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Gerhard Zwerenz
Die Verteidigung Sachsens und warum Karl May die Indianer liebte

Sächsische Autobiographie in Fortsetzung | 35. Nachwort

Dies ist eine sächsische Autobiographie als Fragment in 99 Fragmenten. Schon 1813 wollten die Sachsen mit Napoleon Europa schaffen. Heute blicken wir staunend nach China. Die Philosophen nennen das coincidentia oppositorum, d.h. Einheit der Widersprüche. So läßt sich's fast heldenhaft in Fragmenten leben.

  35. Nachwort

Die Philosophenschlacht von Leipzig


  Bulle und Bär vor der Frankfurter Börse –
Regie antagonistischer Konflikte


Der Feind musste abgewehrt werden. Hatte sich bereits eingenistet. Es war 1957 so gefahrvoll wie jetzt im Jahre 2010 wieder – Deutschland gegen Links, also gegen Marx. 1957 hockte dieser Karl mitten in Leipzig und hieß Ernst. Ob nun Marx oder Bloch, das ist gehupft wie gesprungen. Beide sind Revo­lutionäre und Juden dazu. 1957 schlug das SED-Politbüro den Revisionisten Bloch aus dem Felde. 2010 ist Deutschland zwar bis zur Oder und Neiße vereinigt, doch Marxismus und Kommunis­mus erheben als Linke schon wieder ihr Haupt. 1941 wurden sie bis zur Wolga, Moskwa, Newa zurück­getrieben und 1989/90 erneut minimalisiert, doch schon Dutschke sagte: Holger, der Kampf geht weiter! Der Verhun­gerte hörte nicht, der Rufer ertrank in der Badewanne. Deutsche Schicksale. Die Politiker kommen und gehen, der Feind steht links, auch wenn Linke an der Macht sind.

 

Blochs Alternative wurde zur höflichen Auf­forderung „Schach statt Mühle“ zu spielen. Das war gegen die Regeln. So spielten sie mit ihm gegen ihn Mensch ärgere dich nicht, das bedeutete, du fliegst raus. Hatte Bloch Stalin akzeptiert wie Hermann der Cherusker die Römer bis zum Aufstand? Der Vergleich hinkt. Marx war weder Römer noch Russe noch Germane. Er ist die Dekon­struktion der Kriegs­tänze ums Goldene Rindvieh, das noch heute in Metall gegossen vor der Börse in Frankfurt/Main postiert ist. So will's die Regie der antagonistischen Konflikte.

 


 Badiou & Zizek – mit Platon, Hegel und Mao – wofür?

In seinem Buch Ist Politik denkbar? schreibt Alain Badiou vom Marxismus als revolutionärer Lehre, die sich in einer Staats­lehre ver­kör­perte und doch die „Idee einer Herr­schaft der Nicht­herr­schaft“ war. Von 1917 bis 1956 zog die UdSSR einen „Schluss­strich unter die Ge­schich­te“, ab 1960 bzw. 1976 er­neu­erte China den revo­lu­tio­nä­ren Er­trag der „siegreichen Subjektivität“. Das Ende von SU und DDR bezieht Badiou in ein allgemeines Ende ein: „Die historische Zerstörung des Marxis­mus bedeutet nichts anderes als seinen Tod als universelles Ereignis des politischen Denkens … was von seiner Erscheinung überlebt, ist nur ein Sprach­kadaver.“
Alain Badiou
Ist Politik denkbar?
Merve (Februar 2010)
Das Buch bei Amazon  externer Link
Badiou spricht vom Marxismus und bezieht den Anti­marxis­mus in den Nieder­gang ein. Was er „reaktive Bedeutung des zeit­genössischen Anti­marxis­mus“ nennt, gleicht Derridas „Gespensterlehre“ und so wird auch Marx zum „Gespenst“, wobei die Infamie der Formulierung der Tiefe des Verlustes entspricht. Nehmen wir der Nähe wegen noch Foucault hinzu, für den die Philosophie überhaupt zur „Frage des Subjekts in der Politik“ wird, fragt sich, was Philosophie und Politik noch sein können, fehlt der intel­lektuel­len und politischen Klasse außer dem revo­lutionären Subjekt obendrein jener innere Antrieb, der erst mit Marx seinen Namen erhielt. Das Kommunis­tische Manifest war und bleibt sowohl Inauguration wie Dekon­struktion der bourgeoisen Kapital­ordnung, die am Ende ins Chaos der Überproduktion umschlägt. Ist die Kultur erst soweit zum Abgrund hin entwickelt, streiten die Meister­denker über die ästhetischen Formen des Weltuntergangs, den die führenden Feuil­letonisten unter­haltsam genug schil­dern müssen, damit Auflagen und Einschaltquoten nicht absinken. Der End-Unter­gang erreicht endlich die totale Quote. Jeder ist dabei. Wer kann bei den Kopfschmerzen noch applaudieren?

