beim Schuss­wechsel mit deutschen Soldaten tödlich verwundet wurde. Die ganze Geschichte ist in Sklaven­sprache und Revolte nach­zulesen, Kapitel „Das ver­schwun­dene Denkmal.“

In Gablenz erhielt der kommunistische Wehr­machts­deserteur Alfred Eick­worth ein Denkmal, das mit der deutschen Verei­nigung pünktlich verschwand. Offenbar übernahmen Militär­vereine wieder die Staatsmacht. Auf Nachfrage ist zu erfahren, die Deserteursbüste lagere im Keller des Crimmit­schauer Heimat­museums, das sei abgerissen und 2009 neu eröffnet worden. Drohte Fahnen­flüchtigen vor 1945 das Todesurteil, wird in meinem Geburts­ort einer verleugnet und vergessen gemacht. Ich hatte, als ich die Wehrmacht verließ, mehr Glück als Alfred Eickworth und erhielt statt der Kugeln in die Brust nur ein paar deutsche Granatsplitter ins Bein. Aus Solidarität mit dem toten Strafsoldaten dementiere ich die Einheit mit einem Ort, der nichts von dem weiß oder wissen will, was sich gehört.
So herrschen die Militärvereine weiter, gegen die Heinrich Mann bereits im Roman Der Untertan vergeblich anschrieb. Zu Kaisers Zeiten nannten die sich ehrlicherweise noch „Krieger­vereine“.
Prachtvolle Fundstücke zum Thema im Internet:



Welch fröhliche Botschaft! Ganze Länder erobert, Städte vernichtet, 55 Millionen Tote, Trauer um 12 Millionen deutsche Vertriebene, das zerstörte Dresden, Volks­trauertage, neue Gefallene und Gefal­lenen­denkmale, Eiserne Kreuze, unsere Toten, Unsere Helden, Eure Helden – was fehlte den vormals linken Arbeiter­bewe­gungs-Orten Gablenz und Crimmitschau, als eine deut­sche Vereinigung stattfand? Der Militär­verein. Endlich haben sie das wieder, was ihnen leider 1945 abhanden gekommen war. Einen Verein, der in der frei­heitlichen Bonner Republik schon 1952 neu gegründet werden konnte. Und endlich endlich dürfen alle deutschen Militär­vereine ihre ungeteilte Freiheit am Hindukusch verteidigen. Krawczyk wusste schon, weshalb er im Hause Köhler Deutschland, Deutschland über alles anstimmte.

Ein weiteres Nachwort ist für Montag, den 14.12.2009, geplant.

Fotos zur Lesung mit Gerhard Zwerenz aus der Sächsischen Autobiographie am 19.11.2009 im Haus des Buches, Leipzig.