 

Die postkomischen Akrobaten haben Konjunktur. Der Spiegel am 5. Juli 2010: „Ideologien … Der Denkautomat … Subkultur … Ihr Star ist der slowenische Philosoph Slavoj Zizek, der Marxismus mit Pop und Psychoanalyse mischt. … Alain Badiou … Antonio Negri …“ Die Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung ging schon am 20. Juni voran: „Der französische Philosoph Alain Badiou kämpft mit Platon und Mao für eine bessere Welt …“ Nun ja, Berliner Anti­faschisten und Avant­gardisten, mitunter gar beides in einem, laden verfügbare Geist-Revolutionäre gern zum Meeting an die Spree ein. Die Linken in Slowenien, Frankreich, Italien sind auf nicht viel mehr als ein halbes Dutzend Äquilibristen abgeschmolzen, die Berliner Republik mit ihrer stolzen ca. 11%- Linkspartei, auf die von außen nicht ohne Neid-Erstaunen geblickt wird, hat intellektuelle Zusatznahrung von außerhalb dringend nötig. Da bekommt das Feuilleton zu tun. Der vorläufige Abschluss findet sich in junge Welt vom 24./25. Juli – ein fixer xre bespricht die August-Nr. der Blätter für deutsche und internationale Politik, wo „Mitherausgeber Micha Brumlik“ unsere heutige Berliner Republik zur „Postdemokratie“ abwertet. Und zugleich den „Neo­leninisten“ entgegentritt. Wer aber ist das? Das sind offenbar die das Feuilleton animierenden Klassen­kampf-Seiltänzer Zizek und Badiou, denen Brumlik laut jW mit den Weisheiten des weiland SPD-Philosophen Peter Glotz Paroli zu bieten sucht. Falls wir mal lustig gestimmt sein sollten, werden wir es in den Blättern nachlesen, denn wo Glotz ist, bzw. war, ist Erika Steinbach nicht weit, die angeblich unablässig für bessere Beziehungen zwischen Polen und Deutschland schuftet. Und Micha Brumlik preist Glotz, dessen Kampfgefährtin Steinbach inklusive?

 

Wir können den post­kulturellen Wander­zirkus auch mit unserem hauseigenen Personal beschicken. Wie Regie­rungs­vertreter samt Opposition verlauten ließen, ist die linke Weigerung, Joachim Gauck zum Bundes­präsi­denten zu wählen, ein Grund für den Verfassungs­schutz zur Überwachung der Linken. Zwar bin ich kein Partei­mitglied, doch strikt gegen Gauck. Ursachen dafür sind in einigen kürzlich ver­öffent­lichten Nachworten aufgeführt. Da nun Prof. H.H. Holz in der jungen Welt vom 8./9. Juni 2010 so unkenntnis­reich über Ernst Bloch referieren durfte, trifft es sich gut, dass in unserem Haus­archiv ein Protokoll auftauchte, das trotz Gaucks Ablehnung, meine Stasi-Akte zu veröffentlichen und trotz Holzens Nebel­werferei mehr aussagt, als den Betroffenen lieb sein kann:

 












Die Kopie dieses Protokolls einer „Aus­sprache“ erhielt ich nicht über die Gauck-Behörde, wie der fehlende Stempel ausweist. In Wirklichkeit handelt es sich um eine Sitzung der Bezirks­partei-Kon­troll­kommis­sion. Zu ihr zählten ihr Vorsitzender, 4 Mitglieder, 2 Mitarbeiter, der Sekretär der SED-Bezirks­leitung Wagner sowie deren Abteilungsleiter Kultur. Fernge­steuert wurde die Sitzung vom obersten Bezirks­sekretär Paul Fröhlich, den wiederum Walter Ulbricht von Berlin her fern­steuerte. Resultat war mein Partei­aus­schluss am 1. Juni 1957. Das Ganze war Theater.Verhandelt wurde auf offener Bühne zum Schein gegen mich. Tat­sächlich ging es gegen Bloch, Lukács, Hans Mayer, Fritz Behrens, Johannes R. Becher, Paul Wandel, Ernst Wollweber und andere, die sich nicht bedingungs­los hinter Ulbricht stellten. Zu den Fakten, die bei Siegfried Prokop nach­zulesen sind, kamen inzwischen neue Unterlagen. Herzstück bleibt mein Frei­heits­gedicht. Wagner zitiert es laut Protokoll vom 15.5.57 fast zeilengleich wie schon am 30. Januar in der Kongresshalle. Damals hielt ich gegen, indem ich den gesamten Text vorlas. Die Masse der Genossen schwieg. Das war auch eine Entscheidung. Von diesem seltsamen Termin des 30. Januar an gab es mehrere Versuche, Versuchungen, sogar verlockende Angebote, alle unter der Bedingung, gegen Bloch anzutreten. Ich wand mich, griff an, zog zurück, räumte etwas ein, leugnete ab und log, dass sich die Balken bogen, am Ende blieb: Leih deine Feder keinem, schreib dich allein. Hat der Ungläubige eine Seele? Wenn er sie verkauft, hatte er eine. In der Überleitung zum Protokoll vom 15. 5. 57 nenne ich die Namen Joachim Gauck und H. H. Holz, die struktu­ralistisch gesehen dazu zählen. Wer 1957 die Ent­stalini­sierung sabotierte, hinderte den sozia­listischen Gang. Wer 2010 nicht mit Stalin bricht, ist nicht hasenrein. Wer 2010 wie SPD und Grüne der Linken zumutet, einen Mann zum Bundes­präsidenten zu wählen, für den der Feind links steht, fordert zum Seelen­verkauf auf. Die Linke wäre zum Schatten der Seelen­käufer mutiert. Das fatale Stück wird in Auerbachs Keller demnächst mit Faust, Mephisto und Genossen nachgespielt.

 

Autor des Romans Tau­wetter soll in Rostock von der CDU aus der Eh­ren­burg-Straße ver­trieben werden

Nach Ilja Ehrenburgs Tauwetter-Roman und Chruscht­schows Rede gegen Stalin stand 1956/57 ein 3. Weg als DDR-Weg Richtung Sozialis­mus zur Debatte. Die Entscheidung gegen Ehrenburgs Tauwetter und Chruscht­schows Anti-Stalin-Rede fiel am 28.11.56 mit Ulbrichts Brief an Leipzigs Statt­halter Fröhlich. Becher hatte uns noch einen Tag vorher zu warnen versucht und war geschei­tert. Fröhlich stieg auf ins Politbüro. Von da an gings bergab bis zum Ende 1989 mit Honecker.

 

Das stalintreue Politbüro­mitglied Fröhlich hinterließ diverse Zeugnisse seines NS-Ungeistes, die den Rang des Wehrmacht-Feld­webels in der Sprache konservierten. Der Leipziger Putsch richtete sich gegen die in der Stadt angesammelten linken Intel­lektuel­len. Mit Bloch und Behrens war die Chance eines ost-deutschen (3.) Weges gegeben. Ulbricht schwankte unent­schlos­sen bis zum 28.11. – von da an war es vorbei.