Gerhard Zwerenz   07.12.2009    Druckansicht  Zur Druckansicht - Schwarzweiß-Ansicht    Seite empfehlen  Diese Seite weiterempfehlen
Gerhard Zwerenz
Serie
  1. Wie kommt die Pleiße nach Leipzig?
  2. Wird Sachsen bald chinesisch?
  3. Blick zurück und nach vorn
  4. Die große Sachsen-Koalition
  5. Von Milbradt zu Ernst Jünger
  6. Ein Rat von Wolfgang Neuss und aus Amerika
  7. Reise nach dem verlorenen Ich
  8. Mit Rasputin auf das Fest der Sinne
  9. Van der Lubbe und die Folgen
  10. Unser Schulfreund Karl May
  11. Hannah Arendt und die Obersturmbannführer
  12. Die Westflucht ostwärts
  13. Der Sänger, der nicht mehr singt
  14. Ich kenne nur
    Karl May und Hegel
  15. Mein Leben als Prophet
  16. Frühe Liebe mit Trauerflor
  17. Der Schatten Leo Bauers
  18. Von Unselds Gegner zu Holtzbrincks Bodyguard
  19. Karl May Petrus Enzensberger Walter Janka
  20. Aus dem Notizbuch eines Ungläubigen
  21. Tanz in die zweifache Existenz
  22. General Hammersteins Schweigen
  23. Die Pleiße war mein Mississippi
  24. Im Osten verzwergt und verhunzt?
  25. Uwe Johnson geheimdienstlich
  26. Was fürchtete Uwe Johnson
  27. Frühling Zoo Buchmesse
  28. Die goldenen Leipziger Jahre
  29. Das Poeten-Projekt
  30. Der Sachsenschlag und die Folgen
  31. Blick zurück auf Wohlgesinnte
  32. Sächsische Totenfeier für Fassbinder (I)
  33. Sächsische Totenfeier für Fassbinder (II)
  34. Brief mit Vorspann an Erich Loest
  35. Briefwechsel mit der Welt der Literatur
  36. Die offene Wunde der Welt der Literatur
  37. Leipzig – wir kommen
  38. Terror im Systemvergleich
  39. Rachegesang und Kafkas Prophetismus
  40. Die Nostalgie der 70er Jahre
  41. Pauliner Kirche und letzte Helden
  42. Das Kickers-Abenteuer
  43. Unser Feind, die Druckwelle
  44. Samisdat in postkulturellen Zeiten
  45. So trat ich meinen Liebesdienst an …
  46. Mein Ausstieg in den Himmel
  47. Schraubenzieher im Feuchtgebiet
  48. Der Fall Filip Müller
  49. Contra und pro Genossen
  50. Wie ich dem Politbüro die Todesstrafe verdarb
  51. Frankfurter Polzei-buchmesse 1968
  52. Die Kunst, weder Kain noch Abel zu sein
  53. Als Atheist in Fulda
  54. Parade der Wiedergänger
  55. Poetik – Ästhetik und des Kaisers Nacktarsch
  56. Zwischen Arthur Koestler und den Beatles
  57. Fragen an einen Totalitarismusforscher
  58. Meine fünf Lektionen
  59. Playmobilmachung von Harald Schmidt
  60. Freundliche Auskunft an Hauptpastor Goetze
  61. Denkfabrik am Pleißenstrand
  62. Rendezvous beim Kriegsjuristen
  63. Marx, Murx, Selbstmord (der Identität)
  64. Vom Aufsteiger zum Aussteiger? (I. Teil)
  65. Vom Aufsteiger zum Aussteiger? (II. Teil)
  66. Der Bunker ...
  67. Helmut auf allen Kanälen
  68. Leipzig anno 1956 und Berlin 2008
  69. Mit Konterrevolutionären und Trotzkisten auf dem Dritten Weg
  70. Die Sächsischen Freiheiten
  71. Zwischen Genossen und Werwölfen
  72. Zur Geschichte meiner Gedichte
  73. Poetenladen: 1 Gedicht aus 16 Gedichten
  74. Der Dritte Weg als Ausweg
  75. Unendliche Wende
  76. Drei Liebesgrüße für Marcel
  77. Wir lagen vor Monte Cassino
  78. Die zweifache Lust
  79. Hacks Haffner Ulbricht Tillich
  80. Mein Leben als Doppelagent
  81. Der Stolz, ein Ostdeutscher zu sein
  82. Vom Langen Marsch zum 3. Weg
  83. Die Differenz zwischen links und rechts
  84. Wo liegt Bad Gablenz?
  85. Quartier zwischen Helmut Schmidt und Walter Ulbricht
  86. Der 3. Weg eines Auslandssachsen
  87. Kriegsverrat, Friedensverrat und Friedenslethargie
  88. Am Anfang war das Gedicht
  89. Vom Buch ins Netz und zur Hölle?
  90. Epilog zum Welt-Ende oder DDR plus
  91. Im Hotel Folterhochschule
  92. Brief an Ernst Bloch im Himmel
  93. Kurze Erinnerung ans Bonner Glashaus
  94. Fritz Behrens und die trotzkistische Alternative
  95. 94/95 Doppelserie
  96. FAUST 3 – Franz Kafka vor Auerbachs Keller
  97. Rainer Werner Fassbinder ...
  98. Zähne zusammen­beißen ...
  99. Das Unvergessene im Blick
    1. Nachwort
Nachworte
  1. Nachwort
    siehe Folge 99
  2. Auf den Spuren des
    Günter Wallraff
  3. Online-Abenteuer mit Buch und Netz
  4. Rückschau und Vorschau aufs linke Leipzig
  5. Die Leipziger Denkschule
  6. Idylle mit Wutanfall