 

Nach einer Rede, in der Fröhlich uns schon am 19.4.56 „ideo­logische Ver­rottung“ und „Halunken­ideologie“ vorwarf, drohte der anschließende „Genosse Wetzel“ damit, mich in „die Pro­duktion“zu schicken, um „Verbindung zur Arbeiter­klasse zu bekommen. Nach zwei Jahren evtl. wieder zum Studium zulassen … “

 

Dankeschön, Genosse Wetzel. Anbei, leicht verspätet, ein paar Stücke aus meiner „Produktion“. Und die sächsische Arbeiter­klasse, die ihr 1957 an den nur scheintoten Stalin verraten habt, hatte ein besseres Schicksal verdient. Die Rache ist süß? Die Rache trägt Trauer.

 

Regie­anweisung fürs Bühnenstück: Als Georg Lukács von den Russen in Budapest verhaftet worden war, beschloss Walter Ulbricht in Berlin die Still-Legung des Kraftwerks Bloch und ließ in Leipzig seinen Paul Fröhlich von der Leine. Es galt, die Karl-Marx-Universität von international renomierten Marxisten zu säubern und den Rest besenrein zu übernehmen. Es war damals wie heute: die Politik verblödet und das Feuilleton verblödelt. Weil Ulbrichts Macht im Polit­büro wackelte, rief er in höchster Not einen Feld­küchen­kommandanten zu Hilfe, der an der Pleiße die Aktion Teufels­aus­treibung anlaufen ließ. Ulbrichts straff umerzogener ehe­maliger Wehr­machts-Koch gab als SED-Suppen­kasper den Kommissar, der im Klas­sen­kampf die einge­drungenen Feinde besiegt. So war er das Zerr­spiegel­bild west­deutscher Anti­kom­munisten, die fort­während aus dem Osten anrückende Kom­munisten besiegen mussten.

 



Fortan durfte Ernst-Bloch die KMU in Leipzig nicht mehr betreten. Vor seinem Philosophischen Institut spuckte Feldwebel Fröhlich dreimal in die Luft sowie den aufmüpfigen Intellektuellen in die Suppe und der Papst in Rom spendete seinen Segen zur Linkenhatz. Er hatte schon dem Galilei nicht getraut und ein gewisser Darwin lag dem Herrscher über alle Christen auch noch schwer im Magen.

 

Dieser Säuberung der Karl-Marx-Universität von den intel­lektuel­len Kom­munis­ten aus dem Exil, die sich bereits im Wider­stand gegen Hitler-Deutschland bewährt hatten, folgte nach DDR-Ende die Vertreibung des Namens Karl Marx. Wir erwarten den Willen zur Wieder­gut­machung an den verfolgten Linken, angefangen bei dem deutsch-jüdischen Denker Karl Marx, dessen Namen die entblößte Uni­versität zurück­fordern sollte, wenn sie nicht wie einst Hitler Pazifismus, Marxismus und Demo­kratie zu den Hauptfeinden zählen will.

 

Darüber nächste Woche mehr. Hier nur soviel zum unvollendeten Bloch-Roman samt Bühnen­stück über den Putsch von Leipzig. Die Marx-Brüder Lukács und Bloch, mit Brecht und Behrens zum Marx-Quartett komplet­tiert, sitzen zu viert in Auerbachs Keller und erwarten Goethe als Verteidiger und Nietzsche als Ankläger. Verhandelt wird die Sache Stalin alias Ulbricht / Fröhlich gegen Marx alias Bloch / Lukács / Brecht / Behrens. Der Putsch rot gegen rot begann am 28.11.1957 mit Ulbrichts Brief aus Berlin an Fröhlich in Leipzig. Das Delikt lautet auf partei­taktische Ver­schwörung gegen geschicht­liche Not­wen­digkeit, d.h. General Mielke contra Dekon­struktion. Der Prozess läuft bis in die Gegenwart. Die Ankläger wechselten inzwischen. Die Ver­teidiger sind dieselben geblieben. Das Delikt ist es auch.

Ein weiteres Nachwort ist für Montag, den 23.08.2010, geplant.

Fotos zur Lesung mit Gerhard Zwerenz aus der Sächsischen Autobiographie am 19.11.2009 im Haus des Buches, Leipzig   externer Link

Lesungs-Bericht bei Schattenblick  externer Link

Interview mit Ingrid und Gerhard Zwerenz bei Schattenblick  externer Link

Gerhard Zwerenz   16.08.2010    Seite empfehlen  Diese Seite weiterempfehlen
Gerhard Zwerenz
Serie
  1. Wie kommt die Pleiße nach Leipzig?
  2. Wird Sachsen bald chinesisch?
  3. Blick zurück und nach vorn
  4. Die große Sachsen-Koalition
  5. Von Milbradt zu Ernst Jünger
  6. Ein Rat von Wolfgang Neuss und aus Amerika
  7. Reise nach dem verlorenen Ich
  8. Mit Rasputin auf das Fest der Sinne
  9. Van der Lubbe und die Folgen
  10. Unser Schulfreund Karl May
  11. Hannah Arendt und die Obersturmbannführer
  12. Die Westflucht ostwärts
  13. Der Sänger, der nicht mehr singt
  14. Ich kenne nur
    Karl May und Hegel
  15. Mein Leben als Prophet
  16. Frühe Liebe mit Trauerflor
  17. Der Schatten Leo Bauers
  18. Von Unselds Gegner zu Holtzbrincks Bodyguard
  19. Karl May Petrus Enzensberger Walter Janka
  20. Aus dem Notizbuch eines Ungläubigen
  21. Tanz in die zweifache Existenz
  22. General Hammersteins Schweigen
  23. Die Pleiße war mein Mississippi
  24. Im Osten verzwergt und verhunzt?
  25. Uwe Johnson geheimdienstlich
  26. Was fürchtete Uwe Johnson
  27. Frühling Zoo Buchmesse
  28. Die goldenen Leipziger Jahre
  29. Das Poeten-Projekt
  30. Der Sachsenschlag und die Folgen
  31. Blick zurück auf Wohlgesinnte
  32. Sächsische Totenfeier für Fassbinder (I)
  33. Sächsische Totenfeier für Fassbinder (II)
  34. Brief mit Vorspann an Erich Loest
  35. Briefwechsel mit der Welt der Literatur
  36. Die offene Wunde der Welt der Literatur
  37. Leipzig – wir kommen
  38. Terror im Systemvergleich
  39. Rachegesang und Kafkas Prophetismus
  40. Die Nostalgie der 70er Jahre
  41. Pauliner Kirche und letzte Helden
  42. Das Kickers-Abenteuer
  43. Unser Feind, die Druckwelle
  44. Samisdat in postkulturellen Zeiten
  45. So trat ich meinen Liebesdienst an …
  46. Mein Ausstieg in den Himmel
  47. Schraubenzieher im Feuchtgebiet
  48. Der Fall Filip Müller
  49. Contra und pro Genossen
  50. Wie ich dem Politbüro die Todesstrafe verdarb
  51. Frankfurter Polzei-buchmesse 1968
  52. Die Kunst, weder Kain noch Abel zu sein
  53. Als Atheist in Fulda
  54. Parade der Wiedergänger
  55. Poetik – Ästhetik und des Kaisers Nacktarsch
  56. Zwischen Arthur Koestler und den Beatles
  57. Fragen an einen Totalitarismusforscher
  58. Meine fünf Lektionen
  59. Playmobilmachung von Harald Schmidt
  60. Freundliche Auskunft an Hauptpastor Goetze
  61. Denkfabrik am Pleißenstrand
  62. Rendezvous beim Kriegsjuristen
  63. Marx, Murx, Selbstmord (der Identität)
  64. Vom Aufsteiger zum Aussteiger? (I. Teil)