  7. Die digitalisierte Freiheit der Elite
  8. Der Krieg als Badekur?
  9. Wolfgang Neuss über Kurt Tucholsky
  10. Alter Sack antwortet jungem Sack
  11. Vor uns diverse Endkämpfe
  12. Verteidigung eines Gedichts gegen die Gladiatoren
  13. Parademarsch der Lemminge und Blochs Abwicklung
  14. Kampf der Deserteure
  15. Fritz Bauers unerwartete Rückkehr
  16. Der Trotz- und Hoffnungs-Pazifismus
  17. Als Fassbinder in die Oper gehen wollte
  18. Was zum Teufel sind Blochianer?
  19. Affentanz um die 11. Feuerbach-These
  20. Geschichten vom Geist als Stimmvieh
  21. Von Frankfurt übern Taunus ins Erzgebirge
  22. Trotz – Trotzalledem – Trotzki
  23. Der 3. Weg ist kein Mittelweg
  24. Matroschka –
    Die Mama in der Mama
  25. Goethe bei Anna Amalia und Herr Matussek im Krieg
  26. Der Aufgang des Abendlandes aus Auerbachs Keller
  27. Jan Robert Bloch –
    der Sohn, der aus der Kälte kam
  28. Das Buch, der Tod und der Widerspruch
  29. Pastor Gauck oder die Revanche für Stalingrad
  30. Bloch und Nietzsche werden gegauckt ...
  31. Hölle angebohrt. Teufel raus?
  32. Zwischen Heym + Gauck
  33. Von Marx über Bloch zu Prof. Dr. Holz
  34. Kafkas Welttheater in Auerbachs Keller
  35. Die Philosophenschlacht von Leipzig
  36. Dekonstruktion oder Das Ende der Ver­spä­tung ist das Ende
  37. Goethes Stuhl – ein Roman aus Saxanien
  38. Meine Weltbühne im poetenladen
  39. Von Blochs Trotz zu Sartres Ekel
  40. Die Internationale der Postmarxisten
  41. Dies hier war Deutschland
  42. Kopfsprünge von Land zu Land und Stadt zu Stadt
  43. Einiges Land oder wem die Rache gehört
  44. Schach statt Mühle oder Ernst Jünger spielen
  45. Macht ist ein Kriegszustand
  46. Dekonstruktion als Kriminalgeschichte I
  47. Damals, als ich als Boccaccio ging …
  48. Ein Traum von Aufklärung und Masturbation
  49. Auf der Suche nach der verschwundenen Republik
  50. Leipzig am Meer 2013
  51. Scheintote, Untote und Überlebende
  52. Die DDR musste nicht untergehen (1)
  53. Die DDR musste nicht untergehen (2)
  54. Ein Orden fürs Morden
  55. Welche Revolution darfs denn sein?
  56. Deutschland zwischen Apartheid und Nostalgie
  57. Nietzsche dekonstruierte Gott, Bloch den Genossen Stalin
  58. Ernst Jünger, der Feind und das Gelächter
  59. Von Renegaten, Trotzkisten und anderen Klassikern
  60. Die heimatlose Linke (I)
    Bloch-Oper für zwei u. mehr Stimmen
  61. Die heimatlose Linke (II)
    Ein Zwischenruf
  62. Die heimatlose Linke (III)
    Wer ist Opfer, wer Täter ...
  63. Die heimatlose Linke (IV)
    In der permanenten Revolte
  64. Wir gründen den Club der
    heimatlosen Linken
  65. Pekings große gegen Berlins kleine Mauer
  66. Links im Land der SS-Ober­sturm­bann­führer
  67. Zweifel an Horns Ende – SOKO Leipzig übernimmt?
  68. Leipzig. Kopfbahnhof
  69. Ordentlicher Dialog im Chaos
  70. Büchner und Nietzsche und wir
  71. Mit Brecht in Karthago ...
  72. Endspiel mit Luther & Biermann & Margot
  73. Die Suche nach dem anderen Marx
  74. Wer ermordete Luxemburg und Liebknecht und wer Trotzki?
  75. Vom Krieg unserer (eurer) Väter
  76. Wohin mit den späten Wellen der Nazi-Wahrheit?
  77. Der Feind ist in den Sachsengau eingedrungen
  78. Die Heldensöhne der Urkatastrophe
  79. Die Autobiographie zwischen
    Schein und Sein
  80. Auf der Suche nach der verlorenen Sprache
  81. Atlantis sendet online
  82. Zur Philosophie des Krieges
  83. Deutsche, wollt ihr ewig sterben?
  84. Der Prominentenstadl in der Krise
  85. Der Blick von unten nach oben
  86. Auf der Suche nach einer moralischen Existenz
  87. Vom Krieg gegen die Pazifisten
  88. Keine Lust aufs Rentnerdasein
  89. Von der Beschneidung bis zur
    begeh­baren Prostata
  90. Friede den Landesverrätern
    Augstein und Harich
  91. Klarstellung 1 – Der Konflikt um
    Marx und Bloch
  92. Bloch & die 56er-Opposition zwischen Philo­sophie und Verbrechen
  93. Der Kampf ums Buch
  94. Und trotzdem: Ex oriente lux
  95. Der Soldat: Held – Mörder – Heiliger – Deserteur?
  96. Der liebe Tod – Was können wir wissen?
  97. Lacht euren Herren ins Gesicht ...
  98. Die Blochianer kommen in Tanzschritten
  99. Von den Geheimlehren der Blochianer
Aufsatz