  65. Vom Aufsteiger zum Aussteiger? (II. Teil)
  66. Der Bunker ...
  67. Helmut auf allen Kanälen
  68. Leipzig anno 1956 und Berlin 2008
  69. Mit Konterrevolutionären und Trotzkisten auf dem Dritten Weg
  70. Die Sächsischen Freiheiten
  71. Zwischen Genossen und Werwölfen
  72. Zur Geschichte meiner Gedichte
  73. Poetenladen: 1 Gedicht aus 16 Gedichten
  74. Der Dritte Weg als Ausweg
  75. Unendliche Wende
  76. Drei Liebesgrüße für Marcel
  77. Wir lagen vor Monte Cassino
  78. Die zweifache Lust
  79. Hacks Haffner Ulbricht Tillich
  80. Mein Leben als Doppelagent
  81. Der Stolz, ein Ostdeutscher zu sein
  82. Vom Langen Marsch zum 3. Weg
  83. Die Differenz zwischen links und rechts
  84. Wo liegt Bad Gablenz?
  85. Quartier zwischen Helmut Schmidt und Walter Ulbricht
  86. Der 3. Weg eines Auslandssachsen
  87. Kriegsverrat, Friedensverrat und Friedenslethargie
  88. Am Anfang war das Gedicht
  89. Vom Buch ins Netz und zur Hölle?
  90. Epilog zum Welt-Ende oder DDR plus
  91. Im Hotel Folterhochschule
  92. Brief an Ernst Bloch im Himmel
  93. Kurze Erinnerung ans Bonner Glashaus
  94. Fritz Behrens und die trotzkistische Alternative
  95. 94/95 Doppelserie
  96. FAUST 3 – Franz Kafka vor Auerbachs Keller
  97. Rainer Werner Fassbinder ...
  98. Zähne zusammen­beißen ...
  99. Das Unvergessene im Blick
    1. Nachwort
Nachworte
  1. Nachwort
    siehe Folge 99
  2. Auf den Spuren des
    Günter Wallraff
  3. Online-Abenteuer mit Buch und Netz
  4. Rückschau und Vorschau aufs linke Leipzig
  5. Die Leipziger Denkschule
  6. Idylle mit Wutanfall
  7. Die digitalisierte Freiheit der Elite
  8. Der Krieg als Badekur?
  9. Wolfgang Neuss über Kurt Tucholsky
  10. Alter Sack antwortet jungem Sack
  11. Vor uns diverse Endkämpfe
  12. Verteidigung eines Gedichts gegen die Gladiatoren
  13. Parademarsch der Lemminge und Blochs Abwicklung
  14. Kampf der Deserteure
  15. Fritz Bauers unerwartete Rückkehr
  16. Der Trotz- und Hoffnungs-Pazifismus
  17. Als Fassbinder in die Oper gehen wollte
  18. Was zum Teufel sind Blochianer?
  19. Affentanz um die 11. Feuerbach-These
  20. Geschichten vom Geist als Stimmvieh
  21. Von Frankfurt übern Taunus ins Erzgebirge
  22. Trotz – Trotzalledem – Trotzki
  23. Der 3. Weg ist kein Mittelweg
  24. Matroschka –
    Die Mama in der Mama
  25. Goethe bei Anna Amalia und Herr Matussek im Krieg
  26. Der Aufgang des Abendlandes aus Auerbachs Keller
  27. Jan Robert Bloch –
    der Sohn, der aus der Kälte kam
  28. Das Buch, der Tod und der Widerspruch
  29. Pastor Gauck oder die Revanche für Stalingrad
  30. Bloch und Nietzsche werden gegauckt ...
  31. Hölle angebohrt. Teufel raus?
  32. Zwischen Heym + Gauck
  33. Von Marx über Bloch zu Prof. Dr. Holz
  34. Kafkas Welttheater in Auerbachs Keller
  35. Die Philosophenschlacht von Leipzig
  36. Dekonstruktion oder Das Ende der Ver­spä­tung ist das Ende
  37. Goethes Stuhl – ein Roman aus Saxanien
  38. Meine Weltbühne im poetenladen
  39. Von Blochs Trotz zu Sartres Ekel
  40. Die Internationale der Postmarxisten
  41. Dies hier war Deutschland
  42. Kopfsprünge von Land zu Land und Stadt zu Stadt
  43. Einiges Land oder wem die Rache gehört
  44. Schach statt Mühle oder Ernst Jünger spielen
  45. Macht ist ein Kriegszustand
  46. Dekonstruktion als Kriminalgeschichte I
  47. Damals, als ich als Boccaccio ging …
  48. Ein Traum von Aufklärung und Masturbation
  49. Auf der Suche nach der verschwundenen Republik
  50. Leipzig am Meer 2013
  51. Scheintote, Untote und Überlebende
  52. Die DDR musste nicht untergehen (1)
  53. Die DDR musste nicht untergehen (2)
  54. Ein Orden fürs Morden
  55. Welche Revolution darfs denn sein?
  56. Deutschland zwischen Apartheid und Nostalgie
  57. Nietzsche dekonstruierte Gott, Bloch den Genossen Stalin
  58. Ernst Jünger, der Feind und das Gelächter
  59. Von Renegaten, Trotzkisten und anderen Klassikern
  60. Die heimatlose Linke (I)
    Bloch-Oper für zwei u. mehr Stimmen
  61. Die heimatlose Linke (II)
    Ein Zwischenruf
  62. Die heimatlose Linke (III)
    Wer ist Opfer, wer Täter ...
  63. Die heimatlose Linke (IV)
    In der permanenten Revolte
  64. Wir gründen den Club der
    heimatlosen Linken
  65. Pekings große gegen Berlins kleine Mauer
  66. Links im Land der SS-Ober­sturm­bann­führer
  67. Zweifel an Horns Ende – SOKO Leipzig übernimmt?
  68. Leipzig. Kopfbahnhof
  69. Ordentlicher Dialog im Chaos
  70. Büchner und Nietzsche und wir
  71. Mit Brecht in Karthago ...
  72. Endspiel mit Luther & Biermann & Margot
  73. Die Suche nach dem anderen Marx
  74. Wer ermordete Luxemburg und Liebknecht und wer Trotzki?
  75. Vom Krieg unserer (eurer) Väter
  76. Wohin mit den späten Wellen der Nazi-Wahrheit?
  77. Der Feind ist in den Sachsengau eingedrungen
  78. Die Heldensöhne der Urkatastrophe
  79. Die Autobiographie zwischen
    Schein und Sein
  80. Auf der Suche nach der verlorenen Sprache
  81. Atlantis sendet online
  82. Zur Philosophie des Krieges
  83. Deutsche, wollt ihr ewig sterben?
  84. Der Prominentenstadl in der Krise
  85. Der Blick von unten nach oben
  86. Auf der Suche nach einer moralischen Existenz
  87. Vom Krieg gegen die Pazifisten
  88. Keine Lust aufs Rentnerdasein
  89. Von der Beschneidung bis zur
    begeh­baren Prostata
  90. Friede den Landesverrätern
    Augstein und Harich
  91. Klarstellung 1 – Der Konflikt um
    Marx und Bloch
  92. Bloch & die 56er-Opposition zwischen Philo­sophie und Verbrechen
  93. Der Kampf ums Buch
  94. Und trotzdem: Ex oriente lux
  95. Der Soldat: Held – Mörder – Heiliger – Deserteur?
  96. Der liebe Tod – Was können wir wissen?
  97. Lacht euren Herren ins Gesicht ...
  98. Die Blochianer kommen in Tanzschritten
  99. Von den Geheimlehren der Blochianer
Aufsatz